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Friedliche Proteste in Berlin, Frankfurt, Erlangen und München gegen die Verfolgung von Falun Dafa

Am 20. Juli versammelten sich Praktizierende morgens an der Berliner Janowitzbrücke gegenüber der chinesischen Botschaft. In zwei Reihen meditierend brachten sie friedlich ihren Protest gegen die Verfolgung zum Ausdruck. Ihr Appell: Beendet sofort die Verfolgung und den Organraub in China!

Praktizierende meditieren an der Janowitzbrücke und appellieren friedlich für ein Ende der Verfolgung.

Ein Praktizierender liest die ermutigenden Unterstützerschreiben deutscher Politiker vor.

Ein Praktizierender (li.) informiert eine Passantin über die Verfolgung von Falun Dafa.

Matthias ist Dolmetscher und lebt in Berlin. Aus den Nachrichten wusste er bereits viel über die Verfolgung. Er sagte: „Ich habe viel über diese Menschenrechtsverletzungen in China gehört, insbesondere über die Verfolgung von Falun-Dafa-Praktizierenden und Tibetern. Ich hoffe, dass meine Unterschrift dazu beitragen wird, die Situation zu verbessern. Keine Gruppe sollte verfolgt werden. Es darf nicht toleriert werden, dass eine Person inhaftiert wird und ihr dann die Organe gewaltsam entnommen werden.“

Dann fügte er hinzu: „Es ist sinnlos, die KPCh freundlich aufzufordern, solche Dinge zu unterlassen. Wir haben gesehen, dass das nichts gebracht hat. Ich halte es für besser, dass die westlichen freien und demokratischen Gesellschaft sich verbünden, um eine starke Stimme gegen China zu erheben und Druck auf China auszuüben, und nicht länger freundlich sind. Wir sollten das direkt tun. Wenn wir aufhören, uns auf China zu verlassen, wird das auch die lokale Wirtschaft ankurbeln.

Das Verhalten der KPCh verstößt gegen alle Menschenrechtskonventionen. Ich glaube, dass das chinesische Volk hofft, dass es so frei leben kann wie die Menschen anderer Länder.“

Matthias unterschreibt die Petition.

Eine Radfahrerin Mitte 60 blieb stehen, als sie die vielen Praktizierenden bei der Kundgebung sah. Während sie den Reden zuhörte, kamen ihr die Tränen.

„Mein Bruder praktiziert Falun Gong“, sagte sie. „Deshalb weiß ich von Falun Gong und der Verfolgung in China. Die Mörder werden nicht bestraft. Das darf nicht hingenommen werden. Es muss beendet werden. Das ist herzzerreißend. Es ist jenseits dessen, was wir akzeptieren können. Was die KPCh den praktizierenden Frauen im Zwangsarbeitslager angetan hat, war äußerst beschämend.

Was die KPCh tut, ist inakzeptabel. Der einzige Weg ist, die Brutalitäten aufzudecken. Wenn die Menschen die Einzelheiten kennen und nachdenken über das, was geschieht, werden wirklich Veränderungen eintreten.“

Frankfurt: Parteiaustritt von zwei jungen Chinesen vor chinesischer Botschaft

Seit Jahren treffen sich Falun-Dafa-Praktizierende zweimal wöchentlich vor der chinesischen Botschaft in Frankfurt, um gegen die Verfolgung durch die KPCh zu protestieren. Sie erklären den Menschen die wahren Umstände über Falun Dafa und appellieren an die deutsche Bevölkerung, ihren Beitrag zur Beendigung der Verfolgung zu leisten.

Auch in Frankfurt fanden vor der chinesischen Botschaft Aktionen der Praktizierenden statt, hier am 17. Juli. Eine Gruppe von Iranern protestierte dort gegen die Verbreitung der KPCh im Iran. Ein iranischer Praktizierender klärte einige Landsleute über die Verfolgung von Falun Dafa auf. Sie traten daraufhin näher und lasen sich die Informationen auf den Schautafeln durch, die die Praktizierenden aufgestellt hatten.

17. Juli 2020: Falun-Dafa-Praktizierende bei ihrem friedlichen Protest gegen die Verfolgung vor der chinesischen Botschaft

Zwei junge Chinesen, die vor kurzem ihr Land verlassen hatten, sahen sich die Schautafeln ebenfalls an und sprachen mit einem Praktizierenden. Sie fragten, warum Falun Dafa in China verfolgt wird. Der Praktizierende antwortete: „Falun Dafa wird kostenlos gelehrt und hilft Menschen, ihre Gesundheit und ihren Charakter zu verbessern. Nahezu 100 Millionen Menschen praktizierten Falun Dafa innerhalb von sieben Jahren nach seiner Einführung in die Öffentlichkeit. Falun Dafa lehrt Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht, während die KPCh Lügen verbreitet und Brutalität anwendet. Falun Dafa entlarvt die boshafte Natur der KPCh. Deshalb mobilisiert die KPCh den Staatsapparat, um Falun Dafa zu unterdrücken.“

Nachdem sie die wahren Umstände von Falun Dafa erfahren hatten, traten die beiden Chinesen aus den Jugendorganisationen der KPCh aus.

Erlangen: „Sag Nein zur KP Chinas“

In Erlangen waren es die Nürnberger Falun-Dafa-Praktizierenden, die am 11. Juli die Öffentlichkeit auf dem Erlanger Bürgerplatz über die Geschehnisse im Zuge der Verfolgung aufklärten. Erlangen ist Teil der Metropolregion Erlangen-Fürth-Nürnberg. Die Universität Erlangen-Nürnberg ist dort angesiedelt. An dieser Universität gibt es viele chinesische Studenten, die durch die Propaganda der KPCh vergiftet wurden. Die Praktizierenden gehen oft dorthin, um die Studenten über die wahren Umstände aufzuklären.

Mit Übungsvorführungen, großen Transparenten und mehreren Tafeln mit ausführlichen Informationen informierten sie über die Verfolgung von Falun Dafa in China. Auf einem großen Transparent stand auf Chinesisch und auf Deutsch: „Sag Nein zur KP Chinas“.

Am 11. Juli 2020 informieren Praktizierende auf dem Erlanger Bürgerplatz über die Verfolgung von Falun Dafa.

Langjährige Standhaftigkeit vor chinesischer Botschaft in München

Falun-Dafa-Praktizierende protestieren vor der chinesischen Botschaft in München gegen die Verfolgung.

Am 20. Juli 2020 versammelten sich Falun-Dafa-Praktizierende vor der chinesischen Botschaft in München, um ein Ende der Verfolgung zu fordern. Autofahrer und Passanten konnten die Transparente deutlich sehen, auf denen stand: „Falun Dafa ist gut“, „Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht sind gut“, „Stoppt die Verfolgung von Falun Gong“ und „Stoppt den Organraub an Falun-Gong-Praktizierenden“.

Ein junger Mann kam und sprach mit einem Praktizierenden. Dann unterschrieb er die Petition zur Beendigung des Organraubs. Er zeigte sich enttäuscht, dass deutsche Politiker eher daran interessiert zu sein scheinen, Autos nach China zu verkaufen, anstatt etwas gegen die Menschenrechtsverletzungen der KPCh zu unternehmen.

Ulrike Ehmann hat einen weiten Weg auf sich genommen, um an der Aktion teilzunehmen.

Einige Praktizierende nahmen einen weiten Weg mit einer Anreise von mehreren Stunden auf sich, um die Aktion in München zu unterstützen. Ulrike Ehmann war eine von ihnen. Ihrer Ansicht nach ist jede Aktion, die von Praktizierenden durchgeführt werden, von Bedeutung.

„Die Menschen und Medien müssen ihre Stimme erheben“, sagte sie. „Solange wir dafür weiterhin das Bewusstsein wecken, wird sich etwas verändern.“

Daniela Dascalu ist in den vergangenen zwei Jahren jede Woche zur chinesischen Botschaft gekommen, um gegen die Verfolgung zu protestieren.

Für die Organisation der Aktionen in München ist Daniela zuständig. „Ich bin sehr traurig“, sagte sie. „Die Verfolgung dauert schon seit so langer Zeit an. Das ist so bösartig!“

Aufgrund der Coronavirus-Pandemie und der Vertuschung durch die KPCh werden sich die Bürger und Politiker in Deutschland allmählich immer mehr der willkürlichen Menschenrechtsverletzungen durch die KPCh bewusst. Die Erfahrungen der Falun-Dafa-Praktizierenden mit der Partei können sie nun besser verstehen.


[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und hat sich rasant verbreitet. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Falun-Dafa-Praktizierenden.

Quelle: Minghui.org

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