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Republik Moldawien: Falun Dafa Praktizierende fordern Freiheit für Wang Zhiwen, indem sie vor der chinesischen Botschaft protestieren

Am 13.August 2016 haben sich Falun Dafa Praktizierende aus Moldawien versammelt, um einen friedlichen Protest vor der chinesischen Botschaft abzuhalten. Dabei forderten sie die Freiheit für Wang Zhiwen, einem Praktizierenden, der seit 17 Jahren von der Kommunistischen Partei (KPCh) verfolgt wird.

Es ist weithin bekannt, dass Wang Zhiwen seinen Glauben an Falun Gong die ganzen Jahre über nicht aufgegeben hat und deswegen für 15 Jahre illegal eingesperrt und misshandelt wurde. Obwohl er im Jahr 2014 freigelassen wurde, behielten die chinesischen Behörden dauernde Überwachung und Schikanierung bei – bis zum heutigen Tag.

Wang war einer der Hauptverantwortlichen des chinesischen Falun Dafa Forschungsvereins. Er wurde am 20.Juli 1999 in Peking verhaftet, als Polizisten in sein Haus einbrachen und ihn ins Gefängnis warfen.

Wang‘s Tochter, Wang Xiaodan (Danielle), und ihr Ehemann begaben sich kürzlich nach Peking in der Hoffnung, gemeinsam mit dem Vater in die Vereinigten Staaten zurückzukehren. Sie durchlebten viele Schwierigkeiten und erfüllten schlussendlich alle Bedingung und Formalitäten für den Erhalt eines Ausreisevisums. Aber im Zollamt von Guandong wurde Wang’s Reisepass zerschnitten. Die Zollbeamten argumentierten damit, dass der Reisepass von der Öffentlichen Sicherheit für ungültig erklärt worden sei. Aktuell lebt Wang Zhiwen in einer gefährlichen Situation.

Falun Gong Praktizierende aus der Republik Moldawien ersuchten die Repräsentanten der chinesischen Botschaft und die involvierten Funktionäre der KPCh, den Verfolgern von Falun Gong, Jiang Zemin und Zeng Qinghong, nicht nachzufolgen – dies sei zu ihrem Besten. Auch baten sie die derzeitigen Behörden in Peking, Herrn Wang sofort zu entlassen und seinen Pass auszustellen, sodass er in der Lage ist, frei zu reisen und seine Familie und Freunde zu besuchen.

Es wurde auch ein öffentlicher Appell an alle moldawischen Menschenrechtsorganisationen gerichtet, Herrn Wang Zhiwen dabei zu helfen, der Verfolgung in China zu entkommen und seiner Familie in den USA nachzufolgen.

„Ihr seid speziell, weil ihr die Fähigkeit, an Andere zu denken nicht verloren habt! Heutzutage ist eine solche Haltung selten zu finden“ bemerkte eine Passantin, nachdem sie den Grund für den Protest erfahren hatte. “Vielleicht lebt man leichter, wenn man Falun Dafa praktiziert. Ihr findet die innere Ruhe in der Meditation. Und warum sollte jemand deshalb ins Gefängnis gesperrt werden?“ fragte die Dame. Und mit Bedauern in ihrer Stimme fügte sie hinzu “denn heute gibt es mehr schlechte Menschen als gute.“

Ein zirka zwanzigjähriger Soldat der moldawischen Armee, Wachhabender der chinesischen Botschaft, hörte sich die Informationen über das grausame Schicksal von Wang Zhiwen, dem verfolgten Praktizierenden in Peking, genau an und war verwundert, noch nie etwas über diese Gräueltaten aus anderen Quellen gehört zu haben. Er versprach schließlich, seine Militärkollegen darüber zu informieren.

Am 20.August protestierten moldawische Praktizierende erneut vor der chinesischen Botschaft für die Freiheit von Wang Zhiwen.

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