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20 Jahre Verfolgung von Falun Gong: Bundesregierung kritisiert China – Änderung des Transplantionsgesetzes gefordert

„Falun Gong-Praktizierende werden verfolgt und ohne gerichtliche Verfahren inhaftiert“, sagte die Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt, Bärbel Kofler, anlässlich des 20. Jahrestages der Verfolgung der buddhistischen Meditationsbewegung Falun Gong.

Die Bundesregierung kritisiert China wegen der Verfolgung der Meditationsbewegung Falun Gong. „Falun Gong-Praktizierende werden verfolgt und ohne gerichtliche Verfahren inhaftiert“, sagte die Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und humanitäre Hilfe im Auswärtigen Amt, Bärbel Kofler, am Samstag.

Es lägen zahlreiche Berichte vor, wonach Betroffene gefoltert wurden oder gar die Haft nicht überlebt haben.

„Ich appelliere zudem an die chinesische Regierung, auch zu dem seit Jahren erhobenen ernsten Vorwurf, dass inhaftierten Falun-Gong-Anhängern systematisch Organe entnommen werden, Stellung zu nehmen“, sagte Kofler.

Die chinesische Regierung solle die Transparenz bei der Organbeschaffung dringend erhöhen und unabhängigen Beobachtern freien Zugang zu Haft- und Internierungsanstalten gewähren, um den Anschuldigungen zu begegnen, geht aus einer entsprechenden Pressemitteilung hervor.

Systematische Verfolgung seit 20 Jahren – 20. Juli 1999​

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