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China legt Quoten für gemeldete Coronavirus-Fälle fest

Während sich viele Länder auf eine Explosion von Coronavirus-Fällen einstellen, meldete China am 18. März keine neuen lokalen Infektionen mehr.

Drei Berichte, die kürzlich bei Minghui.org eingegangen sind, zeigen jedoch andere Fakten und legen nahe, dass die von der Kommunistischen Partei Chinas vorgelegten Daten unzuverlässig sind.

Quoten für Infektionen

Ein Informant gab bekannt, dass alle Provinzen Quoten für Neuinfektionen und Todesfälle erhalten hätten. Sobald die Quoten erreicht würden, dürften keine weiteren Fälle mehr gemeldet werden. Dieser Informant sagte, seine Provinz habe seit Mitte Februar, als die Quote erreicht war, keine neuen Fälle mehr gemeldet. Weiter berichtete er: „Selbst wenn es weiterhin neu bestätigte Coronavirus-Fälle gibt, werden solche Informationen vertraulich behandelt und die Patienten als normale Grippefälle eingestuft.“

Der gleiche Informant sagte, dass es Ende Februar immer noch Dutzende von bestätigten Fällen und Verdachtsfällen in einem örtlichen Isolationskrankenhaus und in örtlichen Hotels gegeben habe. Die Beamten hätten jedoch erklärt, es gebe keine neuen Patienten, da alle nach ihrer Genesung entlassen worden seien.

„Bei den Daten vom März ist es bisher genauso“, so der Informant. „Ein ambulanter Arzt identifizierte mehrere Coronavirus-Patienten durch Röntgenaufnahmen. Um zu verhindern, dass die Pandemiefälle zunehmen, übersprangen die Beamten die DNA-Tests und behandelten sie wie eine normale Lungenentzündung.“

Laut dem Informanten müssen Coronavirus-Patienten gemeldet werden; ihre Arztkosten werden von der Regierung bezahlt. Doch bei der Diagnose einer normalen Lungenentzündung müssen die Kosten vom Kranken selbst übernommen werden. Solche Kranken müssen auch dann nicht gemeldet werden, wenn sie sterben.

Frankie Huang, eine amerikanische Schriftstellerin, fand dies merkwürdig. In einem Brief an die New York Times vom 7. Februar 2020 beschrieb sie ihre Erfahrungen, als sie in Shanghai unter Quarantäne gestellt wurde. „Gestern habe ich in den sozialen Medien gesehen, dass jemandem aufgefallen ist, dass das Verhältnis der offiziellen Gesamtzahl der Toten im Vergleich zur Gesamtzahl der diagnostizierten Fälle seit dem 30. Januar jeden Tag genau 2,1 Prozent betragen hat. Dieser magische Virus ist sehr gut in Mathe!“, schrieb sie.

Huang weiter: „Ich hatte vergessen, dass jede einzelne Meldung dahingehend geprüft werden muss, wie sie zur Stärkung der Herrschaft des Regimes genutzt wird. Selbst in diesen Zeiten von Leben und Tod konnte ich nicht von dieser anstrengenden Übung verschont bleiben, die die Partei unaufhörlich auf Gedeih und Verderb betreibt.“

Wiederaufnahme der Geschäfte

Nach dem großen wirtschaftlichen Rückschlag durch den Coronavirus-Ausbruch braucht die KP Chinas Menschen, die wieder arbeiten. Auf diesem Weg soll die Wirtschaft wiederhergestellt und das Bild vermittelt werden, dass der Ausbruch vorbei ist.

„Mehrere Fabriken in meiner Gegend, die Rohstoffe verarbeiten und wichtige Produkte herstellen, wurden angewiesen, wieder zu öffnen. In der Zwischenzeit müssen sie Garantien unterschreiben, dass sie verhindern werden, dass sich in ihren Betrieben Infektionsgruppen bilden. Andernfalls werden sie bestraft“, schrieb ein anderer Minghui-Leser.

Ein staatlicher Unternehmer weigerte sich, den Betrieb wieder aufzunehmen, weil er wusste, dass die Pandemie immer noch grassiert. Er berief sich auf höhere Gewalt (d.h. natürliche und unvermeidbare Katastrophen), die im Vertrag festgelegt war. Lokale Beamte meinten jedoch, die Zahl der neuen Coronavirus-Fälle in dieser Provinz habe seit mehreren Tagen bei Null gelegen. Deshalb werde die Pandemie nicht mehr als eine Katastrophe angesehen und jede Verzögerung werde eine enorme Strafe nach sich ziehen. Wegen des Virus hatte der Unternehmer jedoch Schwierigkeiten, in kurzer Zeit genügend Arbeitskräfte und Rohstoffe zu finden.

Neue Fälle „verschwanden“

Nach den in China veröffentlichten Daten ging die Zahl der Coronavirus-Patienten schnell zurück. So hat beispielsweise Harbin, die Hauptstadt der Provinz Heilongjiang, seit dem 22. Februar 2020 keine neuen Fälle mehr gemeldet. Nach Berichten, die bei Minghui.org eingegangen sind, befindet sich die Stadt jedoch immer noch unter einer strengen Absperrung.

Zhao Gang, der Leiter des Bezirks Xiangfang, und Yu Jun, der Leiter der Stadt Wuchang, wurden am 21. Februar 2020 von ihren Posten entfernt, als in ihren Regionen Fälle von Coronaviren gemeldet wurden. Seitdem wurden keine neuen Fälle gemeldet.

„Bei Chinas Coronavirus-Nachrichten geht es nicht um die Wahrheit, sondern vielmehr um die Förderung eines umfassenden Informationskriegs“, schrieb der Washington Examiner am 17. März 2020 in einem Artikel mit dem Titel „Chinas Coronavirus-Informationskriegshydra“.

Quelle: https://de.minghui.org/html/articles/2020/3/22/145643.html

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