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Erste Jahreshälfte 2020: 40 Falun-Dafa-Praktizierende starben an den Folgen der Verfolgung

Vierzig Praktizierende starben in der ersten Hälfte des Jahres 2020 an den Folgen der Verfolgung, nur weil sie an Falun Dafa und seine Werte Wahrhaftigkeit, Güte, Nachsicht glauben [1].

Praktizierende, die in der ersten Jahreshälfte 2020 starben (Oben, von links nach rechts: Xiao Yongfen, Hu Lin, Yu Yongman, Li Rongfeng, Li Guojun Unten, von links nach rechts: Liu Fating, Fu Shuqin, Zhou Xiuzhen, Zhou Shujie, Lin Guizhi, Gao Yan)

Die 40 Praktizierenden sind weitere Opfer auf der wachsenden Liste von Praktizierenden, die wegen ihres Glaubens verfolgt wurden und an den Folgen der Verfolgung starben. Bis heute wurden über 4.500 Fälle unnatürlichen Todes von Falun-Dafa-Praktizierenden bestätigt und auf Minghui.org dokumentiert. Aufgrund der bestehenden Zensur in China und der Gefahr, der die Familien der Praktizierenden bei der Aufdeckung der Verfolgung ausgesetzt sind, wird vermutet, dass die tatsächliche Zahl der Todesopfer weitaus höher ist.

Die 40 neu gemeldeten Praktizierenden kamen aus 14 Provinzen und zentralregierten Gemeinden. Unter ihnen waren 22 Frauen. Auf die Provinz Liaoning allein entfielen 35 Prozent der Todesfälle (14), während in den anderen Regionen zwischen ein und vier Fälle gemeldet wurden. 16 Praktizierende starben während ihrer Haft, sechs davon in Liaoning. Das entspricht 37,5 Prozent.

Bei drei der 40 Praktizierenden ist das Alter nicht bekannt. Die anderen Praktizierenden waren zwischen 46 und 84 Jahre alt, der Durchschnitt lag bei 64 Jahren.

Im Januar wurden vier Todesfälle registriert, im Februar und Mai jeweils neun. Im März, April und Juni meldete man sechs Todesfälle.

Die 40 Männer und Frauen kamen aus allen Gesellschaftsschichten. Unter ihnen befanden sich ein Flugzeugingenieur, eine Buchhalterin, ein Musiklehrer, ein ehemaliger Grundschuldirektor und ein Arzt.

Einige starben nach lang anhaltender Folter im Gefängnis. Andere starben, weil das Gefängnis ihnen trotz ihres kritischen Zustandes eine medizinische Behandlung oder Haftaussetzung verwehrte. Wiederum andere starben nur wenige Monate nach ihrer Freilassung.

Eine Praktizierende aus Henan, die am 13. Mai festgenommen worden war, starb vier Tage später. Eine andere aus Hebei starb noch am Tag ihrer Verhaftung, am 18. Juni.

Einige überlebten die Folter in der Haft. Aber ihr Zustand verschlechterte sich, weil sie in jahrelanger Angst gelebt oder sich ständig auf der Flucht vor der Polizei befunden hatten.

In manchen Familien wurde der Tod von mehreren Praktizierenden betrauert. Ein Mann aus Liaoning starb drei Jahre nach dem Tod seiner Frau. Sie war 13 Tage nach ihrer Verhaftung im Polizeigewahrsam zu Tode gefoltert worden. 

Nachdem seine Mutter, seine Schwester und seine Frau infolge der Verfolgung ihr Leben verloren hatten, starb ein Praktizierender aus Heilongjiang. Er hinterlässt einen fast 90-jährigen Vater.

27 Todesfälle sind bereits in früheren Berichten ausführlich beschrieben worden.

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