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Hongkonger Amt für Lebensmittel- und Umwelthygiene schikaniert Falun-Dafa-Praktizierende

Falun-Dafa-Praktizierende wurden am 29. Januar von der Hongkonger Behörde für Lebensmittel- und Umwelthygiene (Food and Environmental Hygiene Department, FEHD) schikaniert. Dies geschah fast einen Monat, nachdem die Hongkonger Jugendvereinigung (eine Gruppe unter der Kontrolle der Kommunistischen Partei Chinas) am 31. Dezember 2020 aufgelöst worden war.

Praktizierende in Hongkong klären seit Beginn der Verfolgung im Jahr 1999 die Einwohner und Touristen mit Aktionen im Freien über die Fakten von Falun Dafa und die Verfolgung auf. Die Hongkonger Jugendvereinigung schikanierte ständig die Falun-Dafa-Praktizierenden, bis sie am letzten Tag des Jahres 2020 aufgelöst wurde.

Mehr als zwanzig Mitarbeiter der Hongkonger Behörde kamen um neun Uhr morgens in die Argyle Straße in Mong Kok und forderten die Falun-Dafa-Praktizierenden auf, ihre Schautafeln und Transparente nicht mehr aufzustellen. Sie sagten zu Fang, einer Praktizierenden vor Ort, dass die Behörde eine Beschwerde von einem Anwohner erhalten habe und dass die Praktizierenden eine Erlaubnis vom Grundbuchamt beantragen müssten.

Die Hongkonger Behörde für Lebensmittel- und Umwelthygiene versucht am Morgen des 29. Januar 2021, Falun-Dafa-Praktizierende daran zu hindern, in der Argyle Straße in Mong Kok Schautafeln und Transparente aufzustellen.

Fang antwortete, dass sie dort seit vielen Jahren Aktionen abhalten würden und eine Genehmigung beantragt hätten, aber kein Gesetz auf ihren Antrag zutreffe.

Ein Mitarbeiter der Behörde für Lebensmittel- und Umwelthygiene forderte, dass die Praktizierenden dazu übergehen sollten, die Transparente einfach zu halten. Mehrere Behörden-Mitglieder reinigten die Straße, während einer dazu Videos aufnahm. Nach einer Stunde zogen die Mitarbeiter der Behörde wieder ab.

Viele Passanten drückten ihre Unterstützung für die Falun-Dafa-Praktizierenden aus. Ein Anwohner sagte: „Sie müssen hartnäckig bleiben. Was diese Leute sagen, ist Unsinn. Lasst euch von ihnen nicht stören. Falun Dafa ist gut!“

Dies ist nicht das erste Mal, dass die FEHD eine Informationsstätte von Falun Dafa schikaniert hat. Bereits im Jahr 2013 beschlagnahmte die Behörde einige Schautafeln und Transparente. Zwei Praktizierende legten Berufung ein. Der Fall liegt immer noch vor dem Berufungsgericht, er wird im April 2021 verhandelt.

Obwohl der Hongkonger Jugendverband aufgelöst wurde, belästigen einige ehemalige Leiter des Verbandes, wie Xiao Xiao-rong und Zhang Liu-qing, die Falun-Dafa-Praktizierenden weiterhin.

Einige ehemalige Leiter der Hongkonger Jugendvereinigung, die jahrelang Falun-Dafa-Praktizierende schikaniert haben. Von oben links: Vorsitzender Hong Wei-cheng, Präsident Yang Jiang, die Direktorin der Propagandaabteilung Xiao Xiao-rong, Zhang Liu-qing, Vizepräsident Chen Jin-bao.

[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und hat sich rasant verbreitet. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Falun-Dafa-Praktizierenden.

Quelle: Minghui

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