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Wu Zhan beschützt die Quelle des Jing Flusses

Alle Dinge in der Menschenwelt, auch das Quellwasser, wurde dem Menschen anvertraut. Weil Wu Zhan die Quelle des Jing Flusses aus einer gutherzigen Motivation heraus schützen wollte, haben ihn die Gottheiten mit einer Gabe als Dankeschön bedacht.

Ein Beamter Namens Wu Shan lebte in der Nähe der Quelle, die den Jing Fluss nährte. Das Quellwasser war rein und und klar. Die lokale Bevölkerung lebte von diesem Wasser. Wu Zhan wollte die Reinheit des Quellwassers sicherstellen und baute eine kleine Mauer um sie herum.

Foto: Manfred Antranias Zimmer / Pixabay

Eines Tages bemerkte er eine sonderbare weisse Schnecke am Flussufer und nahm sie mit nach Hause. Dort baute er ihr ein Schneckenhaus. Seit diesem Tag war immer, wenn er von der Arbeit nach Hause kam, ein fertig gekochtes Gericht auf seinem Tisch. Dieses seltsame Phänomen verwirrte Wu Zhan und so beeilte er sich einmal früher nach Hause zu kommen, um zu sehen, was in seinem Haus geschah.

Zu seiner Verwunderung beobachtete er eine junge Dame, die aus dem Gehäuse der weissen Schnecke hervorkam. Sie ging in die Küche und bereitete eine Mahlzeit zu. Er trat in die Küche ein, was die junge Dame überraschte und in Verlegenheit brachte. Da es nun einmal so war sagte sie zu ihm: “Ich bin die Gottheit der Flussquelle. Der Jadekaiser hat mich geschickt für dich zu kochen, weil du eine Mauer um die Quelle gebaut hast, um sie vor Verunreinigungen zu schützen. Die Mahlzeiten die ich dir koche werden dazu führen, dass du die Unsterblichkeit erlangen wirst.” Nachdem sie diese Worte gesprochen hatte, verschwand die junge Frau plötzlich. Einige Zeit später wurde Wu Zhan tatsächlich ein Unsterblicher und flog davon.

Textquelle: Treasured Tales of China Vol 2, 2019 Classical Poets Publishing, Seite 131

Systematische Verfolgung seit 20 Jahren – 20. Juli 1999​

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