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Behörden schikanieren Praktizierende und bringen ihre Familien gegen sie auf (Stadt Hengshui, Hebei)

Seit Juni 2020 haben die Behörden in der Stadt Hengshui, Provinz Hebei lokale Falun-Dafa-Praktizierende [1] ins Visier genommen und ihnen befohlen, vorbereitete Erklärungen zu unterschreiben, in denen sie sich von ihrem Glauben lossagen sollen. Als die Praktizierenden sich weigerten, dem nachzukommen, begannen die Behörden, ihre Familienangehörigen zu schikanieren, um Hass gegen die Praktizierenden zu schüren.

Nachfolgend sind einige der Belästigungsfälle aufgeführt.

Mit Gehirnwäsche bedroht; Familienangehörige werden gewalttätig

Zheng Yurong, um die 70, wurde dazu verleitet, am 16. Juni 2020 zum örtlichen Wohnkomitee zu gehen. Ihr wurde gesagt, sie solle ein Dokument unterschreiben, in dem sie erklären würde, auf Falun Dafa zu verzichten. Sie weigerte sich, dem nachzukommen und wurde dort bis zum späten Nachmittag festgehalten. Mitglieder des Komitees befahlen ihr, am nächsten Tag wiederzukommen, um „umerzogen“ zu werden. Wenn sie sich immer noch weigern würde, ihren Glauben aufzugeben, würde man sie in eine Gehirnwäsche-Einrichtung bringen lassen.

Unter dem Druck der Behörden wurde Zhengs Mann gezwungen, die Kontaktinformationen ihres Sohnes herauszugeben. Als Polizisten herausfanden, dass Zhengs Sohn eine Klinik betreibt, schlossen sie diese und sagten, nur wenn Zheng zustimme, Falun Dafa aufzugeben, würden sie ihrem Sohn erlauben, wieder zu öffnen.

Um eine Verhaftung zu vermeiden, zog Zheng fort. Ihr Mann, ihr Sohn und ihre Tochter waren sehr besorgt und suchten überall nach ihr. Dann kehrte sie nach Hause zurück.

Am 20. September 2020 schikanierten die Mitarbeiter des Wohnkomitees Zhengs Sohn in seiner Klinik und drohten erneut, diese zu schließen. Er war so gestresst, dass er zur Wohnung seiner Mutter ging, mehrere Gegenstände zerschlug und ein Loch in die Wand schlug. Zhengs Mann schlug ihr ins Gesicht.

Zhengs Sohn rief das Wohnkomitee an und sagte sie sollten die Verzichtserklärung zu ihrer Wohnung bringen. Als Zheng sich weigerte, sie zu unterschreiben, packte ihr Sohn ihre Hand und zwang sie zu unterschreiben.

Vorladung bei der Polizei und Gewalt der Angehörigen

Ebenfalls im Juni 2020 wurden Liu Yuxian, eine Grundschullehrerin, ihr Mann und ihr Sohn auf die Polizeiwache vorgeladen. Vor den Augen ihres Mannes und ihres Sohnes versuchten Polizisten, sie zu zwingen, die Verzichtserklärung zu unterschreiben. Als sie sich weigerte, begannen ihr Mann und ihr Sohn auf sie einzuschlagen und zwangen sie, sich zu fügen.

Polizei will jeden Tag wiederkommen

Am 25. August schikanierten Polizisten und Mitarbeiter des Wohnkomitees Xue Junzhuang und forderten ihn auf, die Verzichtserklärung zu unterschreiben. Er weigerte sich, dem nachzukommen. Als sie gingen, drohten die Polizisten, jeden Tag wiederzukommen, um ihn zu belästigen. Am 20. September riefen sie ihn erneut an.

Entzug von Sozialleistungen als Druckmittel

Die Dorfbehörden verweigerten Liu Shenxin, 67, und Ni Xuewen die monatlichen Lebensmittellieferungen und Subventionen sowie die Leistungen für ihre Familienangehörigen. Damit wollten sie die beiden Frauen zwingen, Falun Dafa aufzugeben.

Menschen der Umgebung werden mit hineingezogen

Die Dorfbeamten drohten damit, Nis Schwägerin das Wasser und den Strom abzudrehen, wenn sie Ni nicht dazu überreden könnte, Falun Dafa aufzugeben. Sie forderten auch Nis Mieter auf, ihr Grundstück nicht mehr zu mieten und sagten, dass ihre Kinder nicht mehr zur Schule gehen dürften, wenn sie weiterhin dort wohnen würden.

Zu den anderen Praktizierenden, die in den letzten Monaten schikaniert wurden, gehören:

Dai Xinshang, eine pensionierte Angestellte der Industrie- und Handelskammer, und ihr Sohn, der nicht Falun Dafa praktiziertLi Jing, eine Medienfachfrau Zhao Hongyu, eine Grundschullehrerin Chuai Huahui, eine pensionierte LehrerinDu Wenqian, Wirtschaftsprüferin im Ruhestand Qiu Guidong, eine pensionierte Angestellte der Industrie and Handelsbank Chen Yu und ihr EhemannWang Guoen und seine Frau ,vier Lehrer einer Mittelschulel, drei ältere Frauen aus der Gemeinde Heyan.

Die Frauen Chuai und Du wurden angewiesen, jeden Tag zwei Stunden lang an einer Gehirnwäschesitzung teilzunehmen. Aber sie weigerten sich, dem nachzukommen.

[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und hat sich rasant verbreitet. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Falun-Dafa-Praktizierenden.

Quelle: Minghui

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