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Tanzlehrerin zu Gefängnis verurteilt, weil sie mit einem Freund über Falun Dafa sprach

Eine 29-jährige Tanzlehrerin wurde Ende November 2020 wegen ihres Glaubens an Falun Dafa [1] zu 2,5 Jahren Haft verurteilt.

Zhai Zihui, gebürtig aus dem Kreis Faku in der Provinz Shenyang, hatte nach ihrem Hochschulabschluss im Jahr 2013 in Peking Tanzunterricht gegeben. Im Jahr 2019 fing sie an, Falun Dafa zu praktizieren und wurde Monate später, im August, von der Polizei vorgeladen, weil sie über WeChat Nachrichten über Falun Dafa an einen Freund geschickt hatte.

Wochen später, am 23. August 2019, wurde Zhai erneut verhaftet, nachdem sie von einem anderen Freund angezeigt worden war, weil sie über Falun Dafa gesprochen hatte. Die Polizei durchsuchte ihre Wohnung und beschlagnahmte ihre Falun-Dafa-Bücher und -Materialien, einen Drucker, ein iPad und einen Laptop.

Die Polizei genehmigte ihre Verhaftung am 26. September 2019. Der Staatsanwalt gab ihren Fall am 4. November 2019 wegen unzureichender Beweise zurück, bevor er am 11. Februar 2020 Anklage gegen sie erhob.

Am 14. September 2020 erschien Zhai vor dem Bezirksgericht Chaoyang. Ihr Anwalt plädierte für sie auf nicht schuldig. Ihre Familie durfte ihrer Anhörung nicht beiwohnen, obwohl sie dies zuvor beantragt hatte.

Nach Angaben ihres Anwalts hatte die Polizei ein Heft mit 80 Informationskarten zerteilt und jede Karte (Vorder- und Rückseite) als zwei einzelne Beweisstücke gezählt, wodurch sich die Gesamtzahl der angeblichen Beweisstücke gegen Zhai erheblich erhöhte. Obwohl der Anwalt die Rechtswidrigkeit einer solchen polizeilichen Vorgehensweise darlegte, reagierten weder der Richter noch der Staatsanwalt auf seinen Antrag, die Beweise zurückzuweisen.

Der Anwalt enthüllte auch, dass Zhai Handschellen und Fußfesseln tragen musste, als er sie im Untersuchungsgefängnis des Bezirks Chaoyang besuchte. Andere Inhaftierte hatten nur Handschellen.

Ende November 2020 erfuhr er, dass der Richter seine Mandantin zu 2,5 Jahren Gefängnis verurteilt hatte.

[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und hat sich rasant verbreitet. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Falun-Dafa-Praktizierenden.

Quelle: Minghui

Chinesische Version

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