Kulturelles

Buddha Milarepa

Die Kultivierungsgeschichte von Buddha Milarepa – Teil XII

In diesem Moment zeigte sich die heilige Szenerie der Versammlung himmlischer Wesen und Dakinis noch gigantischer und prächtiger. Ein riesiger, heller Regenbogen erschien am Himmel, so lebendig, dass man glaubte, ihn mit den Händen greifen zu können. Alle Farben verschmolzen mit dem Himmel und ein achtblättriger Lotus stand im Zentrum des Regenbogens. Über der Lotusblume war ein wunderschönes Mandala zu sehen. Selbst der beste Maler der Welt könnte nicht so eine anmutige Szene erschaffen. Die fünffarbigen Wolken auf der Spitze wandelten sich zu Bannern, Armbändern und Schirmen und endlosen anderen Formen. Alle Arten von Blumen in allen möglichen Farben fielen vom Himmel wie Regen. Farbige Wolken umrundeten die Berggipfel in vier Richtungen. Wolken wie ein Stupa umgaben das Zentrum von Chubar. Jeder konnte schöne himmlische Musik und Lobgesang vernehmen. Düfte überströmten die Erde. Auch weltliche Menschen konnten himmlische Wesen und Gottheiten in den Lüften sehen, die Gaben darbrachten. Die Menschen waren nicht erstaunt, die himmlischen Wesen nackt zu sehen, aber die himmlischen Wesen fürchteten sich vor dem Geruch und Gestank der fleischlichen Körper der Menschen, und bedeckten oft ihre Gesichter, wenn sie an jemandem vorbeikamen. Manchmal sprachen die himmlischen Wesen und die Menschen miteinander oder begrüßten sich. Jeder konnte diese außergewöhnlichen Szenen sehen.

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Buddha Milarepa

Die Kultivierungsgeschichte von Buddha Milarepa – Teil XI

Sie glaubte ihm und stimmte zu. Wieder tat sie Gift in Käse und brachte ihn dem Ehrwürdigen als Opfergabe. Der Ehrwürdige lächelte und nahm ihn an. Die Frau dachte: „Der Geshe hat Recht. Er hat wirklich keine übernatürlichen Fähigkeiten!“ Der Ehrwürdige lächelte sie an und fragte sie: „Die Belohnung hierfür, den Jadestein, hast du ihn erhalten?“ Als sie das hörte, war sie so erschrocken, dass ihr der Unterkiefer herunterfiel…

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Kultivierung und Tugend

Wie die Gedanken die Wahrnehmung bestimmen

Eine Geschichte mit Su Dongpo, Poet, Beamte, Kalligraph der Song-Dynastie. Wie kommt es, dass wir die Realität nicht objektiv wahrnehmen können, sondern unterschiedliche Verständnisse haben?

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Shen Yun Performing Arts

Wie ein Märchen

Die halb kaukasische und halb chinesische Tänzerin Yi Li ist auf einem Bauernhof in Süddeutschland aufgewachsen. Reiten, Märchen und Sport füllten ihre Kindheit aus. Eines Tages, nachdem sie Shen Yun Performing Arts gesehen hatte, schlug ihre Mutter vor, es mit dem Tanzen zu versuchen. Damit begann ein magisches neues Leben.

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