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Frau aus Shanghai – seit einem Jahr im Untersuchungsgefängnis – nun zu 1,5 Jahren verurteilt

Die in Shanghai lebende 70-Jährige Wang Renxiang ist am 10. Juli 2020 zu einer Freiheitsstrafe von 1,5 Jahren verurteilt worden. Das war eine Woche, nachdem sie wegen ihres Glaubens an Falun Dafa [1] vor Gericht erschienen war.

Frau Wang wurde am 26. Juli 2019 in einer U-Bahn-Station verhaftet. Die Polizei durchsuchte ihre Wohnung und beschlagnahmte ihre Falun-Dafa-Bücher.

Sie wird nun seit fast einem Jahr im Untersuchungsgefängnis des Bezirks Putuo festgehalten. Ihr Gesundheitszustand hat sich verschlechtert und sie verliert allmählich ihr Gehör und ihr Sehvermögen. In den letzten Wochen wurde festgestellt, dass sie hohen Blutdruck hat. Sie konnte zwei Wochen lang nichts essen und erhielt Infusionen.

Es war das fünfte Mal, dass Frau Wang wegen ihres Glaubens verhaftet wurde. Sie wurde erstmals im Juni 2000 verhaftet und zu zwei Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Kurze Zeit nach ihrer Freilassung nahm man sie wieder in Gewahrsam und verurteilte sie im September 2003 zu zwei weiteren Jahren Zwangsarbeit. Die Wärter des Zwangsarbeitslagers für Frauen in Shanghai zwangen sie, sich täglich von 5:00 bis 23:00 Uhr mit dem Gesicht zur Wand zu stellen, während die Insassen sie beschimpfen sollten. Die Benutzung der Toiletten war eingeschränkt. 

Nur noch 40 Kilo wog Frau Wang, als sie 2005 entlassen wurde. Sie litt damals auch an einer Hör- und Sehschwäche.

Vor den Olympischen Spielen in Peking wurde Frau Wang im August 2008 ein weiteres Mal von Polizeibeamten festgenommen, die in mehreren Polizeiwagen gekommen waren. Die Behörden versuchten mit Festnahmen, Falun-Dafa-Praktizierende daran zu hindern, nach Peking zu reisen, um für ihren Glauben zu appellieren. Diesmal hielt man Wang einen Monat lang fest.

Am 26. Mai 2009 wurde sie zum vierten Mal verhaftet und zu einem Jahr Zwangsarbeit verurteilt.

Ihre wiederholten Festnahmen und Inhaftierungen führten zu einer tiefen Traumatisierung ihres Mannes und ihrer Tochter. Aus Sorge um ihre Sicherheit während ihrer Inhaftierung wachten sie oft mitten in der Nacht auf und konnten nicht wieder einschlafen.

[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und hat sich rasant verbreitet. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Falun-Dafa-Praktizierenden.

Quelle Minghui.org

Chinesische Version

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