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Bayerischer Rundfunk: Eine Meditation, die positive Energie erzeugt

Der Bayerische Rundfunk berichtete kürzlich darüber, wie die Menschen in Nürnberg und anderen Teilen Deutschlands vom Praktizieren von Falun Gong profitieren.

„Auf den ersten Blick sieht es wie Frühsport aus, wenn Falun-Gong-Anhänger ihre Leibesübungen machen. Ihnen geht es jedoch um mehr: Sie wollen das Qi ins Fließen bringen“, heißt es in einem Artikel vom 12. Juli 2016.

In dem Bericht steht weiter, dass sich die Falun Gong-Praktizierenden jeden Samstagmorgen ab 10 Uhr auf der großen Wiese im Nürnberger Stadtpark gleich hinter dem Neptunbrunnen treffen. „Meister Li [der Begründer von Falun Gong] spricht aus einem kleinen, weißen Mp3-Player, der im Gras liegt.“ Zehn Männer und eine Frau sitzen in einem Kreis und machen die Meditation, indem sie der Stimme folgen.

„‚Jede Übung hat einen Namen und eine ganz bestimmte Funktion‘, erklärt Sigrid Krammer. Die 47-jährige Sozialpädagogin kommt einmal pro Woche mit ihrem Mann und anderen in den Nürnberger Stadtpark, um Falun-Gong zu üben, um – wie sie sagt – das Qi ins Fließen zu bringen.“

Krammer fing Ende der 90er Jahre mit dem Praktizieren von Falun Gong an. Das war, kurz nachdem diese Meditationspraktik in Europa eingeführt worden war.

„‚Das ist laut chinesischer Philosophie eine alles durchdringende Energie, die den Körper mit dem Kosmos verbindet. ‚Das ist jetzt die vierte Stehübung, die heißt Falun Himmelskreis. Da werden die ganzen Energiebahnen im Körper aufgeschlossen und der ganze Körper wird gereinigt‘“ zitiert der Bericht Sigrid Krammer.

Falun Gong verbessert die körperliche Gesundheit und geht darüber hinaus. ‚Falun Gong hat eine sehr kräftigende, heilende Wirkung, ist aber nicht da, um zu heilen … es ist Kultivierung‘, sagt Volker Ruprecht.“

„Falun Gong ist in den 1990er Jahren aus der chinesischen Meditationsform Qi Gong entstanden.“ Ähnlich wie Buddhismus und Daoismus ist es in der traditionellen chinesischen Kultur verwurzelt und hat über 100 Millionen Menschen weltweit angezogen.

„Zentral ist für Falun-Gong-Anhänger der Begriff der Selbstkultivierung. Sie versuchen ihr Handeln nach den Prinzipien Toleranz, Wahrhaftigkeit und Barmherzigkeit auszurichten und glauben an die heilende Wirkung bestimmter Meditationsübungen. Ziel ist es, dadurch positive Energien zu erzeugen, die die Menschen und das Universum gleichermaßen läutern und auf eine höhere Daseinsebene heben“, heißt es am Ende des Artikels.

Der Bericht geht im Weiteren auch darauf ein, dass Falun Gong in China brutal verfolgt wird, weil die Kommunisten Falun Gong als Bedrohung ansehen.

Als zweitgrößte Stadt Bayerns ist Nürnberg bekannt für die Nürnberger Prozesse gegen die Verbrecher, die sich am Holocaust und anderen Verbrechen beteiligt hatten.

Viele Menschen haben die Nürnberger Prozesse verglichen mit den Strafanzeigen gegen das frühere chinesische Staatsoberhaupt Jiang Zemin, der die Verfolgung von Falun Gong anfing. Mindestens 200.000 Strafanzeigen wurden seit Mai vergangenen Jahres gegen Jiang erstattet und zwar wegen Völkermord und Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Jiang fing 1999 die landesweite Unterdrückung von Falun Gong an. Dazu gehört auch der Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden.

Link zum vollständigen Bericht des Bayerischen Rundfunks:http://www.br.de/themen/religion/religion-glaube-bayern-falun-gong-104.html

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