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Todesmeldung! Mann aus Hebei stirbt vier Tage nach Haftentlassung

Ein Bürger der Stadt Chengde in der Provinz Hebei war wegen seines Glaubens an Falun Dafa [1] im Gefängnis. Im August 2020 wurde sein Gesundheitszustand kritisch. Am 12. August 2020, vier Tage nach seiner Freilassung, starb der 69-Jährige.

Der verstorbene Bian Qunlian

Herr Bian Qunlian begann 1996, Falun Dafa zu praktizieren. Weil er standhaft für seinen Glauben eintrat, kam er 1999 für zwei Monate in eine Gehirnwäsche-Einrichtung. Am 18. April 2005 wurde er erneut festgenommen und zu acht Jahren Haft im Gefängnis Jidong verurteilt.

Am 8. Juli 2016, drei Jahre nach seiner Freilassung, verhaftete man ihn wieder, dieses Mal mit drei weiteren Praktizierenden. Der Grund: Er hatte mit anderen über Falun Dafa gesprochen. In der Haftanstalt des Bezirks Chengde schlug ihm ein Beamter mit einem Schuh ins Gesicht und beschimpfte ihn.

Das Bezirksgericht Chengde verurteilte Herrn Bian am 15. Februar 2017 zu sechs Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe in Höhe von 20.000 Yuan (ca. 2.400 Euro). Die anderen drei Praktizierenden wurden zu Haftstrafen zwischen drei und sechs Jahren verurteilt.

In diesem Jahr stellten Ärzte Anfang Januar bei Herrn Bian Krebs fest. Am 13. April 2020 wurde er operiert. Die Gefängnisleitung erlaubte Bians Familie nicht, ihn im Krankenhaus zu besuchen. Nach seinem Krankenhausaufenthalt brachte man ihn wieder in das Gefängnis zurück.

Am Abend des 8. August teilte die Gefängnisleitung den Angehörigen mit, dass Herr Bian entlassen werde. Einen Tag später wurde er in einem Krankenwagen nach Chengde gebracht. Mitglieder des Wohnkomitees machten Fotos von ihm, bevor sie seiner Familie erlaubten, ihn nach Hause zu bringen.

Nach Angaben der Familie war Herr Bin ausgezehrt. Er hatte eine Magensonde, da er nach der Bildung der Krebsmetastasen nicht mehr essen konnte. Er hatte hohes Fieber und erkannte seinen eigenen Bruder nicht mehr.

Herr Bian Qunlian verbrachte noch vier Tage mit seiner Familie, bevor er starb.

[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und verbreitete sich rasant. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Falun-Dafa-Praktizierenden.

Quelle Minghui

Chinesische Version

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