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Zivilbeamte nehmen sieben Falun-Dafa-Praktizierende vor Gerichtsgebäude in Rencheng fest

Am 9. Juni 2020 wurden sieben Falun-Dafa-Praktizierende in der Nähe eines Gerichtsgebäudes festgenommen. Sie wollten zwei andere Praktizierende unterstützen, die an diesem Tag wegen ihres Glaubens an Falun Dafa [1] vor Gericht gestellt werden sollten.

Zwei der sieben Praktizierenden – die Frauen Han Fengran und Song Chengkui – kommen aus der Stadt Zoucheng in der Provinz Shandong. Zou (w), Qi Yong (m) und drei weitere Praktizierende, deren Namen nicht bekannt sind, stammen aus der Stadt Jining in der Provinz Shandong. Sie sind über 60 und 70 Jahre alt.

Der Termin im Gericht des Verwaltungsbezirks Rencheng war wegen des Prozesses gegen Wang Xiuqin und Xie Yuxia angesetzt worden. Die beiden Frauen waren am 13. Dezember 2019 verhaftet worden, nachdem sie mit anderen über Falun Dafa gesprochen hatten.

Von Zivilbeamten festgenommen

Zivilbeamte durchsuchten Han und Song bei ihrer Festnahme am 9. Juni. Sie beschlagnahmten Handys, Brieftaschen, Ausweise und Busfahrkarten. Erst als die Praktizierenden wiederholt nachfragten, wer sie seien, zeigten die Beamten widerwillig ihre Polizeiausweise.

Nachdem die beiden zur Polizeidienststelle gebracht worden waren, wurden sie im Keller festgehalten und über drei Stunden in getrennten Räumen verhört. Die Polizei durchsuchte sie erneut, auch ihre Strümpfe.

Zeitgleich fuhren Beamte zu ihren Wohnungen, durchsuchten die Räume und beschlagnahmten Falun-Dafa-Bücher, ein Foto des Begründers von Falun Dafa, Laptop und Drucker.

Beide Praktizierenden wurden über 30 Stunden lang in Polizeigewahrsam festgehalten und am nächsten Tag gegen Kaution freigelassen. Die Polizei Jining bestellte die beiden Praktizierenden einige Tage später erneut auf die Polizeiwache. Sie verweigerten jedoch ihr Kommen.

Der Aufenthaltsort der anderen fünf verhafteten Praktizierenden aus Jining ist bis zum Zeitpunkt des Berichtes nicht bekannt.

[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und hat sich rasant verbreitet. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Falun-Dafa-Praktizierenden.


Quelle Minghui

Chinesische Version

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