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Meine Orientierung im täglichen Leben: Falun Dafas Prinzipien

Ich bin eine pensionierte Lehrerin und praktiziere Falun Dafa seit 1996. Dafa (großes Gebot) hat mich moralisch verbessert und die Ebene meines Lebens erhöht. Es war Dafa, das meinen Verstand und mein Herz reinigte. Dafa leitet mich in meinem täglichen Leben an.

Auf die Chance, ein Apartment zu bekommen, verzichten

Vor vielen Jahren, als ich noch arbeitete, bekamen die Angestellten an meiner Schule oftmals die Gelegenheit, von den Behörden am Ort ein Apartment zugeteilt zu bekommen. Als ich an der Reihe war, war ich erpicht darauf, eines zu bekommen.

Ich wohnte im Ostteil der Stadt, während sich meine Schule im westlichen Teil befand. Das Pendeln zwischen Wohnung und Arbeitsplatz beanspruchte viel Zeit. Außerdem fing die Schule früh an und endete erst spät am Abend. Der lange Arbeitstag und das lange Pendeln waren wirklich hart für mich. Das neue Apartment lag ganz dicht bei der Schule und war geräumig. Ich wollte es wirklich bekommen.

Doch dann sprach eines Tages der Schulleiter mit mir und fragte mich, ob ich diese Chance aufgeben würde, weil es an verfügbaren Immobilien mangele.

Die Entscheidung, es aufzugeben, fiel mir nicht leicht. Tatsächlich hat sich der Preis für dieses Apartment in den letzten Jahren stark erhöht und so verbrachte ich weiterhin jeden Tag lange Zeit mit Hin- und Herpendeln.

Unter der Anleitung von Dafa (großes Gesetz) bedauerte ich meine Entscheidung nicht.

Nicht bekümmert wegen Beförderung

Einmal im Jahr gab es an unserer Schule für einen qualifizierten Lehrer eine Chance, in eine höhere Position befördert zu werden. Das war eine seltene Gelegenheit und die Ehrung ist auch sehr wertvoll. Doch die Anzahl der zu befördernden Lehrer beschränkte sich in jedem Fach jeweils nur auf einen.

Diesmal hatte ich die Chance, befördert zu werden. Doch ich widerstand der Versuchung, verzichtete auf Ansehen und persönliches Interesse und überließ diese Gelegenheit einem anderen Kollegen, der die Beförderung unbedingt bekommen wollte. Viele Menschen an der Schule waren von meiner Entscheidung beeindruckt.

Ich beantragte eine Beförderung zu einer anderen Zeit und wurde blockiert. Die Schulleitung bat mich, keine Beschwerde gegen ihre Entscheidung einzulegen. Über diese Situation war ich etwas verärgert. Doch ich ermahnte mich, mich wie eine Dafa-Schülerin zu verhalten – eine Person, die sich immer den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht angleicht.

Ich beruhigte mich und sagte lächelnd zum Schulleiter: „Erinnern Sie sich denn nicht, dass ich Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht kultiviere? Keine Sorge, ich werde mich nicht beschweren.“

Rückgabe eines zusätzlichen Nachhilfeentgelts

Ich war Lehrerin der Naturwissenschaft und unterrichtete die Schüler der Abschlussklasse. Seitdem ich im Jahr 1996 begonnen hatte Falun Dafa zu praktizieren, verlangte ich von Schülern nichts für zusätzliche Nachhilfe.

Eines Tages bat mich ein Lehrer, eine zusätzliche Unterrichtsstunde zu geben. Ich wusste aber nicht, dass es sich um ein bezahltes Engagement handelte. Als mir dann der Lehrer später das Geld gab, war ich sehr beschämt. Es ist doch meine Pflicht, Schüler gut zu unterrichten, und ich hatte das Gefühl, dass es nicht richtig war, ihnen diesen Zusatzunterricht in Rechnung zu stellen.

Ich empfand es als fürchterlich, Geld anzunehmen, und so kaufte ich davon einige Schreibstifte und gab sie den Schülern. Ich dachte, wenn ich den Schülern das Geld zurückgäbe, würden sie es eventuell anderen Lehrern übelnehmen, Geld für Extra-Unterricht zu berechnen.

Groll gegen meine Schwiegermutter auflösen

Bevor ich im Januar 1988 heiratete, nahm mich meine Schwiegermutter mit, um mir einige Räume zu zeigen, die sie für mich hergerichtet hatte. In einem Raum, in dem über ein Dutzend Hühner herumrannte, roch es schrecklich. Der andere Raum war sehr klein und schmutzig. Sie fragte mich, ob das für meine Hochzeit in Ordnung sei.

Ich hielt meine Tränen zurück und nickte einfach. Ihre Worte und ihr Verhalten verletzten mich zutiefst. Diese Art von Demütigung führte dazu, dass ich nicht gut auf sie zu sprechen war.

Eigentlich ging es ihr finanziell ganz gut, da sie Beamtin bei unserer Ortsverwaltung war. Wegen meines starken Grolls gegen meine Schwiegermutter litt auch mein Gesundheitszustand und ich konnte sieben Jahre nicht schwanger werden. Es ist überflüssig zu erwähnen, dass wir nach der Heirat nicht bei ihr lebten.

Seitdem ich Falun Dafa praktiziere, löste sich allmählich mein Groll gegen sie auf. Meine Fähigkeit zu erdulden, nahm zu. Anfangs musste ich mich zwingen, einfach zu ertragen, nun aber kann ich ohne jeden Widerstand freundlich zu meiner Schwiegermutter sein.

Dafa hat viele meiner familiären Konflikte aufgelöst und unsere große Familie ist zufrieden und harmonisch.

Nach meiner Pensionierung zogen wir in eine andere Stadt um. Ich wollte, dass auch meine Schwiegermutter bei uns wohnte, da sie schon über 80 Jahre alt ist. Doch sie hatte so lange allein gelebt, dass sie nicht zu uns umziehen wollte.

Ich diskutierte die Situation mit meinem Mann und wir beschlossen, gleich in unserer Nachbarschaft ein Apartment für sie zu kaufen, das uns über eine Million Yuan kostete (etwa 127.800 Euro).

Meine Schwiegermutter war ganz begeistert und sagte zu mir: „Deine Freundlichkeit mir gegenüber kommt aus tiefstem Herzen. Ich sollte dich auf die gleiche Weise behandeln.“ Später sagte sie zu uns, sie wolle uns all ihre Ersparnisse geben. Ich lehnte das freundlich ab, war aber gleichzeitig auch sehr froh über das Vertrauen, das sie mir nun entgegenbrachte.

Von Herzen danke ich aufrichtig dem verehrten Meister Li Hongzhi, dem Begründer von Falun Dafa, der mir mit seinem Gebot half, meinen Groll zu beseitigen und mein Herz mit dem Licht von Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht erfüllte.

Systematische Verfolgung seit 20 Jahren – 20. Juli 1999​

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