Share on facebook
Share on twitter
Share on telegram
Share on google
Share on email
Share on print

Polen/Warschau: Protest gegen die Verfolgung und Unterstützung der Strafanzeigen gegen Jiang Zemin

Die Falun Gong-Praktizierenden in Polen veranstalteten am 19. Juli 2015 vor der chinesischen Botschaft in Warschau eine Sitz-Demonstration. Sie protestierten gegen die nun 16 Jahre andauernde Verfolgung von Falun Gong in China und machten auf die jüngste Welle der Strafanzeigen gegen Jiang Zemin, den ehemaligen Führer der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), der im Jahr 1999 die Verfolgung initiierte, aufmerksam.

Die Falun Gong-Praktizierenden protestieren am 19. Juli 2015 vor der chinesischen Botschaft in Warschau friedlich gegen die 16 Jahre andauernde Verfolgung.

Die Praktizierenden richten am 22. Juli 2015 in der Altstadt von Warschau Veranstaltungen aus, um auf die Verfolgung aufmerksam zu machen.

Passanten lesen Informationstafeln über die Verfolgung.

Die Menschen unterschreiben eine Petition, mit der ein Ende des Organraubs in China gefordert wird.

Die Praktizierenden gingen am Nachmittag in die Warschauer Altstadt und machten dort auf die Verfolgung aufmerksam. Etliche Touristen blieben an ihrem Informationsstand stehen und führten Gespräche ihnen. Sie unterzeichneten die bereitliegende Petition, die fordert, dass die Verfolgung beendet und der Drahtzieher Jiang Zemin zur Rechenschaft gezogen wird.

Auch Chinesen blieben stehen und stellten Fragen. Einer sagte: „Sobald ich wieder in meinem Hotel bin, werde ich mich als erstes im Internet mehr über Falun Gong informieren und aus der KPCh und ihren Unterorganisationen austreten.“

Am 22. Juli 2015 gab es eine Kundgebung vor dem Parlamentsgebäude. Dort informierten die Redner das Publikum über den Organraub, den die KPCh an lebenden Falun Gong-Praktizierenden in China ausübt. Ferner machten sie bekannt, dass mehr als 80.000 * Falun Gong-Praktizierende und ihre Familienangehörigen Strafanzeigen gegen Jiang erstattet haben.

Eine Falun Gong-Praktizierende (rechts) wird von einem Reporter der Trybunał Konstytucyjny interviewt.

Ein Reporter der Trybunał Konstytucyjny interviewt bei der Veranstaltung eine Praktizierende.

Sie erklärte: „ Als im Jahr 2006 erstmals das Verbrechen des Organraubs durch die KPCh enthüllt wurde, rief ich ein großes Krankenhaus in Polen an. Ein Arzt sagte, dass die Organe direkt aus China bestellt werden könnten. Später erfuhr ich aus zuverlässiger Quelle, dass man aus China kostenlose Organe erhalten könnte, wenn erfahrene Organtransplantations-Chirurgen chinesische Ärzte darin einweisen. Noch viel mehr Beweise weisen darauf hin, dass das kommunistische Regime hinter dieser unvorstellbar grausamen Praktik steckt. Jiang muss vor Gericht gebracht werden.“

* Anm. der Redaktion: Zahl bezieht sich auf den Zeitpunkt der Erstellung des Artikels, aktuell ist die Zahl auf über 100.000 angestiegen.

Das Neueste

Archiv