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„Ich hoffe, dass eines Tages auch das chinesische Volk Freiheit haben kann“ – Passanten sprechen sich gegen die Verfolgung aus

Praktizierende in ganz Deutschland veranstalten regelmäßig Events an Touristenattraktionen und anderen öffentlichen Plätzen, um das Bewusstsein für die Verfolgung von Falun Dafa durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) zu schärfen.

Touristen im Schwarzwald aufklären

Am 4. Mai 2019 informierten Falun-Dafa-Praktizierende am Titisee im Schwarzwald die Touristen, insbesondere die aus China, über die anhaltende 20-jährige Verfolgung der spirituellen Praxis Falun Gong.

Die Temperaturen waren an diesem Tag eiskalt und am Nachmittag schneite es sogar. Es gab weniger Touristen an diesem Tag als sonst, aber trotzdem kamen Reisegruppen nacheinander, darunter fünf oder sechs aus China.

Praktizierende klären am Titisee die Touristen über die Verfolgung von Falun Dafa auf

Passanten werden über die Verfolgung von Falun Dafa durch Flyer und Plakate informiert

Mehrere chinesische Touristen spürten die frische Luft Deutschlands. Als ein Falun-Dafa-Praktizierender den Austritt aus der KPCh und ihren angeschlossenen Organisationen erwähnte, sagte eine von ihnen: „Wir sind patriotisch und beteiligen uns nicht an der Politik!“

Der Praktizierende antwortete darauf: „Patriotisch zu sein ist richtig, aber Patriotismus ist nicht dasselbe, wie die Partei zu lieben! Die KPCh hat Chinas große Flüsse und Berge zerstört. Über 80 Millionen unschuldige Chinesen wurden in den letzten Jahrzehnten von der Partei getötet.

Die Partei hat in den letzten 20 Jahren Falun Gong schwer verfolgt und ist sogar verantwortlich dafür, dass man die Organe von lebenden Praktizierenden entnimmt und diese teuer verkauft. Wenn du patriotisch wärst, würdest du dich definitiv gegen die KPCh stellen und ihrer bösartigen Politik entgegentreten.

Die Menschen müssen zwischen richtig und falsch, gut und böse unterscheiden. Seit langem verdreht die KPCh bewusst die Beziehung zwischen dem Land China und der diktatorischen Partei, um das Volk zu täuschen und die Kontrolle und ihre Macht zu verstärken.“

Der Praktizierende fuhr fort: „Wenn der Austritt aus der Partei ein Engagement in der Politik ist, ist der Beitritt in ihre Institution auch ein Engagement in der Politik. Der Unterschied besteht darin, dass du mit deinem Beitritt und Deinem Schwur ein Teil der KPCh geworden bist. Jetzt wird dir geraten, damit Schluss zu machen und nicht mehr ihr Komplize zu sein. Der Austritt aus der Partei gibt dir eine sichere Zukunft. Spielt es für dich keine Rolle?“

Die Touristen aus China griffen nach den Materialien, die über die Verfolgung vor Ort verteilt wurden und wollten diese im Hotel sorgfältig durchlesen. Einer von ihnen hatte vor, auf der Webseite der Zeitung Epoch Times seinen Austritt aus der Partei öffentlich zu bekunden.

Ein Besucher aus Karlsruhe schaute sich das Zhuan Falun (das Hauptwerk von Falun Dafa) an und kaufte es.

Herr Bley aus Karlsruhe hatte zuvor schon Falun-Dafa-Praktizierende getroffen und von der Verfolgung der KPCh erfahren. Er sah den Informationsstand im Schwarzwald und unterschrieb sofort die Petition gegen die Verfolgung.

Danach lächelte er und sagte: „Ich habe unterschrieben. Vielleicht kann ich in Zukunft nicht mehr nach China gehen. Aber trotzdem musste ich das tun. Ich hoffe, dass eines Tages auch das chinesische Volk Freiheit haben kann. Jeder braucht Freiheit.“

Aktivitäten am Brandenburger Tor

Das Brandenburger Tor ist eines der wichtigsten touristischen Ziele der Hauptstadt und im Frühling besuchen Hunderttausende täglich dieses beliebte Touristenziel. Am 4. Mai 2019 versammelten sich dort Falun-Dafa-Praktizierende mit Informationsmaterial und Flyern in fast 30 verschiedenen Sprachen. Sie sammelten Unterschriften für eine Petition gegen die Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh und zeigten auch die Übungen.



Touristen machen Fotos von dem Stand

JJohn aus Frankreich hat schon einmal Falun-Dafa-Praktizierende getroffen. Er unterschrieb die Petition, in der er gegen die Zwangsentnahme von Organen der KPCh protestierte und sagte: „Tatsächlich ist der Ort, an dem dieses Verbrechen geschieht, nicht weit von uns entfernt.“

Mireka aus der Niederlande unterschreibt die Petition.

Mireka, die einen Flyer auf Niederländisch in der Hand hielt, war sehr daran interessiert, Falun Gong zu lernen. Sie sagte: „Ich habe Leute gesehen, die Falun Gong in Amsterdam praktiziert haben. Mein Freund und ich wollen es lernen. Gibt es einen Übungsplatz in Amsterdam?“

Die Praktizierenden zeigten ihr die Informationen auf der niederländischen Website `FalunDafa.nl´. Als sie einen der beiden Übungsplätze in Amsterdam sah, sagte sie fröhlich: „Oh, das ist gar nicht weit von mir entfernt.“

Sie hat sofort die Petition unterschrieben und damit ein Zeichen gegen die Verfolgung von Falun Dafa gesetzt.

Systematische Verfolgung seit 20 Jahren – 20. Juli 1999​

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