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Ehemalige Sportlehrerin aus Changchun einer Welle intensiver Verfolgung ausgesetzt

Die 47-jährige Che Pingping wohnt in der Stadt Changchun in der Provinz Jilin. Sie wurde am 26. Januar 2018 verhaftet, nachdem sie mit Menschen über Falun Dafa gesprochen und dafür angezeigt worden war. Während ihres Aufenthalts in der Haftanstalt Changchun Nr. 4 trat sie aus Protest gegen die Verfolgung mehrmals in einen Hungerstreik und wurde daraufhin zwangsernährt.

Che Pingping

Die 47-jährige Che Pingping wohnt in der Stadt Changchun in der Provinz Jilin. Sie wurde am 26. Januar 2018 verhaftet, nachdem sie mit Menschen über Falun Dafa gesprochen und dafür angezeigt worden war. Während ihres Aufenthalts in der Haftanstalt Changchun Nr. 4 trat sie aus Protest gegen die Verfolgung mehrmals in einen Hungerstreik und wurde daraufhin zwangsernährt.

Eine weitere Welle intensiver Verfolgung durch neuen Direktor  der Haftanstalt Changchun Nr. 4

Im Jahr 2019 übernahm der neue Direktor Qian Wei die 8. Abteilung, in der Che derzeit inhaftiert ist. Als Beamte des Justizministeriums das Gefängnis im März 2019 besuchten, erhielt jede Gefangene von der Stationsleitung neue Dinge des täglichen Bedarfs wie Zahnbürsten, Handtücher, Hausschuhe und Tassen. Auch der Mülleimer auf dem Flur wurde durch einen neuen ersetzt. Nachdem die Beamten gegangen waren, nahmen die Wärter wieder alles weg, um es beim nächsten offiziellen Besuch erneut zu verteilen. Wegen der vorgetäuschten guten Lebensbedingungen der Insassen hat die 8. Station mehrere Auszeichnungen gewonnen.

Unter Qians Befehl startete die 8. Abteilung eine erneute Welle intensiver Verfolgung gegen Falun-Dafa-Praktizierende. Sie mussten Hunger erleiden, durften nicht schlafen oder duschen und erhielten auch keine grundlegend notwendige tägliche Bedarfsartikel. Bald darauf magerten viele Praktizierende ab und bekamen graue Haare.

Willkürlich sperrten die Wärter die Praktizierenden in Isolationshaft. Dort folterten sie die Gefangenen mit allen möglichen Methoden, ohne dass jemand davon erfuhr.

Che war mehrmals in Isolationshaft. Nachdem sie erneut in eine Isolationszelle gesperrt worden war, trat sie Ende August 2019 aus Protest in einen Hungerstreik. Die Wärter brachten sie in das Gefängniskrankenhaus und führten zweimal täglich eine Zwangsernährung durch.

Langfristige Schäden der Zwangsernährung

Es ist das zweite Mal, dass Che ins Frauengefängnis der Provinz Jilin überführt wurde. Bereits 2014 war gegen sie eine vierjährige Haft verhängt worden.

Weil sie im April 2015 in Hungerstreik trat, um gegen die Verfolgung in derselben achten Abteilung zu protestieren, wurde sie acht Monate lang dreimal täglich zwangsernährt. Jedes Mal, wenn die Wärter die Ernährungssonde herauszogen, bluteten Magen, Speiseröhre und Nase der Praktizierenden. Das Gewicht der 1,80 Meter großen Frau sank von 70 auf 33 Kilogramm. Sie konnte nicht mehr alleine gehen und war auf die Unterstützung anderer angewiesen, um sich langsam fortzubewegen. Die langfristige schädliche Zwangsernährung verursachte multiple Organversagen. Ches Zustand war lebensbedrohlich.

Neben der Isolationshaft und der Zwangsernährung fesselte man Che zudem einen halben Monat lang in der sogenannten „Spreizadler-Position“.

Nachgestellte Foltermethode: „Spreizadler-Position“

Dabei wurde Che Wasser in die Augen gespritzt, das mit einer scharfen Substanz versetzt war. Als Folge löste sich die Netzhaut ihres rechten Auges ab.

[1] Falun Dafa, auch Falun Gong genannt, ist eine buddhistische Selbstkultivierungsmethode. Sie wurde von Meister Li Hongzhi im Jahr 1992 in China eingeführt und hat sich rasant verbreitet. Viele Menschen konnten durch die Angleichung an die Prinzipien dieser Praktik – Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht – ihre Moral und ihre Gesundheit verbessern. Praktizierende dieses Kultivierungsweges werden seit dem 20. Juli 1999 auf Geheiß des damaligen Parteichefs Jiang Zemin in China verfolgt. Er ist der Hauptverantwortliche für die Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Falun-Dafa-Praktizierenden.

Quelle: Minghui

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