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Frauengefängnis Hunan: Ausgefeiltes Foltersystem gegen Falun-Dafa-Praktizierende Teil II

Die Gehirnwäsche-Einrichtung

Im Bereich 1 befindet sich eine Gehirnwäsche-Einrichtung. Zu den Beamten dort gehören Den Ying (Politischer Ausbilder), Zou Youhong (Aufseher), Li Jun, Liu Qian, Mao Huimin und Zwang Yuyu.

Praktizierende, die an ihrem Glauben festhalten, werden als psychotisch eingestuft. Sie werden gezwungen, nervenschädigende Medikamente einzunehmen. Die Gefängnisordnung schreibt vor, dass diese Medikamente von der Klinik verabreicht werden. Innerhalb der Hochsicherheitsabteilung werden die Medikamente von den Wärtern oder Häftlingen verabreicht. Solange Praktizierende an ihrem Glauben festhalten oder jemandem von Falun Dafa erzählen, werden sie von Wärtern und Häftlingen gezwungen, die Drogen einzunehmen.

Die meisten Praktizierenden wurden durch die körperlichen Misshandlungen verletzt oder behindert. Manche wurden zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Sobald sich ihr Zustand etwas gebessert hat, werden sie wieder ins Gefängnis zurückgebracht und dort weiter misshandelt. Darüber wurden einige Praktizierende verrückt, behindert oder starben.

Eines Tages Anfang 2009 trugen mehrere Häftlinge eine Praktizierende auf einem Stuhl in die Gefängnisklink. Diese Praktizierende kam aus der Gehirnwäsche-Einrichtung innerhalb der Hochsicherheitsabteilung. Die medizinische Untersuchung ergab, dass die inneren Organe schwer verletzt waren. Sie hatte schwere innere Blutungen und mehrere Rippenbrüche. Der Arzt stellte auch fest, dass die Praktizierende drei Stunden zuvor gestorben war. „Weißt du, das ist jetzt die sechste Falun-Dafa-Praktizierende, die hier zu Tode geprügelt wurde“, sagte der Arzt zu einer Insassin.

Nicht lange danach kam ein Einsatzfahrzeug mit mehreren Polizisten. „Das tun sie immer“, flüsterte eine Gefangene zu einer anderen. „Nachdem jemand gestorben ist, fälschen sie ein Dokument, in dem sie behaupten, dass die Wiederbelebung fehlgeschlagen sei. So wird niemand zur Verantwortung gezogen.“

Im eisigen Winter Anfang 2018 gab eine Praktizierende trotz der Misshandlungen ihren Glauben nicht auf. Die Gefangenen entkleideten sie vollständig. Dann musste sie über eine Woche lang regungslos im Waschraum stehen. Sie öffneten das Fenster, damit es so kalt wie nur irgend möglich war.

Beispiele für Folterungen

Die Wärter foltern die Praktizierenden regelmäßig mit Zwangsjacken. Je mehr das Opfer kämpft, desto enger wird es. Die Praktizierenden werden auch mit den Zwangsjacken aufgehängt. Das führt oft zu Atembeschwerden, Muskelschmerzen und Inkontinenz.

Frau Cao Cuijun ist eine über 70-jährige Praktizierende aus dem Kreis Qidong. Ihr wurde eine Zwangsjacke angelegt und so wurde sie dann aufgehängt. Nach kurzer Zeit war sie inkontinent und verlor das Bewusstsein.

Frau Deng Yue´e aus der Stadt Huaihua wurde einmal in eine Zwangsjacke gesteckt und darin eine Nacht lang aufgehängt. Danach musste sie sich, ohne sich zu bewegen, über zehn Stunden hinhocken. An den Oberschenkeln bildeten sich Blutergüsse, die an ihrer Unterwäsche klebten. Als sie sich umkleidete, lösten sich vom Oberschenkel großflächige Hautfetzen und es blutete. Frau Deng wurde auf diese Art innerhalb einer Woche dreimal gefoltert.

Als Frau Deng gegen die erlittene Misshandlung protestierte, zwangen die Wärter sie, die juristische Auslegung vom Obersten Gerichtshof und der Obersten Staatsanwaltschaft zu Artikel 300 des chinesischen Strafrechts zwanzig Tage lang abzuschreiben. Dieser Text wird von Beamten oft angewendet, um Praktizierende zu verurteilen. Frau Deng musste den Text im eiskalten Winter 13 bis 14 Stunden täglich abschreiben, was sie extrem ermüdete. Sie verlor fast das Bewusstsein.

Frau Qin Xiaolan aus Changde und Frau Yang Tianlu aus Changsha mussten im Sommer in der prallen Sonne stehen. Nachdem sie ohnmächtig zu Boden gefallen waren, wurden sie notversorgt. Dann mussten sie weiter stehen. Frau Zhang Xinqi aus Ningxiang musste 17 Tage lang 12 Stunden täglich stehen. Die Benutzung einer Toilette wurde ihr untersagt. Sie war über und über mit Urin und Kot verschmiert.

Als einnmal eine Praktizierende morgens ihre Zähne putzte, schlug ihr eine Gefangene ins Gesicht. Auf die Frage nach dem Grund, sagte sie, dass die Praktizierende die Zähne zu laut geputzt habe. Als sich die Praktizierende rechtfertigte, stürzten sich alle Gefangenen auf sie und prügelten auf sie ein.

Frau Yin Hong aus Changde murmelte etwas vor sich hin. Obwohl das nicht laut war, drückte eine Gefangene sie daraufhin auf den Boden und trat ihr auf den Mund. Frau Yin Hong erlitt schwere Schwellungen.

Um ihrer Entäuschung und Wut Luft zu machen, misshandeln einige Straftäter die Praktizierenden nach Belieben. Zu jeder Zeit hallt das Gefängnis vom Gebrüll der Wärter und Gefangenen wider. Ihr Geschrei vermischt sich mit den Geräuschen der Schläge auf die Praktizierenden und ihren Schmerzensschreien.

Die Anschrift des Frauengefängnisses Hunan:

528 Zhangxiang Straße, Bezirk Yuhua, Changsha, Provinz Hunan 410015, VR China

Die Postanschrift lautet: Postfach 2, Stadt Changsha, Provinz Hunan, VR China

[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode, die sich auf die Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht gründet. Seitdem die kommunistische Partei Chinas die Verfolgung im Juli 1999 eingeleitet hat, wurden unzählige Falun-Dafa-Praktizierende verhaftet und gefoltert. Sie hatten an ihrem Glauben an Falun Dafa festgehalten.

Chinesische Version


Systematische Verfolgung seit 20 Jahren – 20. Juli 1999​

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