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Falun Dafa gab ihr Hoffnung – Frau aus Jilin nach neun Jahren Gefängnis und Folter erneut im Gefängnis

Eine schwerkranke Frau wurde in das Frauengefängnis der Provinz Jilin eingeliefert. Sie war wegen ihres Glaubens an Falun Dafa [1] zu einer Haftstrafe von 3,5 Jahren verurteilt worden.

Frau Geng Jiqiu ist aus der Stadt Daan, Provinz Jilin und wurde am 13. September 2017 festgenommen und verurteilt. Nach ihrer Verhaftung wurde bei ihr Gebärmutterkrebs festgestellt. Als sie gegen Kaution freigelassen wurde, tauchte Frau Geng unter, um einer weiteren Verfolgung zu entgehen.

Dann musste sie im August 2019 einen neuen Ausweis beantragen und wurde dabei verhaftet. Im Juli 2020 verurteilte das Gericht der Stadt Taotan sie im Geheimen zu 3,5 Jahren Haft. Davor war sie ein Jahr im Untersuchungsgefängnis von Baicheng eingesperrt gewesen. Die Gefängnisbehörde verweigerte ihrer Familie wiederholt, sie zu sehen. Sie informierte die Familie auch nicht über die Verurteilung und Inhaftierung.

Familie in großer Sorge

Es kostete Frau Gengs Familie viel Mühe, Informationen über das Urteil gegen sie zu bekommen und herauszufinden, wohin man Frau Geng verlegt hatte. Ihre Familie erfuhr erst spät, dass Frau Gengs Zustand sehr ernst ist.

Da die Familie daran gehindert wird, Frau Geng zu sehen oder Einzahlungen auf ihr Konto zu tätigen, ist sie beim Kauf der Dinge des täglichen Bedarfs auf andere dort inhaftierte Praktizierende angewiesen. Ihre Familie ist nun sehr besorgt um ihren Zustand.

Falun Dafa gab ihr Hoffnung

Frau Geng, 54, arbeitete früher in der Pflanzenölfabrik der Stadt Daan. Im November 1997 begann sie, Falun Dafa zu praktizieren. Drei Monate später verschwanden ihr Nackenproblem und ihre chronische Müdigkeit. Sie war positiver und voller Hoffnung.

Weil Frau Geng ihrem Glauben treu blieb, wurde sie wiederholt verhaftet und war fast ein Jahrzehnt lang inhaftiert und unmenschlichen Folterungen ausgesetzt. Sie litt seelisch und stand einmal kurz vor dem Tod. Ihr Mann ließ sich aufgrund des Drucks von ihr scheiden. Ihr Sohn war gezwungen, im Alter von 15 Jahren die Schule abzubrechen, und musste arbeiten, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten.

Verfolgungen in der Vergangenheit

Verhaftungen und Hungerstreik

Geng wurde erstmals im Juli 2000 verhaftet, als sie nach Peking ging und für das Recht, Falun Dafa praktizieren zu können, appellierte. Die Pekinger Polizei sperrte sie auf der Polizeiwache von Qianmen in einem Metallkäfig ein. Danach wurde sie nach Jilin zurückgebracht. Einen Monat später wurde sie erneut verhaftet und sieben Tage lang inhaftiert.

Als Geng am 21. Juni 2001 Plakate über Falun Dafa aufhängte, wurde sie von Polizisten entdeckt und verhaftet. Im Untersuchungsgefängnis der Stadt Daan ging sie in den Hungerstreik, um gegen die Verfolgung zu protestieren. Am sechsten Tag ihres Hungerstreiks wurde sie von den Wärtern mit Gewalt ernährt und wurde sechs Tage später freigelassen.

Von der Polizei geschlagen und sexuell misshandelt

Die Polizei verhaftete Geng am 31. Oktober 2002 zu Hause. Ein Polizeibeamter richtete eine Waffe auf ihren Kopf und zerrte sie aus dem Bett.

Geng wurde eine Woche im Untersuchungsgefängnis des Bezirks Taobei eingesperrt. Danach wurde sie zum Verhör in die Polizeibehörde gebracht. Beamte fesselten sie auf eine Tigerbank umzingelten und schlugen sie. Ein Beamter griff ihr an die Brust. Sie wurde nach der Folter ohnmächtig und litt drei Tage später an einer psychischen Störung.

Schwacher Zustand im Untersuchungsgefängnis und 13 Jahre Haft

Geng wurde nach der Vernehmung wieder ins Untersuchungsgefängnis zurückgebracht. Sie hatte täglich akute Kopfschmerzen und befand sich im Delirium. Von Tag zu Tag verlor sie an Gewicht.

Eines Tages brach sie aufgrund der starken Kopfschmerzen auf dem Boden zusammen. Sie wurde zur Reanimation ins Krankenhaus gebracht; dort stellten die Ärzte fest, dass sie unter hohem Hirndruck litt.

Geng musste 56 Tage im Krankenhaus verbringen. Wieder im Untersuchungsgefängnis, blieb sie sehr schwach und schlief die meiste Zeit. Einige Tage später wurde sie ins Krankenhaus zurückgebracht und musste dort noch eine weitere Woche bleiben. Als sie wieder im Untersuchungsgefängnis war, kümmerten sich andere Praktizierende um sie und ermutigten sie. Ihr Geisteszustand erholte sich ein wenig, und sie machte die Falun-Dafa-Übungen, damit sich ihre Gesundheit verbessern konnte.

Geng ging zwei Monate später zusammen mit mehreren Praktizierenden in den Hungerstreik, um gegen die Verfolgung zu protestieren. Am siebten Tag öffneten die Wärter ihnen mit Gewalt den Mund und flößten ihnen Nahrung ein. Jiang Shulan verlor dabei vier Zähne.

Geng war nach der Zwangsernährung dem Tod nahe. Als Gerichtsbeamten im Gefängnis eine Anhörung gegen sie hielten, musste sie in den Raum getragen werden. Der Richter verkündete 40 Tage später ihre 13-jährige Haftstrafe. Sogar einige Gefängniswärter sagten, das sei zu viel.

Im Gefängnis gefoltert und Drogen verabreicht

Geng wurde im Juli 2003 heimlich in das Frauengefängnis von Heizuizi verlegt. Der Gefängnisarzt brachte sie in einen Tuberkulose-Quarantäneraum, wo sieben weitere Insassinnen mit der Krankheit behandelt wurden.

Geng wurde gezwungen, unbekannte Medikamente einzunehmen, 19 Tabletten am Morgen und acht Tabletten Abends. Die Wärter wiesen zwei Insassinnen an, dafür zu sorgen, dass sie die Medikamente nahm. Wenn sie sich weigerte, wurde sie gezwungen.

Jedes Mal nach Einnahme dieser Tabletten fühlte Geng sich extrem schwach und schläfrig. Ihr Gehör und ihr Sehvermögen nahmen allmählich ab. Sie hatte Tinnitus und wurde sehr reizbar. Auch reagierte sie sehr langsam.

Eines Tages ordnete der Gefängnisarzt an, Geng einige Tabletten gegen eine Herzerkrankung zu geben. Am zweiten Tag nach der Einnahme war sie lange Zeit nicht in der Lage, ihre Augen zu bewegen.

In einer gefängnisweiten Kampagne von 2004 sollten Falun-Dafa-Praktizierende gezwungen werden, ihren Glauben aufzugeben. Geng wurde tagelang mit gespreizten Gliedmaßen auf ein Totenbett gefesselt, bis sie einverstanden war, eine Erklärung zum Verzicht auf Falun Dafa zu schreiben.

Folternachstellung: Auf einem Totenbett gefesselt

Nach neun schrecklichen Jahren hinter Gittern kam Geng am 31. Dezember 2011 aus dem Gefängnis heraus.

Quelle: Minghui

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