Share on facebook
Share on twitter
Share on telegram
Share on google
Share on email
Share on print

Hongkong am Internationalen Menschenrechtstag: Friedlicher Protest vorm Verbindungsbüro der Volksregierung

Am 10. Dezember 2020, dem 70. Jahrestag des Internationalen Tages der Menschenrechte, protestierten die Falun-Dafa-Praktizierenden in Hongkong friedlich vor dem Verbindungsbüro der zentralen Volksregierung. Sie forderten die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) auf, die Verfolgung sofort zu beenden und alle inhaftierten Praktizierenden und Gefangenen aus Gewissensgründen freizulassen. Die KPCh verletze die Menschenrechte seit Jahrzehnten, so die Praktizierenden. 

Reporter mehrerer Medienunternehmen berichteten live von der Veranstaltung.

10. Dezember 2020: Friedlicher Protest der Hongkonger Falun-Dafa-Praktizierenden vor dem Verbindungsbüro der Zentralen Volksregierung. Liu Hui Qing vom Hongkonger Falun Dafa Verein, spricht während der Veranstaltung.

Beweise entlarven die grausame Verfolgung durch die KPCh

Liu Hui Qing, Sprecherin des Hongkonger Falun Dafa Vereins, sprach während der Veranstaltung. Sie beschrieb das Verhalten der KPCh als immer unverschämter. „In diesem Jahr setzte sie das Gesetz zur nationalen Sicherheit um und zerstörte damit Hongkongs Regelung von ,Ein Land – zwei Systeme‘. Dies verärgerte die Bürger Hongkongs und verursachte internationale Besorgnis. Trotz der Reaktion der internationalen Gemeinschaft hat sich die KPCh nicht zurückgehalten, sondern leitete groß angelegte Verhaftungen ein, disqualifizierte Mitglieder des Legislativrats, löste die Konten der Menschen auf und so weiter. Das hat die Menschenrechtsverletzungen in Hongkong noch weiter verschlimmert.“ Jetzt könne die ganze Welt die wahre Natur der KPCh sehen.

„In der Vergangenheit waren die meisten Menschen nicht bereit zu glauben, dass die Verfolgung der Falun-Dafa-Praktizierenden durch die KPCh wahr ist. Jetzt hat die KPCh begonnen, die Bürger Hongkongs so zu behandeln, wie sie die Menschen in China behandelt. Gutherzige Menschen im kosmopolitischen Hongkong werden unterdrückt“, so Liu weiter.

Die KPCh mache sich keine Mühe, ihre Handlungen zu vertuschen. Die Beweise dafür lägen vor den Augen der Menschen. Liu: „Das ist ein harter Beweis für die grausame Unterdrückung und Verfolgung der Falun-Dafa-Praktizierenden und anderer Gruppen durch die KPCh in den vergangenen Jahrzehnten, in denen das Regime an der Macht gewesen ist.“

Liu wies auch darauf hin, dass die KPCh die westliche Gesellschaft beeinflusst habe. „Sie exportiert ihre KPCh-Ideologien, um eine ‚soziale Demokratie‘ zu haben. Das hat Chaos bei den US-Wahlen 2020 verursacht und verwandelt sie in einen Krieg zwischen den Gerechten und den Bösen. Die linksextremen politischen Gruppen und der KPCh-Dämon, der hinter ihnen steht, versuchen zu täuschen, die US-Wahlen mit Lügen zu stehlen und die Menschen ihrer Rechte und Freiheit zu berauben. Was sich in den USA abspielt, ist genau das, was im Leitartikel der Redaktion der Neun Kommentare beschrieben wurde: Wie der Teufel die Welt beherrscht. Das Böse hat bereits unsere Welt übernommen. Selbst die USA, die als Führer der freien Welt gelten, sind von der KPCh überfallen und fast vollständig besetzt worden.“

Liu Hui Qing erklärte, dass sie bei früheren Internationalen Menschenrechtstagen immer große Paraden und Versammlungen abgehalten hätten. Aber wegen der Coronavirus-Pandemie gebe es dieses Jahr nur eine kleine Versammlung, in der Hoffnung, auch auf diesem Weg auf die Verfolgung von Falun Dafa aufmerksam machen zu können. Laut Liu würden die aktuellen Ereignisse eines deutlich machen: „Jeder Mensch hat die Wahl zwischen dem Guten und Bösen.“ Sie appellierte an die Menschen, diesem Thema mehr Aufmerksamkeit zu schenken.

Aufruf zur Beendigung der Verfolgung von Falun Dafa

Die Falun-Dafa-Praktizierende Zhou Sheng erklärte, dass die Verfolgung der Praktizierenden durch die KPCh schon seit 21 Jahren andauere. Der ehemalige KPCh-Chef Jiang Zemin habe eine Reihe von völkermörderischen Maßnahmen eingeleitet, die vom KPCh-Regime umgesetzt würden. Hunderttausende chinesische Bürger seien verschleppt, inhaftiert, zu Zwangsarbeit verurteilt oder einer Gehirnwäsche unterzogen worden.

Die Falun-Dafa-Praktizierende Zhou Sheng spricht auf der Kundgebung am 10. Dezember 2020.

Zhou wies darauf hin, dass der Tod von fast 4.600 Falun-Dafa-Praktizierenden aufgrund der Verfolgung dokumentiert sei – aber das sei nur die Spitze des Eisbergs. Die tatsächliche Zahl der Fälle von Praktizierenden, die infolge körperlicher und geistiger Folterungen verletzt oder behindert würden, sei schwerer zu erfassen. Zehntausende von unbekannten Opfern seien durch die Zwangsentnahme ihrer Organe gestorben. All diese brutalen Handlungen während der Verfolgung von Falun Dafa hätten dazu geführt, dass die Verfolgung eine der größten Menschenrechtskatastrophen des 21. Jahrhunderts sei.

Sie sagte auch, dass die KPCh viele schwere Verbrechen wie Folter und Völkermord begangen habe. Die Menschen, die an der Verfolgung und den damit zusammenhängenden kriminellen Handlungen beteiligt gewesen seien, würden eines Tages definitiv zur Rechenschaft gezogen werden.

Als Vertreterin der Falun-Dafa-Praktizierenden rief Zhou Sheng an diesem Internationalen Tag der Menschenrechte alle Menschen dazu auf, ihre Anstrengungen zu verstärken, um die Verfolgung zu beenden. „Verurteilen Sie den Hauptschuldigen, der diese Verfolgung angeordnet hat! Vernichten Sie das KPCh-Regime auf friedliche Weise und beseitigen Sie die KPCh-Ideologie! Wir müssen die universellen Werte, die freundlichen Gedanken und das Gewissen der Menschheit hervorheben. Beenden Sie die Menschenrechtskatastrophe in China und Hongkong, damit China und die ganze Welt einer strahlenden Zukunft entgegengehen können!“, rief sie den Menschen zu.

Hintergrund

Seit Juli 1999 wurden in China Millionen von Falun-Dafa-Praktizierenden verschleppt und inhaftiert, ohne dass es ein legales Verfahren gab. Viele von ihnen erlitten unmenschliche Folter und verloren dabei sogar ihr Leben. Im Juli 2020, am 21. Jahrestag des Beginns der Verfolgung, initiierten Peter Kent, ein hochrangiges Mitglied des kanadischen Parlaments, Judy Sgro, ein Mitglied des schwedischen Parlaments, und Ann-Sofie Alm eine gemeinsame Aktion, um Würdenträger verschiedener Länder aufzurufen, eine gemeinsame Erklärung zu unterzeichnen, die die KPCh auffordert, die Verfolgung von Falun Dafa sofort zu beenden.

Laut einer Bekanntmachung des New Yorker Falun-Dafa-Informationszentrums haben bis zum 10. Dezember 2020 über 900 Würdenträger aus 35 Ländern und Gebieten wie Europa, Nordamerika, Mittlerer Osten, Asien und Lateinamerika ihren Wunsch geäußert, an der gemeinsamen Aktion teilzunehmen, um die Verfolgung von Falun Dafa durch die KPCh zu verurteilen. Sie fordern die KPCh auf, die Verfolgung von Falun Dafa sofort zu beenden.

Quelle: Minghui

Das Neueste

Archiv