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Schweizer Abgeordnete für ein Ende der Verfolgung von Falun Dafa

Falun-Dafa-Praktizierende aus der ganzen Schweiz hielten kürzlich eine Reihe von Veranstaltungen ab, um auf die seit 21 Jahren anhaltende Verfolgung in China aufmerksam zu machen. Die Veranstaltungen fanden in Zürich, Bern und St. Gallen statt.

Zum 21. Jahrestag der Verfolgung, die am 20. Juli 1999 ihren Anfang nahm, brachten 12 Parlamentsabgeordnete schriftlich ihre Unterstützung für Falun Dafa zum Ausdruck. Ferner verurteilten sie die Verfolgung der Falun-Dafa-Praktizierenden in China durch die Kommunistische Partei Chinas.

Zwölf schweizerische Abgeordnete unterschiedlicher Parteien schickten Briefe, um die Praktizierenden zu unterstützen.

Auszüge aus den einzelnen Briefen:

Nationalrätin Yvonne Feri: „Was in China passiert, geht uns alle etwas an“

Nationalrätin Yvonne Feri von der Sozialdemokratischen Partei (SP) der Schweiz

Nationalrätin Yvonne Feri schrieb in ihrem Brief, dass der Schutz von Minderheiten und der Opfer von Gewalt ihr seit jeher ein zentrales Anliegen sei.
„Am 20. Juli 1999 begann die Verfolgung von Falun-Gong-Praktizierenden in China, die bis heute leider andauert. Die Praktizierenden sind in China schrecklichen Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt, beispielsweise: Willkürliche Inhaftierung, exzessive Folter, Gehirnwäsche, Verschwindenlassen sowie gezielte Tötung für den Verkauf ihrer Organe.

Es ist nicht akzeptabel, dass es heute immer noch Länder gibt, in denen solche Gräuel immer wieder vorkommen. Was in China passiert, geht uns alle etwas an – das wissen wir spätestens seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie in Wuhan. Etwas, was scheinbar weit weg von uns ist, kann schon kurze Zeit später unseren Alltag auf den Kopf stellen. Auch deshalb spreche ich heute zu Ihnen.“

Es kann nicht sein, dass friedliche und gewaltlose Menschen als Mitglieder einer buddhistischen Meditationspraxis brutal verfolgt werden und sie dadurch ihre Arbeit, ihre Freunde und Verwandten, ihre Gesundheit und letztlich sogar ihr Leben verlieren. Menschenrechte sind universell.

Ich setze mich deshalb dafür ein, dass die Menschenrechte von allen respektiert und geschützt werden. In diesem Sinne danke ich den Organisatoren und Organisatorinnen dieses Gedenkanlasses, dass sie sich für die Einhaltung der Menschenrechte in China einsetzen. Möge dieser Anlass aber auch Passanten und Passantinnen zum Innehalten, Nachdenken und engagiertem Handeln bewegen.“

Nationalrätin Martina Munz dankt den Falun-Dafa-Praktizierenden für ihr Durchhalten angesichts der Verfolgung

Nationalrätin Martina Munz aus der SP Schweiz

Am Anfang ihres Briefs deutete Nationalrätin, Martina Munz, deutlich darauf hin, dass die Kommunistische Partei Chinas der Rädelsführer der Verfolgung von Falun Gong ist: „Heute gedenken Sie dem Beginn der brutalen Verfolgung der Meditationsschule Falun Gong vor 21 Jahren, eine Verfolgung, welche die Kommunistische Partei Chinas zu verantworten hat.“

Danach erklärte sie: „Wir alle dürfen nicht müde werden, die Einhaltung der Menschenrechte, der Glaubens- und Gewissensfreiheit zu fordern und für freie Medien und Rechtsstaatlichkeit einzustehen.“

Sie fuhr fort: „Lassen Sie mich zudem ein paar Worte zur Kommunistischen Partei Chinas sagen. Seit ihrer Machtergreifung 1949 regiert sie diktatorisch über China, ohne Rücksicht auf Menschenrechte, Meinungs-, Glaubens- und Gewissensfreiheit. Sie lässt Willkür walten, spielt soziale Gruppen gegeneinander aus und schreckt vor der Eliminierung von Menschen nicht zurück. Medien werden zensiert, Menschenrechte systematisch verletzt und Bürgerinnen und Bürger sind permanenter Überwachung ausgesetzt. In unzähligen Arbeitslagern werden Menschen wie moderne Sklavinnen und Sklaven umerzogen.

Während ihrer 70-jährigen Diktatur hat die Kommunistische Partei schätzungsweise 70 Millionen Todesopfer gefordert. Das ergibt im Durchschnitt mehr als 2.700 Tote für jeden Tag ihrer Herrschaft! Bisher nie schlüssig widerlegte Indizien weisen zudem darauf hin, dass die Kommunistische Partei mit Organen Handel treibt und zu diesem Zweck vor gezielten Tötungen nicht zurückschreckt. Davon sei auch Ihre Bewegung betroffen.

Anlässlich des Gedenkanlasses zum 21. Jahrestag der Verfolgung von Falun Gong möchte ich Ihnen, liebe Praktizierende und Engagierte, deshalb Mut machen und zurufen:• Setzen Sie sich weiterhin mit friedlichen Mitteln und gewaltlos für die Menschenrechte und gleiche Würde aller in China und weltweit ein!• Es erfüllt mich mit Hoffnung, wenn sich Menschen trotz anhaltender Repression und Verfolgung für ein menschliches, friedliches und freies China einsetzen!“

Zum Schluss schrieb Frau Munz: „Ich danke allen, die sich nicht unterkriegen lassen, breit vernetzt bleiben und gemeinsam mit anderen dran bleiben. Gerade in diesen Tagen, in denen die demokratische Bewegung in Hongkong mit Gesetzen niedergeknüppelt wird, zeigt sich, wie wichtig unser gemeinsames Engagement ist und dass die Welt nicht wegschauen darf. Bitte bleiben Sie solidarisch! Ich danke Ihnen!“

Zürcher Kantonsrat Tobias Baggenstos: „Ich bewundere Ihren Mut, sich gegen dieses unterdrückende Regime zu stellen“

Tobias Baggenstos, Mitglied des Züricher Kantonsrats, Schweizerische Volkspartei SVP

Tobias Baggenstos ist Mitglied des Züricher Kantonsrats und gehört der SVP an. Er schrieb in seinem Brief: „Ich bewundere Ihren Mut, sich gegen dieses unterdrückende Regime zu stellen und mit Ihrer Stimme auf die schrecklichen und verwerflichen Taten aufmerksam zu machen.“

Er fuhr fort: „Die Unterdrückung der «Falun Gong» und andere Bewegungen, sowie politischen und religiösen Minderheiten, zeigt deutlich, wie skrupellos die kommunistische Regierung in China handelt. Den Inhaftierten und Ihren Familien werden alle Menschen- und Persönlichkeitsrechte abgesprochen und Ihre Körper werden zum Staatseigentum, nicht nur dass diese in Arbeitslagern bis zum Umfallen ausgebeutet werden, man entnimmt Ihnen auch noch die Organe und verkauft diese an verzweifelte Menschen, die dringend auf ein Spenderorgan angewiesen sind. Dieses Handeln ist absolut widerlich, da es sowohl den vermeintlichen Spender, als auch den Empfänger zum Opfer einer skrupellosen Regierung macht.“

Baggenstos weiter: „Hierfür setze ich mich ein, hierfür setzt sich die SVP ein, die Freiheit zu bewahren und uns allen ein eigenständiges und selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und wir nehmen uns die Freiheit, die Machenschaften eines Unrechtsregimes anzuprangern.“

Zum Schluss betonte Baggenstos die Macht des Wissens: „Die stärkste Macht ist das Wissen, die Menschen müssen wissen, was passiert und das es passiert. Ich werde mit den mir gegeben Möglichkeiten dieses Wissen an eine möglichst breite Öffentlichkeit weitergeben. Viel stärker sind wir aber in der Gemeinschaft. Erzählen Sie Ihr Wissen auch den Personen, die es nicht hören wollen, dadurch wird eine Kettenreaktion ausgelöst, die Ihr Ziel erreichen kann, die Schandtaten des kommunistischen Regime in aller Welt offen zu legen.“

Zürcher Kantonsrat Urs Hans: „Wir müssen selber etwas tun, um die Verfolgung zu stoppen“

Der Zürcher Kantonsrat, Urs Hans, erinnerte sich immer noch an die Szene, die er vor über 20 Jahren im Fernsehen gesehen hatte: Eine friedliche Menge von Falun-Gong-Praktizierenden praktizierte gemeinsam die Übungen. Aber er wusste nicht, wie brutal die Kommunistische Partei Chinas die Praktizierenden verfolgt. Durch seine Recherche fand er mehrere Informationen über Falun Dafa und schrieb Briefe, um die Praktizierende angesichts der Verfolgung zu unterstützen. Am 20. Juli nahm er an den Gedenkaktivitäten der Praktizierenden in Zürich teil.

Zürcher Kantonsrat Urs Hans

Urs Hans sagte: „Wir müssen aktiv werden und diese menschenverachtenden Praktiken der chinesischen Diktatur anprangern und aus der Geschichte lernen. Deshalb sind wir heute ja auch hier. Wir dürfen nicht schweigen aufgrund wirtschaftlicher Vorteile.

Der enorme Machtzuwachs Chinas weltweit beruht zu einem großen Teil darauf, dass unsere Großkonzerne wichtige Produktionskapazitäten nach China ausgelagert haben und wir im Gegenzug immer abhängiger werden. Damit opfern wir aber unsere ethischen und moralischen Vorstellungen und unser eigenständiges Handeln auf dem Altar kurzfristiger ökonomischer Vorteile.“

Und weiter: „Wenn wir den Falun-Gong-Praktizierenden, den Religions- und den wegen freier Rede Verfolgten in China helfen wollen, so müssen wir nicht nur der Toten und Geschundenen des chinesischen Terrors gedenken. Wir müssen selber etwas tun.

Wir müssen uns hier in der Schweiz und in Europa energisch und konsequent für freie Rede, freie Wissenschaft, freien akademischen Diskurs und für die Durchsetzung der Menschenrechte global einsetzen, sonst enden wir bald in einer ähnlichen Diktatur.“

Kantonsräte aus St. Gallen: „Die Menschenrechtsverletzungen der Kommunistischer Partei Chinas sind in aller Form zu verurteilen“

Der St. Galler Kantonsrat Prof. Bernhard Hauser

Professor Bernhard Hauser von der SP Schweiz erklärte: „Die Menschenrechtsverletzungen des offiziellen China (Kommunistische Partei Chinas) sind in aller Form zu verurteilen. Chinas menschenverachtende Führung sollte vermehrt auch in der Schweiz offiziell verurteilt werden.“

Er fuhr fort: „Zudem sollte schärfer gesetzlich festgelegt werden, dass von der Schweiz aus kein Handel mit Ländern mit totalitären Zügen betrieben werden darf, außer dieser Handel kommt nachweislich den Unterdrückten – ohne nennenswerten Profit für die Herrschenden – zugute. Der gesamte derzeit existierende Handel mit China, sollte rigoros untersucht und öffentlich an den Pranger gestellt werden.“ Zum Schluss wünschte er den Praktizierenden für ihre Veranstaltungen viel Publikum und ein ertragreiches Echo in der Presse!

St. Galler Kantonsrat Guido Etterlin

Auch Kantonsrat Guido Etterlin, ebenfalls aus der SP Schweiz, erklärte: „Wir sollten darauf achten, dass wir nur mit Nationen Handel treiben, die diese Menschenrechte uneingeschränkt garantieren.“

St. Galler Kantonsrat Basil Oberholzer

Der St. Galler Kantonsrat Basil Oberholzer von der Grünen Partei schrieb in seinem Brief: „Es gibt aber auch Dinge, die universell gültig sein müssen. Die Glaubens- und Religionsfreiheit gehört dazu. Wo das urmenschliche Bedürfnis nach Gemeinschaft und Erklärungen für Sinn- und Lebensfragen unterdrückt wird, werden die Menschenrechte mit Füßen getreten. Und wo dies geschieht, muss gegen dieses Unrecht protestiert werden.“

Er meinte: „Die Falun-Gong-Bewegung hat keine Allmachtansprüche. Sie fordert lediglich ihr Recht auf das Ausleben des eigenen Glaubens und der eigenen Lebensphilosophie ein. Dafür wird sie vom chinesischen Staat unterdrückt. Falun Gong steht exemplarisch dafür, welches Leid Menschen erfahren müssen, die für Menschenrechte kämpfen. Reden wir darüber, seien wir laut und verbünden wir uns mit allen anderen Bewegungen rund um die Welt, denen Ähnliches geschieht. Denn die Verletzung der Menschenrechte bedroht das Menschsein im Innersten.“

St. Galler Kantonsrätin Eva Keller

Die St. Galler Kantonsrätin Eva Keller von der SP Schweiz findet, dass noch mehr Menschen über die Verfolgung von Falun Gong durch die Kommunistische Partei China informiert sein sollten. In ihrem Brief schrieb sie: „Leider gibt es noch viel zu viele Staaten, die Menschenrechte krass verletzen und rechtsstaatliche Grundsätze missachten. Es ist daher richtig, dass solche Verletzungen aufgedeckt, öffentlich gemacht und angeprangert werden.“

Und weiter: „Die Anhänger von Falun Gong sind zwar nicht die Einzigen, die darunter leiden. Aber auch sie dürfen nicht vergessen werden, denn sie sind kaum in den Schlagzeilen zu finden.

Ich danke Ihnen, liebe Anwesende, dass Sie sich für Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit und insbesondere für Falun Gong einsetzen. Nur wenn Menschenrechtsverletzungen öffentlich gemacht werden, kann sich eventuell etwas zum Guten bewegen. Das Schlimmste ist, Verfolgte zu vergessen. Dank Ihnen ist das nicht der Fall.“

St. Galler Stadtparlamentarierin Nadine Niederhauser: „Danke, Falun-Gong-Praktizierende“

St. Galler Stadtparlamentarierin Frau Nadine Niederhauser

Die St. Galler Stadtparlamentarierin Nadine Niederhauser von der Grünliberale Partei Schweiz dankte in ihrem Brief den Falun-Gong-Praktizierenden für ihr Durchhalten: „Es ist unter anderem Ihnen (Falun-Gong-Praktizierenden), die heute hier sind, zu verdanken, dass diese schrecklichen Verbrechen an Minderheiten im Bewusstsein bleiben und nicht im Fluss des täglichen Geschehens untergehen und in Vergessenheit geraten.

Wir protestieren gegen diese Missstände und erinnern an die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen von 1948.“ Zum Schluss schrieb Niederhauser: „Erinnern wir immer und immer wieder daran, damit diese schrecklichen Zustände ein Ende haben.“

Quelle für diesen Bericht: de.minghui.org https://de.minghui.org/html/articles/2020/8/5/147985.html

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