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{Fa-Konferenz Deutsch-Schweiz 2019} „Die Wichtigkeit der aufrichtigen Gedanken“

Das Aussenden der aufrichtigen Gedanken ist für mich oft eine grosse Hürde. Es ist nicht so einfach, neben Kind, Arbeit und Hausarbeit täglich Zeit für die Kultivierung zu finden. Da ich schon immer sehr gerne gelesen habe, fällt mir das Fa-Lernen (lernen des Gebotes) leicht. Ebenso achte ich darauf täglich möglichst alle Übungen zu praktizieren. Nur das Aussenden der aufrichtigen Gedanken klappt nicht richtig. Während der Arbeitszeit ist es nicht möglich, für das Nachholen zu einem späteren Zeitpunkt finde ich dann oft keine Zeit. Noch schlimmer ist es, dass es mir manchmal wie eine zusätzlich lästige Aufgabe vorkommt, die ich auch noch irgendwo reinquetschen muss.

Als ich wirklich versuchte in mich zugehen, zeigte sich der Eigensinn der Ungeduld, dieser resultiert aus Mangel an aufrichtigen Gedanken. Obwohl diese Erkenntnis zutage tritt, schaffte ich es immer noch nicht, in Ruhe aufrichtige Gedanken auszusenden. Ich sitze dann diese 15 Minuten da und kann mich schwer darauf konzentrieren, meine Gedanken schweifen immer wieder ab, zur Arbeit, Sorgen mit meiner Familie etc.. Wenn die 15 Minuten dann vorbei sind, bereue ich es und schäme mich vor dem Meister.

Der Meister sagt:

„Für die Dafa-Jünger gibt es eben derzeit drei Sachen: eine ist die Erklärung der Wahrheit, eine ist das Aussenden der aufrichtigen Gedanken – das Aussenden der aufrichtigen Gedanken bezieht sich auf den eigenen Körper und auf die Wirkung auf die Situation ausserhalb des Körpers – dazu kommt noch die eigene Kultivierung sowie das Fa gut zu lernen. Diese drei Sachen sind äusserst wichtig.»   Und weiter: «…Deswegen ist es äusserst wichtig, keiner unter den Dafa-Jüngern darf diese Sache vernachlässigen und es darf auch keine Ausrede für die Vernachlässigung des Aussendens der aufrichtigen Gedanken geben. Denn wenn du dich selbst nicht gut reinigst, kannst du auch nicht gut handeln; wenn du dich selbst nicht gut reinigst, werden die anderen auch dadurch gestört.“ (Fa-Erklärung und Fa-Erläuterung auf der Fa-Konferenz im Grossraum New York 2003 Li Hongzhi 20.04.2003)

Dieser Abschnitt erschütterte mich tief und ich las ihn mehrmals hintereinander. Warum schaffte ich es nicht, konzentriert aufrichtige Gedanken auszusenden? Das bedeutete doch, dass ich die drei Dinge nicht gut mache. Betrachtet mich denn der Meister noch als wahre Kultivierende? Wie sehr sind doch alle Erklärungen und Anforderungen des Meisters ineinander verwoben. Alles ist miteinander verknüpft. Nichts darf ausgelassen werden, auf diese Weise entstehen Lücken, welche die alten Mächte ausnutzen werden.

Das Aussenden der aufrichtigen Gedanken mit ungeteilter Aufmerksamkeit

Nach dieser Erkenntnis wurde die Konzentration beim Aussenden der aufrichtigen Gedanken (FZN) etwas besser. Trotzdem liess sie aber immer wieder nach. Ich fing an, stärker über FZN nachzudenken. Was bedeutet es eigentlich, aufrichtige Gedanken zu haben?

Beim Lesen des Zhuan Falun (Hauptwerk des Falun Dafa) fiel mir ein Satz besonders auf:

… „Aber kann das Licht wirklich geöffnet werden? Das hängt also davon ab, wie er die Sutren rezitiert. Shakyamuni redete von aufrichtigen Gedanken, man muss mit absolut konzentrierter Aufmerksamkeit die Sutren rezitieren, damit die Welt der Kultivierungsschule, die er kultiviert, wirklich erschüttert wird, erst dann kann ein Erleuchteter herbeigebeten werden.”… (Li Hongzhi, Zhuan Falun Online Version 2019, S.249)

Das eine Wort „Rezitieren“ tauchte immer wieder vor meinen Augen auf. Hiess das nicht, das Fa (das Gebot) des Meisters auswendig zu lernen? Wann hatte ich das letzte Mal einen Abschnitt oder mehr auswendig gelernt? Auch diese Sache hatte ich aus Zeitgründen vernachlässigt. Früher konnte ich die ganze Lektion 1 rezitieren, wo war mein Knoten, der mich mit dem Auswendiglernen aufhören liess? Ich fing also wieder an, täglich einen Abschnitt auswendig zu rezitieren.

Beim Rezitieren des Zhuan Falun gab mir der Meister viele Hinweise:

„Es gibt noch welche, denen früher von anderen gesagt worden ist, dass sie besessen sind, und sie selbst haben das auch gespürt. Doch nachdem das alles für sie beseitigt worden ist, können sie ihre Besorgnis nicht loslassen. Sie haben immer noch das Gefühl, als ob der alte Zustand noch da wäre, und denken, sie wären immer noch besessen. Das ist schon eine Anhaftung und diese heißt Argwohn.“(Li Hongzhi, Zhuan Falun Online Version 2019, S.163)

Das Fa auswendig lernen

Erst beim Rezitieren dieses Abschnitts wurde mir schlagartig klar, dass ein Dafa-Kultivierender ohne Unterbrechung aufrichtige Gedanken haben sollte. Es konzentriert sich nicht nur auf bestimmte Situationen, oder bei der Wahrheitserklärung oder während der Zeit des Aussendens der aufrichtigen Gedanken, sondern zu jeder Zeit. Wenn wir uns Sorgen über etwas machen, werden dann die Sorgen nicht herbeigeführt, so wie die Besessenheit, die der Meister erklärt? Wenn wir dauernd über die Arbeit nachdenken und wie wir sie bewältigen sollen, wird dann diese nicht auch immer mehr?

Die Zeit zwischen Familie und Kultivierung ausbalancieren

Mir fiel eine Situation ein, wo der Meister mir einen deutlichen Hinweis gab. Es war nur eine Kleinigkeit, erschien mir aber als sehr wichtig: Während der Promotion von Shen Yun, hatte ich wenig Zeit für meinen Sohn. Der Druck, alles unter einen Hut zu bringen, liess mich oft ungeduldig und gereizt reagieren und die Situation zwischen uns war oft angespannt.

An einem Abend explodierte mein Sohn und warf mir vor, mich nur noch um Falun Dafa zu kümmern, anstatt um ihn. Er entfernte das Bild mit den Schriftzeichen Zhen, Shan, Ren von der Wand in seinem Zimmer, mit der Bemerkung, er wolle das nicht mehr haben. Ich war enttäuscht und traurig, wollte ihm aber keine Vorwürfe machen und sagte nichts dazu. Der Meister half mir in diesem Moment, denn es gelang mir, das Herz ruhig zu halten. Ich schaute nach innen, um zu sehen, wo meine Lücke in der Kultivierung ist. Nach einiger Zeit wurde mir klar, dass es mir an Barmherzigkeit fehlte. Ich war enttäuscht von meinem Sohn, weil er seit längerer Zeit kein Fa mehr mit mir lernen wollte, sich hauptsächlich für Handy und Gamen interessierte und viel Zeit damit verschwendete. Hauptsächlich machte ich mir Sorgen darüber, dass er sich selbst ruiniert. Aber ich dachte nicht daran, dass er in der Pubertät bestimmt mit verschiedenem Unwohlsein und vielen Unsicherheiten zu kämpfen hatte. Und obwohl er zurzeit kein Fa mehr las unterstützte er mich doch, indem er mir half Broschüren ins Auto zu laden oder die Wohnung zu reinigen, wenn ich für die Promotion oder für das Erklären der wahren Umstände unterwegs war, und keine Zeit für die Hausarbeit hatte.

Als ich mich in seine Lage versetzte, spürte ich sein Leiden und mir kamen fast die Tränen. Ich wollte barmherziger und geduldiger sein im Umgang mit ihm, und ich sollte dem Meister vertrauen, dass mein Sohn den richtigen Weg einschlagen und vielleicht eines Tages zum Fa zurückkehren wird. Ich sollte aufhören, mir Sorgen zu machen und stattdessen aufrichtige Gedanken haben. Ich habe nicht mit meinem Sohn darüber gesprochen, aber zwei Tage später bemerkte ich das Bild mit den Schriftzeichen Zhen, Shan, Ren auf dem Nachttisch in seinem Zimmer, nach einer Woche hing es wieder an seinem ursprünglichen Platz.

Das Fa solide lernen

Mir war plötzlich klar, dass ich zwar jeden Tag Fa las und Übungen machte, aber mit welchem Herzen? Ist es zu einer mechanischen Tätigkeit geworden? Lernte ich wirklich Fa oder las ich es nur? Ich bat den Meister um Hilfe und setzte mich hin, um das Fa wirklich zu „lernen“. Der Meister gab mir in Lektion 3 des Zhuan Falun einen weiteren Hinweis:

„Die wirkliche Kultivierung hängt voll und ganz von deinem Herzen ab. Solange du dich kultivieren, dich solide und standhaft weiterkultivieren kannst, werden wir dich als Jünger anleiten. Es ginge gar nicht, wenn wir dich nicht so behandeln würden.“ (Li Hongzhi, Zhuan Falun Online Version, S. 116)

„Zählt einer schon zu den Falun-Dafa-Jüngern, wenn er jeden Tag nur die Übungen macht? Nicht unbedingt, denn wer sich wirklich kultivieren will, muss sich nach dem Maßstab der Xinxing richten, von dem wir gesprochen haben. Er muss wirklich seine Xinxing erhöhen, erst dann kultiviert er sich wirklich. Wenn du nur die Übungen machst, kann sich deine Xinxing nicht erhöhen und dir fehlt die starke Energie, um alles zu verstärken. Das zählt dann nicht als Kultivierung und wir können dich auch nicht als Falun-Dafa-Jünger betrachten. Wenn du immer so weiter machst wie bisher, ohne dich nach den Anforderungen von unserem Falun Dafa zu richten und ohne deine Xinxing zu erhöhen, und wenn du dich unter den gewöhnlichen Menschen weiterhin so verhältst wie bisher, dann wirst du vielleicht noch auf andere Probleme stoßen, selbst wenn du die Übungen machst.“(ebd.)

War das nicht gerade mein Problem? Wie oft hatte ich diesen Abschnitt gelesen und nichts erkannt. Mir fiel auf, dass ich diesen Abschnitt oft überflog, da ich der Meinung war, dass es ja logisch sei, dass der Meister alle Lernenden als seine Schüler betrachtet. Warum erkannte ich den tiefen Sinn dahinter nicht?

Wenn wir keine aufrichtigen Gedanken haben, wenn wir nicht alle Angelegenheiten, alles was uns widerfährt mit aufrichtigen Gedanken als Kultivierende betrachten können, wie kann sich unsere Xinxing (geistige Natur) dann erhöhen?

Negative Gedanken führen dazu, dass sich die negativen Angelegenheiten vergrössern. Sie lassen uns beurteilen, verurteilen, uns mit anderen vergleichen und lassen uns müde und kraftlos sein. Der Meister ist doch da, das Fa ist da. Der Meister ist nie müde, unablässig kümmert er sich um uns. Zu jeder Zeit sind wir eingebettet, egal, wo wir sind, was wir tun, wir sind nie ausserhalb. Alles wird arrangiert; weshalb sollte ich müde sein und nicht unablässig voranschreiten können? Die Barmherzigkeit des Meisters ist grenzenlos; so sollte auch ich mit gütigem Herz und starken aufrichtigen Gedanken das Menschliche loslassen und Lebewesen erretten. Dann erst spüre ich tiefe Dankbarkeit gegenüber dem Meister und bin es würdig, eine Dafa-Jüngerin zu sein.

Ich habe erkannt, um aufrichtige Gedanken bewahren zu können, ist es erforderlich, bei Problemen nach innen zu schauen. Alle Fa-Prinzipien sind ineinander verwoben.

Sowohl im Leben eines Menschen als auch im Leben eines Kultivierenden geschehen negative Dinge, die alltägliche Menschen als Leiden empfinden. Wenn wir es nicht schaffen, die Grundsätze in der Menschenwelt umgekehrt zu betrachten und Leiden als Freude empfinden zu können, haben wir keine aufrichtigen Gedanken, sondern fallen auf die menschliche Ebene herunter. Beim nach innen schauen habe ich erkannt, dass dies aus dem Egoismus resultiert, der für mich in einer Weise sehr schwer loszulassen ist. In der Zusammenarbeit mit Mitpraktizierenden bei Projekten für Dafa oder während der Shen Yun Promotion, ist es kein grosses Problem. Es spielt für mich keine Rolle, ob meine Ideen angenommen und umgesetzt werden oder nicht. Es fällt mir leicht, auf andere Rücksicht zu nehmen und möglichst gut zu koordinieren. Auch in der Arbeitswelt ist das kein Problem. Ich kann gut mit meinem Vorgesetzten kooperieren, auch wenn meine Ansichten nicht mit seinen übereinstimmen.

In meinem familiären Umfeld zeigt sich der Egoismus jedoch immer noch sehr stark. Als alleinerziehende, berufstätige Mutter muss ich seit vielen Jahren alle  Schwierigkeiten alleine überwinden, alle Entscheidungen alleine treffen, was mich oft sehr überfordert. Von meinen Familienangehörigen habe ich kaum Unterstützung. Das hat tiefen Groll in mir erzeugt. Dieser Groll behindert mich in vielfältiger Weise. Obwohl ich ihn beim nach innen schauen erkannt habe, fällt es mir sehr schwer, in loszulassen. Es erscheinen oft Gedanken wie: „Warum hilft mir keiner in meiner Familie? Weder meine Eltern noch mein Bruder interessieren sich wirklich für mich und meinen Sohn!“ Dann fühle ich mich müde und frustriert. Warum hielt ich immer noch an dieser Anhaftung fest, dass meine Familienangehörigen mich unterstützen sollten? Das ist menschliches Denken, kann ich so Lebewesen erretten? Ich bin doch gekommen, um anderen zu dienen, nicht umgekehrt. Der Meister hat doch alles arrangiert.

Als Kultivierender soll man Leiden als Freude betrachten und diese zur Erhöhung der eigenen Xinxing nutzen. Auch schlimme Ereignisse oder Katastrophen in der Menschenwelt, die von einer Seite her betrachtet schrecklich und schwer zu ertragen sind, können von Dafa-Praktizierenden als Gelegenheit zur Wahrheitserklärung genutzt werden. Alles hat zwei Seiten, der Punkt ist, von welcher Seite wir aus das betrachten. Jede negative Angelegenheit ist für uns Praktizierende eine Gelegenheit, noch mehr Lebewesen zu erretten.

Der Meister sagt:

„Dafa standhaft kultivieren, das Herz unbewegt

Ebene erhöhen, das Grundlegende

Vor Prüfungen, die wahre Natur sehen

Kultiviert zur Vollendung, Buddha, Tao, Gottheit“

(Li Hongzhi, Hong Yin II; Die wahre Natur sehen 8. Mai 1999,in: Hong Yin II)

Sind das nicht gerade auch Gelegenheiten „Vor Prüfungen die wahre Natur zu sehen“?

Einige wunderbare Erlebnisse, die der verehrte Meister für mich eingerichtet hat

An einem sonnigen Sonntag, entschied ich aus einem Impuls heraus, mit meinem Sohn an einen See zu fahren. Es war während der Zeit der Shen Yun Promotion und ich hätte einiges zu tun gehabt, entschied aber, eine Pause zu machen und etwas Zeit mit meinem Sohn zu verbringen. Beim Spaziergang unterhielten wir uns. Auf einer Bank sassen drei ältere Damen und eine sprach mich an: „Können Sie mir bitte helfen, aufzustehen? Sie brauchen nur die Hand auszustrecken, damit ich mich hochziehen kann.“ Ich fand das sehr liebenswert und half ihr beim Aufstehen. Sie bedankte sich und wir spazierten weiter. Nach ein paar Metern fiel mir mit einem „DONG“ ein: „Das war doch eine Schicksalsverbindung! Warum habe ich bloss die Shen Yun Flyer im Auto gelassen?“ Doch dann erinnerte ich mich an die kleinen Karten, die ich stets in meinem Portemonnaie mit mir herum trug. Ich ging zu dieser Dame zurück und überreichte ihr mit ein paar kurzen Worten die Karte. Sie strahlte mich an und rief: „Ah, Shen Yun! Ich habe ein Plakat gesehen, wusste aber nicht mehr wo und wann diese Aufführung ist! Das interessiert mich sehr. Vielen Dank, dass Sie mir diese Karte geben!“ Diese Begegnung rührte mich zu Tränen.

Einmal bat ich meinen Sohn, beim Verteilen der Shen Yun Materialien in die Briefkästen zu helfen. Er klagte über Beinschmerzen und dass er nicht laufen möge und wollte nicht mitkommen. Ich dachte daran, mein Herz nicht zu bewegen, nur aufrichtige Gedanken zu haben und ihn behutsam zu behandeln. Gleichzeitig bat ich den Meister um Unterstützung. Ich sagte zu meinem Sohn: „Mach dir keine Sorgen. Du weisst, wie wichtig das ist. Wenn du mit dem Herzen dabei bist wird dir der Meister schon helfen.“ Mein Sohn begleitete uns. Nach kurzer Zeit sagte er, dass seine Beinschmerzen verschwunden seien und verteilte leichtfüssig weiter.

An einem anderen Tag hatte mich mein Vorgesetzter regelrecht mit Arbeit überladen. Nachdem alles erledigt war und ich nach Hause gehen wollte, bat er mich, noch ein Dokument für eine Gerätereparatur in die USA anzufertigen. Wegen der Zeitverschiebung ist es oft erforderlich, Aufträge für die Vereinigten Staaten am Abend zu erledigen. Ich war müde und das passte mir gar nicht, und als mein Vorgesetzter mein Gesicht sah, meinte er: „Geh ruhig nach Hause, ich erledige das schon.“ Sofort erinnerte ich mich daran, dass ich als eine Dafa-Praktizierende alles gut machen, zuerst an die anderen und nicht an mich selbst denken sollte. Auch das bezieht sich darauf, „Aufrichtige Gedanken zu bewahren“. Also sagte ich zu ihm, dass es kein Problem sei, und setzte mich noch einmal an den PC. Nachdem das Dokument versendet war, freute sich mein Vorgesetzter und bedankte sich.

Auf dem Weg zum Wagen traf ich einen Mitarbeiter der Nachbarsfirma. Er erwähnte, dass er mich neulich in der Mittagspause hätte meditieren sehen und wollte wissen, was für eine Meditationspraxis dies sei. So konnte ich ihm von Falun Dafa und der Verfolgung erzählen. Zum Glück habe ich immer Informationsmaterialien über Falun Dafa im Auto und gab ihm eine Broschüre. Er bat um noch eine weitere für eine Bekannte, die sich sehr für das Thema interessieren würde. Auf der Fahrt nach Hause konnte ich nur schwer meine Tränen zurückhalten. Der Meister hat einmal mehr eine Gelegenheit geschaffen, Lebewesen zu erretten.  Wie wunderbar! Alles was ich tun muss, ist loslassen und dem natürlichen Lauf folgen.

Unser Weg wird durch unsere aufrichtigen Gedanken erschaffen! Ich muss weiterhin nach innen schauen und diesen Pass komplett überwinden!

Das sind nur meine eigenen Verständnisse, die ich beim Fa Lernen, beim Austausch mit Mitpraktizierenden und beim Nach-innen-Schauen erkannt habe. Ich weiss, dass ich noch viele Anhaftungen ablegen muss, hauptsächlich das grundlegende Problem: den Egoismus. Ich danke dem verehrten Meister für seine unermessliche Barmherzigkeit, auch wenn ich es nicht immer gut mache. Ich danke allen meinen Mitpraktizierenden.

Systematische Verfolgung seit 20 Jahren – 20. Juli 1999​

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