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Falun-Dafa-Praktizierende in China zur Scheidung gezwungen – 389 bestätigte Fälle

Die Familie war schon immer ein wichtiger Teil des Lebens der Menschen, und viele sehnen sich nach einer zufriedenen Familie. Viele derart glückliche Familien in China wurden jedoch zerrissen, als die Kommunistische Partei Chinas im Juli 1999 mit der Verfolgung von Falun Dafa [1] begann.

Nach den derzeit verfügbaren Daten der Minghui.org-Website wurden mindestens 389 Falun-Dafa-Praktizierende aus 24 Provinzen und Städten in China aufgrund der Verfolgung zur Scheidung von ihren Ehepartnern gezwungen. Die Provinzen Heilongjiang (62) und Hebei (44) registrierten die meisten Fälle.

In einigen Fällen zwangen die Behörden die Ehemänner der Praktizierenden, kurz nach ihrer Scheidung andere Frauen zu heiraten. Einige der Ehepartner der Praktizierenden wandten sich nach der Scheidung sogar gegen die Praktizierenden und unterstützten die Behörden bei der Verfolgung.

Aufgrund der Informationsblockade der Kommunistischen Partei Chinas kann die tatsächliche Zahl der Praktizierenden, die zur Scheidung gezwungen wurden, nicht immer rechtzeitig gemeldet werden, ebenso wenig sind alle Informationen leicht verfügbar.

Nachfolgend finden Sie einige Beispiele.

Ehemann lässt sich von ehemaliger Gemeinderatsvorsitzenden gegen ihren Willen scheiden

Frau Lu Yanfei war früher Vorsitzende des Gemeinderates Chuanshan in der Stadt Suining, Provinz Sichuan, Volksvertreterin der Gemeinde und Mitglied des ständigen Ausschusses des Volkskongresses für die Gemeinde.

Kurz nach Beginn der Verfolgung im Jahr 1999 wurde sie entlassen. Ihr Mann wurde gewalttätig und warf sie aus dem Haus.

Frau Lu fuhr im Januar 2000 nach Peking, um für Falun Dafa zu petitionieren, wurde aber verhaftet. Später holte ihr Mann sie ab und brachte sie zur Polizei. Dann wurde sie inhaftiert.

Am 12. Februar 2000 versuchte Lus Mann, sich von ihr scheiden zu lassen, aber sie verweigerte ihre Zustimmung.

Mehr als einen Monat später, am 27. März, stellte die örtliche Stadtverwaltung ohne ihre Zustimmung die Scheidungsurkunde aus.

Ehemalige Geschäftsführerin unter Druck gesetzt, Scheidungsvertrag zu unterzeichnen

Frau Cheng Haiyan war Professorin an der Pharmazeutischen China-Universität in der Stadt Nanjing, Provinz Jiangsu, bevor sie in die Stadt Xuzhou zog, um mit ihrem Mann zusammenzuleben, der im Militär angestellt war.

Sie arbeitete zunächst als Managerin für medizinische Gesundheitsprodukte bei der Import und Export Corporation in Xuzhou und wurde später Geschäftsführerin der Leichtindustrie- und Bekleidungsbranche der Unternehmensgruppe Jiangsu Materials.

Cheng Haiyan

Nach Beginn der Verfolgung sagte Wen Zhongren, der Parteisekretär in der Militärzone Nanjing, ihrem Mann, dass er sich scheiden lassen müsse, sonst drohe ihm die Entlassung.

Wang Rongsheng, der Leiter des Büro 610 in der Provinz Jiangsu, drängte Frau Cheng, ihren Glauben aufzugeben. Er drängte ihre Familie, sie in eine Nervenheilanstalt zu sperren. Wang Rongsheng und Wen Zhongren überredeten Frau Cheng, die Scheidungsvereinbarung zu unterzeichnen, indem sie ihr drohten, was mit ihrem Mann geschehen würde, wenn sie es nicht täte.

Frau Cheng unterschrieb das Scheidungspapier, um ihren Mann zu schützen. Beamte befahlen dann ihrem Mann, innerhalb von drei Monaten eine Fremde zu heiraten, um seine Entlassung zu verhindern.

Pensionierte Polizistin zur Scheidung gezwungen

Frau Li Xiyun war leitende Polizeiinspektorin im Gefängnis Weibei in der Provinz Shandong, bevor sie aus dieser Arbeit ausschied.

Da es im Gefängnis keine weiblichen Beamten gab, kümmerte sie sich um die gesamten Familienbesuche von mehr als 350 weiblichen Häftlingen. Sie war dafür bekannt, dass sie fair und ehrlich war.

Frau Li hatte früher eine glückliche Familie. Ihr Mann war auch Polizist im Gefängnis von Weibei. Ihre Tochter Kong Qian absolvierte die Krankenpflegeschule. Die junge Frau hatte unter Neugeborenensepsis gelitten und war, als sie erwachsen wurde, sehr gebrechlich. Nachdem sie mit ihrer Mutter Falun Dafa zu praktizieren begonnen hatte, wurden alle ihre Beschwerden geheilt.

Da sich Frau Li und ihre Tochter trotz der Verfolgung weigerten, Falun Dafa aufzugeben, wurden sie mehrfach verhaftet und inhaftiert. Sie verloren ihren Arbeitsplatz und ihre Löhne wurden einbehalten. Auch Lis Mann wurde von seiner Stelle suspendiert. Unter großem Druck sah er sich gezwungen, sich von seiner Frau scheiden zu lassen.

[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und hat sich rasant verbreitet. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Falun-Dafa-Praktizierenden.

Chinesische Version


Systematische Verfolgung seit 20 Jahren – 20. Juli 1999​

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