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Schweiz: Dokumentarfilm 'Human Harvest' in der Schweiz gezeigt

Falun Gong-Praktizierende in Genf, Schweiz zeigten im Juni 2016 den preisgekrönten Dokumentarfilm Human Harvest (auch Davids und Goliath genannt). Menschen aus verschiedenen Kreisen, unter anderem Mitglieder des Schweizer Parlaments, nahmen an der Vorführung teil.

Vorführung des Dokumentarfilms Human Harvest in der Schweiz.

Die Teilnehmer waren von der brutalen Verfolgung von Falun Gong in China außerordentlich beunruhigt, vor allem über den Organraub an lebenden Falun Gong-Praktizierenden durch die Kommunistische Partei Chinas (KPCh). Einige hatten Tränen in den Augen. Eine Zuschauerin plante, nach China zu reisen, um nach den Opfern der Verfolgung zu suchen und ihnen zu helfen.

Ein Sekretär einer Nichtregierungsorganisation, der auch als Berater für die Vereinten Nationen arbeitet, war sichtlich erschüttert von dem Film. Er hoffte, dass mehr Menschen diesen Film ansehen und dabei helfen könnten, das Morden einzustellen. Er fand, dass die Werte Falun Gongs von allen Menschen respektiert werden müssten und dass die Praktizierenden Gerechtigkeit darstellten.

Ein anderer Teilnehmer meinte, dass alle Menschen sich diesen Film ansehen sollten und dass er auf großen Bildschirmen gezeigt werden müsste, wie die in Stadien. Er merkte an, dass immer wieder dieselbe schreckliche Tragödie geschehen würde, wenn die Leute sich nicht an die Lektionen aus der Geschichte erinnern würden.

Der Vorsitzende des Genfer Pharmazieverbandes, der den Veranstaltungsort zur Verfügung gestellt hatte, war von den Gräueltaten in China erschüttert. Er bot an, den Film in Zukunft am selben Ort noch einmal zu zeigen. Denn er fand, dass die Arbeit gegen die Verfolgung so lange fortgesetzt werden müsse, bis die Verfolgung aufhöre.

Human Harvest wurde von Filmemacher Leon Lee aus Vancouver, Kanada inszeniert. Er enthält die Darstellung der jahrelangen Ermittlungsarbeit von David Matas (Anwalt für internationale Menschenrechte) und David Kilgour (ehemaliger kanadischer Staatssekretär für den Raum Asien-Pazifik). Sie untersuchten Chinas Organraub an Gefangenen des Gewissens, bei denen es sich hauptsächlich um Falun Gong-Praktizierende handelt.

Systematische Verfolgung seit 20 Jahren – 20. Juli 1999​

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