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Nach zehn Jahren Haft – jetzt erneut verhaftet

Zehn Jahre hatte Frau He Lianchun in einem Gefängnis verbracht – weil sie ihren Glauben an Falun Dafa nicht aufgeben wollte. Lediglich sieben Monate auf freiem Fuß wurde sie nun erneut verhaftet. Ihr droht eine weitere Strafverfolgung.

Frau He Lianchun

Frau He wohnte im Kreis Mengzi in der Provinz Yunnan. Nachdem sie am 2. Februar 2019 aus dem Gefängnis freigelassen worden war, zog sie in die Provinzhauptstadt Kunming, wo sie auch Arbeit fand.

Am 25. September 2019 besuchte sie die Praktizierende Frau Wang Huizhen, die einen Tag zuvor während des Fa-Lernens [2] verhaftet worden war. Aufgrund eines ärztlichen Befundes war sie später freigelassen worden. Ein Polizist blieb in Frau Wangs Wohnung und überwachte sie.

Etwas später brachten die Beamten Frau He zurück in den Kreis Mengzi und sperrten sie in die Haftanstalt Honghezhou ein.

Am 27. September durchsuchten Polizisten das Haus von Frau Hes Vater und beschlagnahmten einige persönliche Gegenstände.

Am 2. November 2019 wurde Hes Familie darüber informiert, dass ihre Verhaftung genehmigt wurde.

Im Oktober 2001 war Frau He zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden, nachdem sie mit Menschen über Falun Dafa gesprochen hatte. Sie kam eineinhalb Jahre früher frei.

Im Juni 2009 war sie erneut verhaftet und zu zehn Jahren verurteilt worden. Die Behörde „Büro 610“ [3] setzte Frau Hes Mann derart unter Druck, dass er sich scheiden ließ und eine andere Frau heiratete.

Folter währen der Haft

Frau He wurde während ihrer Haft gefoltert. Beispielsweise musste sie lange Zeit auf einem winzigen Hocker regungslos sitzen.

Winziger Hocker – ein Folterinstrument

Ihr wurde die Toilettenbenutzung verweigert und man sperrte sie in Isolierhaft. Hunderte Zwangsernährungen verursachten schwere Schäden an Mund, Nase, Zähnen und Magen. Aufgrund der Zwangsernährung befand sich He zweimal in einem lebensgefährlichen Zustand.


[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und hat sich rasant verbreitet. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Falun-Dafa-Praktizierenden.[2] Falun-Dafa-Praktizierende treffen sich regelmäßig, um gemeinsam die Lehre von Li Hongzhi (das Fa) zu lesen. Das Hauptbuch ist das Zhuan Falun. Praktizierende lesen es jahrelang immer wieder, um tiefere Erkenntnisse über die Lehre zu erhalten.[3] Unter Jiang Zemins persönlicher Anleitung gründete die Kommunistische Partei Chinas am 10. Juni 1999 ein illegales Sicherheitsorgan, das Büro 610 genannt wird. Es agiert außerhalb des Gesetzes und führt in China die Verfolgungspolitik durch. Mit dem Aufruf: „Zerstört ihren Ruf, ruiniert sie finanziell und vernichtet sie physisch!“, wies Jiang Zemin, die Handlanger der Verfolgung an, vor keiner Grausamkeit zurückzuschrecken

Englische Version

Chinesische Version




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