Share on facebook
Share on twitter
Share on telegram
Share on google
Share on email
Share on print

Nicht mehr verloren und verwirrt

Wir alle haben in mehr oder weniger starkem Maße eine Zeit der Dunkelheit in unserem Leben erlebt. Der anhaltende Schmerz kann Monate, Jahre oder sogar ein ganzes Leben lang andauern. Jojo Huang aus Taiwan hatte das große Glück, Falun Dafa zu einer Zeit zu begegnen, in der sie sich im Leben verloren fühlte. Falun Dafa brachte ihr Hoffnung. Von da an fühlte sie sich nicht mehr verwirrt.

Jojo Huang arbeitete in der Bekleidungsindustrie und bewegte sich in den Modekreisen. In ihrem Leben fehlte es ihr an nichts. Sie genoss die Blumen, den teuren Wein und die vielen Menschen um sie herum. Doch innerlich fühlte sie sich leer.

„Ich war in einer unangemessenen Beziehung“, erzählt Jojo. „Er war irgendwie bekannt, und wenn wir ausgingen, beneideten mich die Menschen. Geld war nichts, worüber ich mir Sorgen machte; ich gab es großzügig aus. In den Augen anderer Menschen lebte ich ein sorgenfreies Leben. Im Herzen dämmerte es mir jedoch, dass dies nur dem Vergnügen und einem schlechten Zweck diente. Es war ein Leben ohne tieferen Sinn.“

Lange Zeit frönte Jojo einem ausschweifenden Leben und verschwendete ihre Jugend und Zukunft, ohne darüber nachzudenken, was der Sinn des Lebens und ihrer Existenz war.

In dieser Situation fühlte sie sich verloren und bekam Probleme. 2005 nahm ihre ältere Schwester sie zur Erfahrungsaustausch-Konferenz mit. Sie hatte gerade erst begonnen, Falun Dafa zu praktizieren.

„Ich befand mich in einem sehr schlechten geistigen Zustand, weil ich lange Zeit von Alkohol und Zigaretten abhängig gewesen war. Ich trank fast täglich bis ich betrunken war und musste sogar Schlaftabletten nehmen, um einschlafen zu können“, so Jojo.

Völlig deprimiert und mutlos betrat Jojo den Konferenzsaal. Sie erwartete nicht, dass diese scheinbar zufällige Gelegenheit ihr Leben völlig umkrempeln würde.

Die Kultivierungsgeschichte jedes Redners war einfach und aufrichtig. Die Praktizierenden kamen aus unterschiedlichen Verhältnissen und sozialen Schichten; jedoch teilten sie alle dasselbe Thema: Wie man nach der Anleitung der Dafa-Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht ein besserer Mensch wird, wie man sich erhöhen kann und wie man die menschlichen Anhaftungen bei der Arbeit und im Leben beseitigen kann.

„Wie durch Zufall erzählte eine Praktizierende von ähnlichen Erfahrungen wie ich sie erlebt hatte. Es schien, als ob sie persönlich zu mir sprechen würde. Allmählich erkannte ich, dass mein bisheriges Verhalten falsch war“, erinnerte sich Jojo.

Durch die Worte der Rednerin entstand ein starkes Gefühl von Barmherzigkeit und berührte Jojo zutiefst. Es erweckte die wahren Gedanken, die sie einst im Inneren getragen hatte. Sie war zu Tränen gerührt. „In der Vergangenheit saß ich allein zuhause auf dem Sofa und dachte darüber nach, was der Sinn des Lebens sein könnte. Als ich die Konferenz verlassen hatte, erkundigte ich mich nach den neuntägigen Falun-Dafa-Seminaren, von denen die Teilnehmer gesprochen hatten“, berichtet Jojo.

Sie fühlte sich fröhlicher und beschloss, nach dem Sinn des Lebens zu suchen. Sie hoffte, dass Falun Dafa sie aus ihrer Verwirrung herausführen würde.

„Ich rauchte seit mehr als zehn Jahren und konnte bis zu zwei Schachteln Zigaretten pro Tag rauchen. Früher hatte ich mit verschiedenen Methoden versucht, es mir abzugewöhnen, ohne Erfolg. Während des neuntägigen Falun-Dafa-Workshops hörte ich die Worte des Meisters:

‚Du als ein Kultivierender, versuch heute mal, das als einen Eigensinn zu betrachten und zu beseitigen und schau mal, ob du darauf verzichten kannst.‘“ (Zhuan Falun 2012, S. 420)

Jojo schaute auf den Rauch, der aus ihrer Zigarette aufstieg, fasste sich ein Herz und drückte sie aus. „Ich werde nicht vergessen, wie ich die Zigarette ausmachte. Ich sagte mir selbst, dass ich es versuchen wolle; ich würde es noch niemandem sagen, so dass es keine Rolle spielen würde, falls ich versagte. Seitdem habe ich keine Zigarette mehr geraucht. Das Außergewöhnliche daran war, dass ich kein Unbehagen empfand. Ich wollte einfach nicht mehr rauchen.“

Danach goß Jojo den Wein weg und warf die Tabletten, die sie zu Hause angehäuft hatte, und einige andere schädliche Dinge in den Müll. Sie beendete auch die unangemessene Beziehung. Danach verspürte sie einen Frieden in ihrem Herzen, den sie noch nie zuvor empfunden hatte. Sie fühlte sich klar und rein, so als wäre sie gerade aus einer dunklen Falle entkommen. Nun sah sie wieder den blauen Himmel und die weißen Wolken.

Jojo Huang liest das „Zhuan Falun“.

Ein Hinweis des Meisters

Kurz nachdem Jojo angefangen hatte, Falun Dafa zu praktizieren, machte sie eine heilige und unglaublich wunderbare Erfahrung.

„Es hat einen tiefen Eindruck bei mir hinterlassen. Ich lag im Bett und dachte über das nach, was der Meister gelehrt hatte. Ich fragte in meinem Herzen: ‚Wo genau ist der Meister?‘ Unerwartet hörte ich eine Stimme, die aus einem fernen Himmel kam. Sie war sehr klangvoll und klar. Es war die Stimme des Meisters. Er antwortete: ‚Wo du bist, da bin auch ich.‘ Die majestätische und barmherzige Stimme des Meisters durchdrang den Kosmos und Jojos gesamten Körper und Geist. Sie war so real, dass sie zutiefst ermutigt und auch erschüttert war. „Der Meister hat mir sogar geantwortet. Ich weiß, dass es der Meister war. Ich habe einen Meister!“ Jojo war so glücklich, als ob jede einzelne Zelle ihres Wesens vor Freude hüpfte. Nach diesem Erlebnis wurde ihre Entschlossenheit stärker, sich bis zum Ende zu kultivieren.

Jojo veränderte ihren Tagesablauf und ihr Lebensmuster. Um 5 Uhr morgens ging sie zum Übungsplatz. Während sie mit anderen Praktizierenden meditierte, begrüßte sie die aufgehende Sonne. Schon bald änderte sich ihr Gesundheitszustand grundlegend. Früher war sie schwach und anfällig für Krankheiten gewesen. Sie war dünn und die Haut hatte eine gelbliche Färbung. „Ich ließ oft die Mahlzeiten aus, um schlank zu bleiben. Früher war ich eine Nachteule. Dadurch bekam ich oft starke Magenschmerzen und mein ganzer Körper fühlte sich kalt an. Ich hatte immer hier und da Schmerzen. Deshalb hatte ich immer Tabletten bei mir; entweder gegen irgendwelche Schmerzen oder zum Einschlafen. Ich war so daran gewöhnt, Tabletten zu nehmen, es fühlte sich genauso normal an wie einen Bonbon zu essen.

Es gab eine Zeit, in der sie beim Praktizieren ähnliche Schmerzen hatte, erinnerte sich Jojo. „Während des gemeinsamen Fa-Lernens bekam ich ähnliche Symptome wie bei einer Magen-Darm-Erkrankung. Ich erbrach und hatte Durchfall. Zufällig hatte ich auch Magentabletten bei mir. In diesem Moment dachte ich an das, was der Meister sagt:

„Wenn du dich noch schlechter fühlst, heißt das: Gipfel erreicht, die Wende folgt; dein ganzer Körper wird gereinigt, er muss vollständig gereinigt werden. Die Wurzeln der Krankheiten sind bereits entfernt worden, nur dieses bisschen schwarze Qi bleibt, damit es von selbst herauskommt; es lässt dich das bisschen an Schwierigkeiten erleiden und ein bisschen Leiden ertragen. Es geht nicht, dass du gar nichts erträgst.“ (Zhuan Falun 2012, S. 136)

„Der Meister reinigte meinen Körper. Das war das erste Mal, dass ich Bauchschmerzen hatte und keine Tabletten nahm. Ziemlich bald wurde ich so stark, als hätte ich einen Kuh-Magen, ich konnte jede Speise essen, ohne Magenprobleme zu bekommen. Es war ganz anders als früher. Auch mein Gesicht wurde voll und glatthäutig.“

Als Jojo mehr das Fa lernte, legte sie ihren Egoismus ab.

„Bevor ich anfing, Falun Dafa zu praktizieren, interessierte und kümmerte ich mich nur um das, was ich wollte“, erinnert sie sich. „Es ging nur um meine Gefühle, meine Emotionen und alles drehte sich nur um mich. Es spielte keine Rolle, ob ich andere deswegen verletzte, denn es ging ja nur darum, dass ich zufrieden war. Ob es andere ertragen konnten, darüber dachte ich nicht nach. Seitdem ich angefangen hatte, mich im Falun Dafa zu kultivieren, folgte ich den Anforderungen des Meisters, immer zuerst an die anderen zu denken. Wie oft hatte ich in der Vergangenheit andere verletzt. Durch Falun Dafa lernte ich, nach innen zu schauen, Gefühle und Egoismus zu beseitigen, zuerst an andere zu denken und mich um andere zu kümmern.

Ich arbeitete in einem Bekleidungsgeschäft und hatte nur einen freien Tag pro Woche. Am Samstagabend fuhr ich mit dem Bus nach Pingtung und Kaohsiung. Nachdem ich den ganzen Sonntag gedreht hatte, fuhr ich dann mit dem Bus nach Hause. Obwohl es eine lange, staubige Fahrt war, war ich überhaupt nicht müde und bester Laune. Früher mochte ich es nicht, lange Strecken mit dem Bus zurückzulegen. Doch jetzt fühle ich mich sehr zufrieden und geehrt, wenn ich für die Medien unterwegs bin. Egal, wie anstrengend oder schwierig es ist, ich mache mir nie Sorgen, denn ich gehe den aufrichtigsten Weg, den es gibt.“

Ein paar Jahre später zog Jojo nach New York City und arbeitete als Moderatorin einer Fernsehsendung. Später entließ man sie aus dieser Funktion. „Für mich war das ein großer Pass und ein schwerer Schlag“, berichtet sie. „Ich schaute in mein Herz und erkannte, dass ich immer noch nach Anerkennung und Ansehen trachtete. Ich bestand darauf, dass man sich um mich kümmern und mich respektieren sollte. Als ich das erkannte, beschloss ich, meine Anhaftungen zu beseitigen. Ich wollte gute Arbeit leisten, egal auf welchem Posten ich mich befand; selbst wenn ich zum Erfolg anderer Menschen beitragen würde. Später, als ich als Assistentin eines Fotografen arbeitete und eine reflektierende Scheibe in der Hand hielt, hörte ich eine Stimme in der Nähe meines Ohres, die sagte: ,Einfach jemand sein, der loslassen kann.‘ Mein Herz fühlte sich warm an. Es war der Meister, der mich ermutigte und mich daran erinnerte, dass ich eine Kultivierende war.“

Jojo begann 2014 als TV-Moderatorin für ein Gesundheitsprogramm zu arbeiten. Sie moderierte etliche Aktivitäten in lokalen Gemeinden und kam mit vielen Chinesen in Kontakt. Damals bekam sie das Gefühl, dass die frostige Haltung des chinesischen Volkes geschmolzen war.

„Jetzt sagen fast alle, dass ihnen unsere Sendungen gefallen“, berichtet sie. „Sie finden, dass wir wirklich großartige Arbeit leisten und bitten darum, ein Foto mit uns machen zu dürfen. Sie zeigen uns ihre Anerkennung, indem sie ihre Daumen nach oben strecken. Das ist das Ergebnis der Bemühungen aller Praktizierender. Um der Verfolgung Einhalt zu gebieten und mehr Menschen die Schönheit von Falun Dafa näher zu bringen, sind viele Praktizierende nach New York gekommen. Obwohl sie keine Sprachkenntnisse haben und nicht an das Essen hier gewöhnt sind, arbeiten sie Tag und Nacht. So können sie den Menschen über verschiedene Plattformen die wahren Umstände von Falun Dafa und der Verfolgung nahe bringen.“

New York: Jojo Huang praktiziert die fünfte Übung zur Stärkung der göttlichen Fähigkeiten.

Falun-Dafa-Praktizierende hören in ihren Bemühungen nie auf, weil Falun Dafa mit jedem Menschen verbunden ist und sich die Umstände von Falun Dafa auf die Zukunft der gesamten Menschheit auswirken.

„Ich möchte den Menschen, welche die wahren Umstände von Falun Dafa und der Verfolgung noch immer nicht kennen, sagen, dass alles, was wir tun, zu Ihrem Wohl ist. Ich hoffe, Sie können Ihre Voreingenommenheit ablegen und wirklich darüber nachdenken, was Falun Dafa bedeutet. Treffen Sie die richtige Entscheidung für Ihr Leben, genau wie damals bei mir, als ich auf dem Sofa saß und über den Sinn des Lebens nachdachte und warum ich auf diese Welt gekommen war“, so Jojo.

Jojo bringt ihre unendliche Dankbarkeit gegenüber dem Meister von ganzem Herzen zum Ausdruck: „Ohne die barmherzige Hilfe des Meisters hätte ich es nicht bis heute geschafft. Der Meister gab mir ein neues Leben und neue Möglichkeiten. Ich kann meine tiefe Dankbarkeit nicht ausdrücken, selbst wenn ich alle menschlichen Worte benutzen würde. Nur wenn ich mich fleißig weiterkultiviere und mehr Menschen dabei unterstütze, die Herrlichkeit von Falun Dafa zu verstehen, kann ich die Gnade des Meisters und die barmherzige Errettung erfahren.“

Quelle Minghui

Das Neueste

Archiv