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US-Bürgerin fordert Freilassung der Schwägerin – nach zwei Jahren Haft erkennt sie Familie nicht mehr

Als Wang Haiyans Familienangehörige sie nach zwei Jahren zum ersten Mal wieder sehen durften, brach es ihr Herz. Die einst so kontaktfreudige und energiegeladene Frau reagierte nicht auf Fragen und konnte keinen von ihnen erkennen. Beim Anblick seiner Mutter weinte ihr Sohn.

Wang Haiyan vor der Verhaftung

Die Bewohnerin von Qinhuangdao in der Provinz Hebei ist im Frauengefängnis von Shijiazhuang in der Provinz Hebei interniert, weil sie Falun Dafa [1] praktiziert.

Laut einem Gefängniswärter spricht Frau Wang überhaupt nicht und vernachlässigt sich selbst, insbesondere ihre Körperpflege.

Frau Wang war am 20. Mai 2017 verhaftet worden. Als sie Transparente über Falun Dafa aufhängte, wurde sie angezeigt.

Am 20. November 2018 verurteilte sie das Bezirksgericht Haigang zu vier Jahren und drei Monaten Gefängnis und zu einer Geldstrafe von 3.000 Yuan (ca. 400 Euro). Ihre Berufung wurde im März 2019 vom Mittleren Gericht in Qinhuangdao abgelehnt. Vier Monate später brachte man sie ins Gefängnis.

Wangs Familie durfte sie bis vor kurzem nicht besuchen. Es ist nicht bekannt, welcher Folter sie in den letzten zwei Jahren ausgesetzt war, die zu ihrem aktuellen Zustand führte.

Ihre Schwägerin, Lu Caiyun, lebt in den USA. Auf dem Gipfel der Vereinten Nationen in New York vom 24. bis 28. September 2019 forderte sie Frau Wangs Freilassung.

18. Juli 2019: Während der Kundgebung in Washington DC fordert Lu Caiyun die Freilassung ihrer Schwägerin Wang.

Im Dezember 1996 begann Frau Wang, Falun Dafa zu praktizieren. Sie schätzte die Praxis dafür, dass sie ihr inneren Frieden gab und ihr half, ihr hitziges Temperament loszuwerden. Auch half sie ihr, eine Knöchelverletzung und eine Ohrentzündung zu heilen, die einen fast vollständigen Hörverlust verursacht hatte.

Weil sie ihren Glauben nicht aufgibt, wurde sie in den letzten zwanzig Jahren immer wieder verhaftet und inhaftiert.

Chinesische Version


Systematische Verfolgung seit 20 Jahren – 20. Juli 1999​

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