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Anordnung von Peking: Kampagne gegen Falun-Dafa-Praktizierende in Guizhou

Die Behörden in der Provinz Guizhou führten im März 2020 einen „Null-Raus-Plan“ ein in einem weiteren Versuch, Falun-Dafa-Praktizierende in der Provinz dazu zu zwingen, ihren Glauben aufzugeben.

Es wurde berichtet, dass das Komitee für Politik und Recht in Guizhou die Anweisung gegeben hat, alle Praktizierenden zwischen 2020 und 2023 vollständig „umzuerziehen“. Dieser Befehl basierte auf einem Dokument (Nr. 101), das vom zentralen Komitee in Peking unter dem Titel „Zur Frage der Verringerung der Zahl der Falun-Dafa-Praktizierenden“ herausgegeben wurde.

Die Kommunistische Partei Chinas verfolgt Falun Dafa, eine alte spirituelle und Meditationsdisziplin, seit Juli 1999. Das Komitee für Politik und Recht, eine außergerichtliche Behörde, die für die Staatssicherheit, die Staatsanwaltschaft und das Gerichtssystem zuständig ist, hat bei der Verfolgung eine zentrale Rolle gespielt.

Auf Anordnung des Komitees von Guizhou haben die Polizei und Mitarbeiter von Wohnkomitees alle auf ihrer Liste stehenden Praktizierenden aufgesucht und sie bedroht. Die Praktizierenden sollten Erklärungen unterschreiben, in denen sie ihren Glauben an Falun Dafa aufgeben würden.

In dem Befehl heißt es, dass jeder Praktizierende, der sich weigert, die Erklärung zu unterzeichnen, Gefahr läuft, dass die Arbeitsplätze seiner Kinder oder die Aufnahme in eine Hochschule beeinträchtigt werden. Und dass seine Arbeitgeber dazu verpflichtet werden, die Kampagne zur „Umerziehung“ zu unterstützen. Wenn sich Praktizierende nach den oben genannten Maßnahmen immer noch weigern, ihren Glauben aufzugeben, werden sie zur weiteren „Ausbildung“ in Gehirnwäsche-Einrichtungen gebracht.

Mehrere Mitarbeiter des Wohnungskomitees in der Stadt Tongren belästigten Frau Huang Fadi am 11. März. Ihr Enkel wurde gezwungen, die Verzichtserklärung in ihrem Namen zu unterzeichnen. Die Mitarbeiter drohten auch damit, von da an jeden Monat bei Frau Huang zu Hause vorbeizuschauen.

Die Behörden in der Stadt Tongren belästigten auch Herrn Deng Heyou zwischen dem 12. und 22. März mehrmals und versuchten, ihn zur Unterzeichnung der Erklärung zu zwingen. Sie machten Fotos von Herrn Deng und schüchterten seine Familie ein. Er weigerte sich, seinen Glauben zu verraten.

Quelle Minghui


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