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Slowakei: Prominente drücken Solidarität mit Falun Dafa aus und verurteilen die illegale Organentnahme der KPCh

Mehrere bekannte Persönlichkeiten in der Slowakei äußerten ihre Solidarität mit den in China verfolgten Falun-Dafa-Praktizierenden. Durch ein Video hatten sie von der Verfolgung und dem Organraub an Gefangenen aus Gewissensgründen erfahren. Das Video war von der Weltorganisation zur Untersuchung der Verfolgung von Falun Gong (WOIPFG) produziert. Darin kam Dr. Wang Zhiyuan, ein Ermittler der Organisation, zu Wort.

Unterstützung für die Falun-Dafa-Praktizierenden bekundeten unter anderem der ehemalige Abgeordnete und ehemalige Vorsitzender des slowakischen Nationalrats František Mikloso, der slowakische Filmregisseur und Schauspieler Juraj Nvota, die Ärztin und Universitätsprofessorin Eva Gray sowie Vladimir Krčméry, ein slowakischer Arzt, Wissenschaftler und Rektor einer privaten Hochschule.

Ex-Abgeordneter: „Chinas Errungenschaften der Zivilisation werden durch die Verfolgung von Falun Dafa für immer befleckt werden“

Miklosko erklärte: „Die Kraft des Geistes kann weder durch Gewalt noch durch Materielles besiegt werden. Als ich Dr. Wangs Film über die Verfolgung der Falun-Dafa-Mitglieder sah, als ich von der Entschließung des US-Senats über die Verfolgung von Falun Dafa erfuhr, als ich von der Entschließung des Europäischen Parlaments zu diesem Thema hörte, als ich hörte, dass Israel und Taiwan ihren Bürgern per Gesetz verboten haben, sich in China einer Transplantation zu unterziehen, empfand ich Entsetzen und war wie versteinert.

China rühmt sich, eine Wirtschaftsmacht zu sein, mit Schnellzügen und so weiter, aber all das ergibt keinen Sinn, wenn sie Falun-Dafa-Mitglieder verfolgt. Das ergibt keinen Sinn, denn diese großen Errungenschaften der Zivilisation werden durch diese Verfolgung für immer befleckt werden.

Ich erkläre mich solidarisch mit diesen verfolgten Falun-Dafa-Praktizierenden. Ich drücke meine Solidarität mit allen aus, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Ich bringe meine tiefe Anteilnahme an ihrem Leiden zum Ausdruck. Ich bete für sie.

Ich bitte die Vertreter der Volksrepublik China und fordere sie auf, diese Verfolgung zu beenden und den Menschen ein freies Leben nach ihrem Gewissen zu ermöglichen.

Ich glaube, dass diese Worte, selbst wenn sie aus der kleinen Slowakei kommen, eines Tages Wirklichkeit werden.“

Der Filmregisseur und Schauspieler Juraj Nvota sagte:

„Ich glaube und weiß, dass es nicht möglich ist, Glaube, Hoffnung und Liebe zu unterdrücken. Die chinesische Führung mag sich daran erinnern, wie Kreon, Herodes, Macbeth, Hitler und Stalin endeten.

Heute sind wir im 21. Jahrhundert. Etwas Schreckliches passiert und der Rest der Welt – wir schweigen. Aber ich glaube, dass Liebe und Glaube auch in dieser Zeit der Menschheitsgeschichte die Oberhand gewinnen werden.“

Über den Organraub sagte Juraj Nvota:

„Es ist eine beängstigende Tatsache, dass der Organhandel in China blüht. Menschen aus der ganzen Welt kommen, um Gesundheit zu kaufen, aber auf Kosten der Ermordung oder des Todes von Falun-Dafa-Praktizierenden. Das ist eine Tatsache, die nicht akzeptiert werden kann.

Deshalb appelliere ich an die chinesische Regierung, ihre blutigen Machenschaften zu beenden. Ich glaube, dass es den Falun-Dafa-Mitgliedern gelingen wird, die gepanzerten Herzen der chinesischen kommunistischen Diktatoren zu durchbrechen.“

Universitätsprofessorin: „Wir sollten immer auf der Seite von Gerechtigkeit und Freiheit stehen“

Die Ärztin und Universitätsprofessorin Eva Gray forderte die internationale Gemeinschaft auf, schnell zu handeln. 

Sie sagte: „Als ich zum ersten Mal die Ausstellungen von plastinierten menschlichen Körpern ohne Haut sah, und mir klar wurde, dass es viele dieser Ausstellungen gab und diese Menschen keine Anzeichen von Krankheit oder Verletzung aufwiesen, fühlte ich mich deswegen sehr schlecht.

Dann las ich Berichte, die auf äußerst gravierende Verdachtsmomente für Organentnahmen an unfreiwilligen politischen Gefangenen in China hindeuteten. So fügte ich diese beiden Tatbestände zusammen und erkannte, dass es durchaus möglich ist, dass diese menschlichen Körper ohne Haut tatsächlich die Reste illegaler menschlicher Organtransplantationen sind, mit denen die große Maschinerie in China, unterstützt von der Regierung, anfing.

Für mich ist jeder Missbrauch von Menschen inakzeptabel, und ich halte es für unvertretbar und unannehmbar, Menschen wegen ihrer politischen und religiösen Überzeugungen oder wegen ihrer ethnischen Zugehörigkeit zu verfolgen. Ich fordere daher die chinesische Regierung und die chinesischen Behörden auf, die Verfolgung von Menschen wegen ihrer Überzeugungen einzustellen. Ich fordere sie dringend auf, jegliche Gewalt gegen politische und andere Gefangene zu beenden, und ich bitte auch die internationale Gemeinschaft, sich mit dieser Thematik zu befassen.

Gleichzeitig fordere ich alle Menschen guten Willens auf, nicht gleichgültig gegenüber Menschen am anderen Ende der Welt zu sein, die nur deshalb verfolgt werden, weil sie ihren Glauben praktizieren oder ihre Meinung äußern wollen oder einer anderen ethnischen Gruppe angehören. Ich denke, wir alle haben die Pflicht, diesen Geschehnissen gegenüber nicht gleichgültig zu sein.

Während des Zweiten Weltkriegs hätten die Menschen in Europa früher mit der Untersuchung von mutmaßlicher Gewalt in Konzentrationslagern beginnen sollen. Die Menschen hielten diese Verdächtigungen für unbegründet, und die Untersuchung wurde nicht zum richtigen Zeitpunkt durchgeführt. Wir sollten so etwas nicht zulassen, wir sollten auf der Seite der Verfolgten stehen, und wir sollten immer auf der Seite von Gerechtigkeit und Freiheit stehen.“

Vladimír Krčméry ist slowakischer Arzt, Wissenschaftler, Experte für Tropenmedizin und Gründer von medizinischen und sozialen Einrichtungen und ausländischen humanitären Missionen in Ländern der Dritten Welt. Er ist auch Rektor der privaten Hochschule St. Elisabeth für Gesundheit und Sozialarbeit in Bratislava. Nachdem er sich über die Zwangsentnahme von Organen bei lebenden Menschen in China informiert hatte, erklärte Dr. Krčméry:

„Unsere Familie verbrachte insgesamt 21 Jahre in kommunistischen Kerkern, wenn ich die Strafen meines Vaters, meines Schwagers und vor allem meines Onkels zusammenzähle.

Alle, die in der Slowakei Verhöre durch die Staatssicherheit oder jegliche kommunistische Unterdrückung, ob national oder religiös, überlebt haben, sind logischerweise solidarisch [mit anderen Verfolgten], weil sie diese Erfahrung gemacht haben.

Unsere Aufgabe ist es nun, dass die junge Generation, die das nicht erlebt hat, also die Studenten, erkennt, dass der Kampf für die Menschenrechte nicht einfach ist. Er sollte als ein Geschenk betrachtet werden, für das viele viel gelitten haben. Ich will nicht ‚Kampf ‘ sagen, weil ich es mag, dass [Falun Dafa] nicht zurückschlägt und auf diese Weise des Leidens versucht, die Seelen der Unterdrücker zu verändern – auf gewaltlose Weise die Unterdrücker zu verändern.“

Quelle: https://de.minghui.org/html/articles/2020/3/12/145516.html

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