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Das Kind schon im Mutterleib fördern – moderner Trend oder alte Weisheit?

In der heutigen Gesellschaft verspüren viele werdende Eltern den Wunsch, ihrem Kind bereits vorgeburtlich eine optimale Förderung zu ermöglichen. Sie es Yoga, gesunde Ernährung oder das Hören von klassischer Musik; all diese Maßnahmen können sich positiv auf die Entwicklung des Kindes auswirken.

Es mag erstaunen, dass die Methode Kinder bereits im Mutterleib zu erziehen kein moderner Ansatz ist. Sie reicht über Generationen zurück und ist in alten Texten und historischen Dokumenten wiederzufinden. Dabei geht es weniger darum wie effektiv eine getroffene Methode ist. Eltern vertrauen diesem Rat und befolgen ihn, weil sie ein intelligentes, gesundes und talentiertes Kind zur Welt bringen wollen.

Tairen, die Mutter vom König Wen von Zhou, vermied alles Negative

Eine in der chinesischen Geschichte bekannte Urheberinnen des embryonalen Bildungsansatzes war Tairen, die Mutter des Königs Wen von Zhou. So wird im Buch „Die Biographien vorbildlicher Frauen“ erklärt, dass sie es vermied, negative Szenen zu betrachten und arrogante Worte zu sagen.

Es entstand die Schlussfolgerung, dass dank ihrem achtsamen Umgang während der Schwangerschaft ihr Sohn zu einem König heranwuchs, der schon in frühster Kindheit eine unvergleichliche Würde, über eine außergewöhnliche Weisheit und Lernfähigkeit verfügte. Des Königs herausragende Leistungen als auch seine Persönlichkeit wurden seiner Mutter und ihrem Verhalten während der Schwangerschaft zugeschrieben.

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Es wurde später angenommen, dass die erfolgreiche Anwendung der Erziehung des Fötus durch seine Mutter auf die herausragende Persönlichkeit und Leistung des Königs zurückgeführt wurde. (Foto: DKN.tv)

Es gibt noch weitere schriftliche Quellen aus alter Zeit, die schwangeren Frauen gewisse Verhaltensweisen empfehlen. „Der neue Brief“, eine Schrift des berühmten Politikers der westlichen Han-Dynastie als auch das Buch „Die Biographien vorbildlicher Frauen“ von Liu Xiang empfahlen den Frauen eine aufrechte Körperhaltung, die Vermeidung unüblicher Speisen als auch darauf zu achten keine negativen Szenen zu betrachten. Sanft sollten sie lachen und auch aus Wut keine bösen Worte sagen; am Abend sollten sie ihrem Kind Geschichten vorlesen.

Schon damals wurde die Gewohnheit Musik zu hören als hilfreich empfunden. Allerdings weniger um den Fötus zu beeinflussen, sondern um die Mutter zu einem ausgeglichenen Gemüt und positiven Geisteszustand zu verleihen. Sie ist dann besser dazu in der Lage, eine positive Wirkung auf den Fötus auszuüben.

Eltern sind vom Moment der Zeugung Vorbild für ihr Kind

Die Bücher wiesen die Eltern an, vorsichtig und vorbildlich in ihrer Wortwahl, Umgang und Verhalten zu sein. Dies um die Mentalität des Fötus im reinsten Zustand zu halten. Dies verlangte von den Eltern, dass sie an ihrer Geisteshaltung arbeiteten und sich beherrschen konnten.

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Früher sagten die Menschen, dass, damit der Fötus im reinsten Zustand sein kann, seine Eltern ihren inneren Geist und ihr Verhalten kultivieren müssen. (Foto: Pinterest)

Die Erfahrung unserer Vorfahren deutet darauf hin, dass eine moralische Erziehung der Kinder, die bereits während der Schwangerschaft beginnt, es Kindern ermöglicht ihre Intelligenz zu entwickeln und zu wertvollen Persönlichkeiten heranzuwachsen.

Es scheint auf der Hand zu liegen, dass ein Mensch der tugendhaft und aufrichtig ist, sich auf das Studium konzentrieren kann. Er wird sich besser konzentrieren können und sich weniger von seinem Weg abbringen lassen. Dank seiner inneren Stärke, werden Versuchungen ihn weniger ablenken können. Darüber hinaus werden Kinder, die von klein auf moralisch erzogen worden sind zu guten Bürgern einer Gesellschaft. Sie werden die traditionellen Werte schätzen, bewahren und weitergeben.

Quelle

Systematische Verfolgung seit 20 Jahren – 20. Juli 1999​

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