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Verfolgung in China >> Methoden der Verfolgung >> In den Arbeitslagern

Repressalien in der Gesellschaft | Folter | Einleitung | Verfolgung von Frauen & Kindern | In den Arbeitslagern | Todesfälle | Sonstige Fälle | Augenzeugenberichte |

März 2006

Im Masanjia Zwangsarbeitslager werden nach einer Neueinteilung im Jahre 2005 die Falun Gong-Praktizierenden weiterhin verfolgt [16.03.2006]

Am 31. März 2005 strukturierten die Beamten der Frauen-Abteilung Nr. 2 des Masanjia-Zwangsarbeitslagers ihren Bereich um. Nach dieser Umstrukturierung wurde die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden wieder aufgenommen. Die Praktizierenden wurden dazu gezwungen, auf schmalen Hockern zu sitzen und ihnen wurde täglich 15 bis 16 Stunden lang verboten, sich zu bewegen oder miteinander zu sprechen...

Der blutige Hintergrund des Sujiatun-Konzentrationslagers [13.03.2006]

China ist der größte Markt des internationalen Organhandels. Kürzlich haben illegale Firmen für internationalen Organhandel und manche privaten Krankenhäuser ihre Aufmerksamkeit auf Sujiatun, Stadt Shenyan, gerichtet. In Sujiatun sind zurzeit ca. 6000 Praktizierende aus Nordostchina eingesperrt. In diesem Konzentrationslager arbeiten Ärzte, die aus den Leichnamen der Praktizierenden Organe entnehmen. Zur Ausstattung des Konzentrationslagers gehört ein Krematorium, das dazu dient, die Körper nach der Entnahme zu verbrennen.

Das geheime Konzentrationslager Sujiatun erschüttert die Welt [11.03.2006]

Herr He, ein Ingenieur aus Virginia sagte: „Als ich diese Nachricht gelesen hatte, war ich zutiefst bestürzt und fassungslos. Menschen, die Filme über die Geschehnisse in den Konzentrationslagern in der Nazi-Zeit, wie z. B. „Schindlers Liste“ und „Das Tagebuch der Anne Frank“ gesehen haben, denken bestimmt mit Angst und Grauen an die Szene, in der aus den Schornsteinen der Leichenöfen pausenlos schwarzer Qualm stieg und in der die Ärzte menschliche Körper zerlegten. Als wir über die Foltermethoden der Polizisten im Masanjia-Arbeitslager erfuhren, fanden wir dies schon entsetzlich..."

Die Verfolgung von Praktizierenden im Xinhua Zwangsarbeitslager, Mianyang, Provinz Sichuan [07.03.2006]

Als der Praktizierende Herr Ma Zhigang seine Haftzeit beendet hatte und nach Hause gehen wollte, fragten ihn die Polizisten: „Ist Falun Dafa gut? Wirst du es praktizieren, wenn du wieder zu Hause bist?“ Herr Ma antwortete: „Falun Dafa ist gut. Ich werde es praktizieren, wenn ich wieder zu Hause bin!“ Daraufhin ließ ihn die Polizei das Gefängnis nicht verlassen und folterte ihn zusätzliche zwei Monate.

Herr Shou Libin erlitt im dritten Arbeitslager der Provinz Henan einen Nervenzusammenbruch [07.03.2006]

Am Abend des 23. Januar 2005 schlugen die Wachen in einem Zimmer neben Abteilung eins brutal auf Herrn Shou ein. Sie versuchten auf diese Weise ein Geständnis zu erzwingen. Sie wollten dass er sagte, dass er versucht hätte zu fliehen. Die Wache Men Guanglu meinte: „Lasst uns die Seile lockern, so dass seine Handgelenke nicht verletzt werden.“ Zhao Zhimin entgegnete: „Es ist schon in Ordnung, seine Handgelenke zu verletzen.“ …

Wärter des Masanjia Zwangsarbeitslagers lachen während des Folterns von Falun Gong-Praktizierenden [06.03.2006]

Weil ich der Gehirnwäsche und der Umerziehung widerstand, wurde ich von der Polizei mit Elektrostäben gefoltert, an Handschellen aufgehängt, ins Gesicht geschlagen, an meinen Gliedern auseinander gezogen und mit allen möglichen Foltermethoden gepeinigt. Wie auch andere standhafte Praktizierende trat ich in einen langfristigen Hungerstreik, um mich der Verfolgung zu widersetzen...

Provinz Guizhou: Beamte im Zhongba Arbeitslager foltern Falun Gong-Übende [06.03.2006]

In der „Neuankömmlingsgruppe“ des Zhouba Frauenarbeitslagers, wurde den Falun Gong-Übenden Gehirnwäsche unterzogen, sie mussten Tage und Nächte lang stehen, ihnen wurde der Schlaf entzogen, sie wurden zwangsernährt, ihnen wurde gewaltsam Injektionen verabreicht, sie wurden aufgehangen, geschlagen und gefesselt, mit Elektroschocks gequält...

Februar 2006

Verfolgungsfälle aus dem Baoding Arbeitslager [28.02.2006]

Herr Wang Chunde ist ein Falun Gong- Praktizierender aus Dingzhou in der Provinz Hebei. Er wurde in einer Sonderabteilung des Baoding Arbeitslagers gefangen gehalten und brutal gefoltert. Die Wachen, darunter Zhang Zhanqiang und Liu Qingyong, folterten ihn, weil er und sieben andere Praktizierende im Oktober 2005 eine Erklärung abgegeben hatten, dass alles, was sie im Zuge der Verfolgung gegen Falun Gong gesagt und unterschieben hatten, null und nichtig ist. …

Frau Li Xiumin aus Stadt Shijiazhuang benötigt dringend medizinische Hilfe [23.02.2006]

Frau Li Xiumin ist seit über 18 Monaten im 2. Team der 4. Brigade des Zwangsarbeitslagers Shijiazhuang eingesperrt. Infolge der monatelangen Verfolgung leidet sie gegenwärtig unter einem Brustdrüsen- und einem Gebärmuttertumor von jeweils ca. 3 cm Größe. Der untersuchende Arzt drängt zur sofortigen Operation. Hinzu kommt, dass ihr Augenhintergrund eine pathologische Veränderung aufweist, und sie unter einer Netzhautentzündung leidet. Ihre Sehkraft verschlechtert sich von Tag zu Tag...

Falun Gong-Übende werden im Zwangsarbeitslager Shuangkou in der Stadt Tianjin brutal misshandelt [21.02.2006]

Das Zwangsarbeitslager Shuangkou verfolgt und misshandelt gesetzwidrig eingesperrte Falun Gong- Übende auf brutalste Art und Weise. Jede Abteilung des Zwangsarbeitslagers fordert eine Arbeitszeit von 6 Uhr morgens bis 23 Uhr abends, bis in die Mitternacht hinein. Falun Gong- Übende, die nicht schnell genug arbeiten, werden oftmals gezwungen sieben bis zehn Tage ohne Pause zu arbeiten. Sie dürfen pro Nacht nur zwei bis drei Stunden schlafen.

Wärter des Zwangsarbeitslagers der Stadt Dalian zwingen Strafgefangene, Falun Gong-Praktizierende zu quälen [20.02.2006]

Mehrere Assistenten sagten zu mir: „Wir wollen euch gar nicht schlagen, aber wir können uns den Wärtern nicht widersetzen. Wenn wir euch nicht schlagen, dann schlagen sie uns und verlängern unsere Haftzeit.“ Die Wärter veranlassen die Assistenten, Verbrechen zu begehen. Einer von ihnen, der auch wiederholt im Arbeitslager war, sagte: „Die Gewaltanwendung in den Lagern beseitigt jedes Erbarmen in den Menschen.“...

Falun Gong Praktizierende Wu Yueju protestiert im Masanjia-Arbeitslager mit Hungerstreik gegen die Verfolgung (Provinz Liaoning) [18.02.2006]

Am 5.Januar 2004 erklärte Wu Yueju einer Frau Rong Qing, die im selben Dorf wohnt, die wahren Geschehnisse der Verfolgung von Falun Gong und brachte dieser Informationen nach Hause. Rong Qin denunzierte sie jedoch bei den Behörden. Am 6.Januar 2004, ca. 16:30 h, wurde Wu Yueju zu Hause von Polizisten der Tiexi-Polizeiwache verhaftet. Gleich am nächsten Tag brachte man sie ins Pulandian-Untersuchungsgefängnis...

Fakten über die Verfolgung im Handan Arbeitslager im Januar 2006 [13.02.2006]

Am 16. Januar 2006 weigerte sich der Falun Gong-Übende Chang Xiwen den „Reflexionsbericht“ zu schreiben, in der er seinen Glauben an Falun Gong widerrufen sollte. Die Gefängnisbeamten Yao Jianming, Wang Zhiming, Li Haiming und Gao Jinli zogen Herrn Chang aus, fesselten ihn mit Ledergürteln, gaben ihn 30 Minuten lang mit vier Elektrostäbe Schocks und schlugen mit Gummiknüppeln auf ihn ein, während vier Gefangene ihn festhielten.

Schwerwiegende Verfolgung des Herrn Wang Mingduo durch den Sicherheitschef in Cangzhou Liu Kanhua [12.02.2006]

Liu Kanhua, Leiter der staatlichen Sicherheitsabteilung der Bezirkspolizeibehörde von Changzhou verfolgt seit 2002 Falun Gong-Übende, die an Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht glauben. Dabei wurden auch die Familienangehörigen nicht von der seelischen, körperlichen und finanziellen Verfolgung verschont.

Aufgrund von Folter und Misshandlungen leidet die Praktizierende Li Yanqiu an einer psychischen Störung [05.02.2006]

Weil eine Mitpraktizierende in der Tashan Strafanstalt in Jinxi inhaftiert worden war, ging Frau Li am 30. Oktober 2005 dorthin, um sich nach ihrem Zustand zu erkundigen. Jedoch sperrte man sie grundlos ein. Noch in derselben Nacht wurde sie zu einer 15-tägigen Haftstrafe verurteilt. Ihre Familienangehörigen waren sie viele Male besuchen gekommen, aber die Wachen haben sie nie zu ihr vorgelassen...

Der Falun Gong-Übenden Zhou Jingcheng aus Changsha schwebt in Lebensgefahr [04.02.2006]

Der Falun Gong-Übende Zhou Jingcheng, 42 Jahre alt, wurde am 4. Januar 2006 von Bezirkssicherheitsagenten und Beamten der Meijiatian Polizeibehörde im Einkaufsladen grundlos verhafteten. Sie schickten ihn zur Shaoshan Sicherheitsabteilung. Am 5. Januar 2006 wurde er in das Jin Gefängnis gesperrt. Herr Zhou trat in einen Hungerstreik und lehnte auch Wasser ab, um auf diese Weise gegen die Verfolgung zu protestieren. Sein Leben ist nun in Gefahr.

Provinz Heilongjiang: Die Wahrheit hinter der schwarzen Tür des Jixi Arbeitslagers (Foto) [03.02.2006]

Unter der bösen Gestalt der so genannten „Erziehungsreform und dem gerettet Werden“ machen die Beamten des Jixi Arbeitslagers ununterbrochen von ihren Werkzeugen der „Erziehungsreform“ Gebrauch, um Falun Gong Praktizierende zu foltern. Ihr bevorzugtes Instrument sind Polizeiknüppel und „kleine weiße Drachen“. Bei diesen „Drachen“ handelt es sich um Plastikröhren, mit denen sie brutal auf die Praktizierenden einschlagen, bis deren Haut und Fleisch aufreißt...

Einige Tatsachen über die Verfolgung von Falun Gong-Praktizierende durch die Wärter im Masanjia Zwangsarbeitslager [03.02.2006]

Als eine fast 60-jährige Falun Gong-Praktizierende mit dem Namen Shi Guirong aus Shenyang versuchte, die wahren Geschehnisse über die Verfolgung aufzuklären, schlug der Gefängniswärter Gao Yuntian sie so heftig, bis sie von einem Stuhl auf den Boden fiel. Diese Praktizierende erklärte den Wärtern jedoch weiterhin die wahren Fakten, deshalb schnappten die Wärter sie und beschimpften sie wüst...

Die persönlichen Erfahrungen einer Falun Gong-Praktizierenden während der Verfolgung im Shibalihe-Zwangsarbeitslager der Provinz Henan [02.02.2006]

Niemand hätte jemals geglaubt, dass der ehemalige Leiter der Kommunistischen Partei Chinas Jiang Zemin, auf die Popularität von Falun Gong eifersüchtig werden würde. Der Grund hierfür waren mehr als einhundert Million Menschen, die den Weg der Kultivierung begonnen hatten und an den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht festhielten. Jiang Zemin mobilisierte die Mittel der ganzen Nation, um die gütigen und duldsamen Falun Gong-Praktizierenden zu verfolgen...

Januar 2006

Angetrieben von Profit foltern Mitarbeiter des Xuchang Arbeitslagers Falun Gong-Praktizierende [31.01.2006]

Es wurde später berichtet, dass die „drei Erklärungen“ zu schreiben vom Regime der Kommunistischen Partei Chinas (KPC) als Beweis für die erfolgreiche Umerziehung der Praktizierenden galt und das Lager für jeden umerzogenen Praktizierenden 25.000 Yuan bekommen konnte. Um die „drei Erklärungen“ von den Praktizierenden zu erhalten, haben die Wachen auf jedes Mittel zurückgegriffen, um sie zu foltern...

Die Enthüllung der „Reform“- Methoden des Zwangsarbeitslagers Masanjia [30.01.2006]

Wir mussten ein gewaltiges Arbeitspensum leisten. Wir standen um 5 Uhr auf und durften erst nach Mitternacht zu Bett. Einige Praktizierende wurden gelegentlich hinaus gerufen und kamen mit blauen Flecken auf der Nase und im ganzen Gesicht zurück, oder sie kamen mit durchnässten Kleidern wieder, weil man sie mit kaltem Wasser übergossen hatte. Es war Winter. Einige Praktizierende wurden mit Einzelhaft bestraft. Sie mussten in winzigen Zellen bleiben und durften uns danach nichts über ihre Erlebnisse berichten...

Zwei ältere Damen wurden im Wanjia Arbeitslager gefoltert [29.01.2006]

Gefängniswachen des berüchtigten Wanjia Arbeitslagers in Harbin, Provinz Heilongjiang, foltern immer noch Falun Gong Praktizierende, sogar die älteren. Die Wachen verwenden normalerweise elektrische Schlagstöcke, um den Praktizierenden im Gesicht, an den Händen und anderen Körperstellen Stromschläge zu verpassen. Jetzt versetzen sie den Praktizierenden Elektroschocks überwiegend am Unterkörper, so dass die Verletzungen von der Kleidung verdeckt wird und von anderen nicht so leicht wahrgenommen werden kann...

Verbrechen an Falun Gong Praktizierenden im ersten Frauenarbeitslager der Provinz Shandong (Foto) [27.01.2006]

Ich bin eine Falun Gong Praktizierende aus der Provinz Shandong. Wegen meines beharrlichen Glaubens an „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht“ bin ich widerrechtlich im ersten Frauenarbeitslager der Provinz Shandong (Jiangshuiquan Arbeitslager in Jinan) eingesperrt und ernsthaft von den Wachen gefoltert worden.

Wie das Frauenarbeitslager der Provinz Shaanxi Frau Wang Guoying verfolgte [26.01.2006]

Im Dezember 2002 war die kälteste Zeit des Winters. Um die Praktizierenden „umzuerziehen“ nahmen die Wachen des Frauenarbeitslagers einen Wasserschlauch und spritzten sie die ganze Nacht über mit kaltem Wasser ab. Zu dieser Zeit versuchte die Polizei mit verschiedenen Methoden Praktizierende zu verfolgen, die fest an Falun Gong glaubten. Zu den angewandten Methoden gehörten lange stehen und lange hocken zu müssen; aufgehängt werden, so dass die Füße kaum den Boden berühren...

Masanjia Arbeitslager rekrutiert männliche Wachen aus dem „Intensivteam“, um Falun Gong praktizierende Frauen zu foltern [24.01.2006]

Frau Wu Lixia wurde als erste weggeholt. Als sie das Gebäude betrat, fingen sechs Polizeibeamte ohne ein Wort zu äußern an barbarisch auf sie einzuschlagen und sie zu treten. Nach der Prügel zwangen sie Frau Wu den Sträflingsanzug zu tragen und hingen sie an den Heizungsrohren auf. Dabei wurden ihr die Hände hinter den Rücken gefesselt und sie wurde in dieser Stellung die ganze Nacht gelassen...

„The Same Song” – Ein Werkzeug der psychologischen Folter bei der Verfolgung von Falun Gong durch die KPC (Kommunistische Partei Chinas) [22.01.2006]

Als ein ursprünglich zuckersüßes chinesisches Lied mit einem Kinderchor und der gefühlvollen Darbietung bekannter Sänger sowie der namensgleichen musikalischen Aufführung, produziert durch CCTV, wurde „The Same Song“ als Hauptwerkzeug bei der psychologischen Verfolgung, Folterung und Gehirnwäsche von Falun Gong-Praktizierenden durch die KPC benutzt. Hinter diesem liebevoll erscheinenden Lied liegt das Leid, das Blut und die Tränen von Millionen Falun Gong-Praktizierenden, die im Festland China verfolgt werden.

„Das gleiche Lied“ von Dämonen und Kollaborateuren [17.01.2006]

Die Show „Das gleiche Lied“, die auf CCTV gesendet wird, hat in China ziemlich viele Zuschauer und einen relativ großen Einfluss, ist jedoch von ihrer Natur her bösartig. Das Titellied der Show „Das gleiche Lied“ ist allen Praktizierenden vertraut, die in den Zwangsarbeitslagern Tuanhe und Xin'an, auch bekannt als Pekinger Frauenarbeitslager, verfolgt wurden. Jedes Mal, wenn ein Falun Gong-Übenden „umerzogen“ wurde, wurde er nicht zuerst gezwungen, eine Erklärung zu unterschreiben, in der er versicherte, Falun Gong nicht mehr zu praktizieren. Statt dessen musste er zusammen mit der Polizei dieses Lied singen.

Li Yequan kann wegen der Folter im Daqing Arbeitslager nicht mehr gehen [16.01.2006]

Li Yequan wird seit dem 27. September 2005 im Daqing Arbeitslager gefangen gehalten. Herr Li trat aus Protest gegen die Folter in den Hungerstreik. Als seine Familie ihn besuchte, sah sie, dass er sehr schwach war und nicht mehr gehen konnte. Er konnte seinen Kopf nicht mehr heben und es schien so, als ob er noch nicht einmal seine Augenlider heben konnte. Seine Familie konnte nicht hören, was er sagte, auch als sie ganz nah zu ihm rückten...

Bewegungsloses Sitzen für 15 Stunden – Folter an Falun Gong Lernenden im Frauenarbeitslager der Stadt Tianjin [14.01.2006]

Die Plastikbänke sind klein, hart und keineswegs luftdurchlässig. Auf ihnen über lange Zeit zum Sitzen gezwungen zu werden, führt bei den Falun Gong Lernenden dazu, dass an den Hüften, am Gesäß und an beiden Seiten Ekzeme entstehen. An den Stellen, an denen die Haut verletzt ist, spürt man unerträgliche brennende Schmerzen. Wenn die alte Haut abgesessen ist, entstehen auf der neuen Haut erneut Blasen, das Fleisch wird durch das langwierige Sitzen völlig faul...

Im Shijiazhuang Arbeitslager werden Falun Gong-Übende an Stahldrähten aufgehängt [13.01.2006]

Viele Gruppen im Shijiazhuang Arbeitslager zwangsernähren Falun Gong-Übende, die sich im Hungerstreik befanden, brutal. Die Verbrecher hielten sie im Bett fest und stopften normale Plastikröhren in ihre Nasen. Dabei gingen sie sehr grob vor und wiederholten den Vorgang mehrmals. Wenn der Schlauch im Körper ist, lassen sie kaltes- hochkonzentriertes Salzwasser hineinfließen. Die von dieser Foltermethode betroffenen Falun Gong-Übenden litten danach tagelang an Durchfall.

Provinz Shandong: Folter im Wangcun Arbeitslager macht Frau Li Kemei psychisch krank [12.01.2006]

Unter Tritten und Schlägen forderte man sie auf, Falun Gong schlecht zu machen. Da Frau Li diesen Befehl nicht befolgte, fesselte man sie an ein Fenster in der Toilette. Drei Tage bekam sie kein Essen. Wenn sie urinieren oder abführen musste, fesselte man zusätzlich ihre Hände. Acht Tage lang wurde sie auf diese Weise gefoltert. In einem Zeitraum von neun Monaten wiederholte sich diese Art der Folter sechs Mal...

Provinz Guizhou: Die Verfolgung von Falun Gong-Übenden im Zhongba Arbeitslager [11.01.2006]

Falun Gong-Übende, die im Zhongba Arbeitslager in der Provinz Guizhou gefangen gehalten werden, werden schwer verfolgt. Herr Wu Changyi verlor seine Zehennägel, weil Insassen, die von Gefängnisbeamten angeheuert wurden, mehrmals heftig auf seine Füße stampften. Der Grundschullehrer Wu Renhui erlitt wegen der unmenschlichen Folter einen Nervenzusammenbruch. …

Die Verfolgung von Falun Gong-Übenden im zweiten Frauengefängnis des Masanjia Arbeitslagers [10.01.2006]

Die Gefängnisbeamten im zweiten Frauengefängnis führten bei Falun Gong-Übenden, die aus Protest in einen Hungerstreik traten, Zwangsernährungen durch. Frau Zhu Yun wurde z.B. 13 Monate lang zwangsernährt bis sie am Ende die Kontrolle über ihre Ausscheidungsorgane verlor. Frau Wang Manli sah nur noch verschwommen, nachdem sie sechs Monate über einen Schlauch im inneren ihres Körpers zwangsernährt wurde...

Zhu Limin aus Tianjin wird seit über fünf Jahren gefangen gehalten [09.01.2006]

Frau Zhu stand dennoch fest zu ihrem Glauben und sagte: „Ich übe Falun Gong auf den Prinzipien ‚Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht.’ Ein guter Mensch sein zu wollen ist richtig. Mich zu verfolgen ist gesetzeswidrig und Sie begehen hier ein Verbrechen.“ Die Polizeibeamten ließen sich trotzdem nicht davon abbringen und fuhren mit ihren Verbrechen an Frau Zhu fort. Als sie sahen, dass die Verfolgungstaktiken keine Wirkung zeigten, schickten sie Frau Zhu in das Banqiao Arbeitslager...

Provinz Hebei: Aufgrund von Folter im Gaoyang Arbeitslager ist Zhao Shuying sehr schwach [06.01.2006]

Die Falun Gong-Übende Zhao Shuying aus Zhangjiakou gehört zu einem der vielen Opfer, welches die Brutalität der Zwangsarbeit im Gaoyang Arbeitslager und auch die schwere Folter durch die Wachbeamtinnen, wie von der Wachbeamtin Wei Hongling, ertragen mussten. Ihr körperlicher Zustand ist sehr schwach und sie leidet zudem unter Inkontinenz. Oft ist ihr schwindelig und sie verliert das Bewusstsein...

Provinz Jiangxi: Wie die Arbeitslager in Jiujiang Falun Gong-Übende verfolgen [04.01.2006]

Die Arbeitslager in Jiujiang der Provinz Jiangxi behaupten ein Ort zu sein, in denen Menschen „erzogen, geholfen und errettet“ werden. Doch jedes Mal wenn die Falun Gong-Übenden sich der Gehirnwäsche verweigern oder ablehnen „umerzogen“ zu werden, werden sie brutal geschlagen und für eine lange Zeit an den Händen aufgehangen...

Familieangehöriger einer Falun Gong-Übenden enthüllt die Verbrechen des Shijiazhuang Arbeitslagers und die des Shijiazhuang Gehirnwäschezentrums [03.01.2006]

Dr. Li Huiyun war von Beruf Lehrerin. Frau Li hatte an der technischen Universität von Hebei absolviert. Im März 2004 wurden sie und ihr Ehemann gewaltsam ins Gehirnwäschezentrum entführt, wo sie unmenschliche Folter erlitten. Mit der Behauptung, dass Frau Li Schizophrenie hätte, lieferte die Polizei sie daraufhin in eine Psychiatrie ein, wo sie für zwei weitere Monate Folter ertragen musste. Die hohe Dosis an Beruhigungsmitteln und die Anti-Depressiver machten Frau Li so schwach, dass sie ihr Bewusstsein verlor.

Dezember 2005

Brutale Zwangsernähung: Leben „retten“ im Haftzentrum und Arbeitslager Daqing, China [31.12.2005]

Wenn ein Gefangener das Essen verweigert, bedeutet das meistens, dass derjenige fälschlich angeklagt und ernsthaft misshandelt wurde. In jedem Land, welches das Leben wertschätzt und die Menschenrechte achtet, muss ein Hungerstreik nach drei Tagen an höherer Stelle gemeldet werden. In China allerdings hat die illegale Verfolgung von Falun Gong-Praktizierenden nie aufgehört. Jeder, der in einen Hungerstreik tritt wird zwangsernährt und von der Polizei gefoltert. …

Provinz Sichuan: Die Verfolgung von Falun Gong-Übenden im Xinhua Arbeitslager in Mianyang [27.12.2005]

Herr Deng wurde Ende Dezember 2002 von Polizisten grausam verprügelt. Sie brachen ihm mehrere Rippen, sein linkes Bein wurde behindert und er verlor sein Gehör auf dem linken Ohr. Die Polizei misshandelte ihn und ließ ihn in kurzen Hosen still im Schnee stehen. Im August 2004 schlug der Polizist Fu Weidong heftig auf Herrn Deng ein und drohte auch noch sein rechtes Bein zu verletzten und sein rechtes Ohr taub zu machen. …

Meine Erfahrungen über die Verfolgung im Masanjia Arbeitslager [25.12.2005]

...Irgendwann später wurde ich in das Masanjia Arbeitslager gebracht. Im September 2000 schlug die Polizistin Huang Haiyan auf meinen Mund bis er blutete. Außerdem verabreichte sie mir Elektroschocks an Händen, Füßen, Hals und an meinen Brüsten. An den betroffenen Hautstellen bildeten sich Blasen. Die roten Blasen wurden gelb und dann schwarz bevor sie anfingen zu heilen. Ständig schlug und trat Huang Haiyan auf mich ein und zog an meinen Haaren. Sie zwang mich zu hocken und für eine lange Zeit zu stehen, mit dem Ziel meinen Glauben zu brechen.

Falun Gong Praktizierende von Todeszellenkandidaten vergewaltigt [21.12.2005]

Wie von einer kürzlich aus dem Frauengefängnis der Provinz Liaoning (Masanjia Arbeitslager) freigelassenen Falun Gong-Praktizierenden berichtet worden ist, wurde die Praktizierende Huang Xin, die sich immer noch im Frauengefängnis befindet, nackt in eine Männerzelle eingesperrt und von einem zum Tode Verurteilten vergewaltigt...

Provinz Sichuan: Die Verfolgungsmethoden des Namusi Arbeitslagers [20.12.2005]

Das Nanmusi Arbeitslager befolgt Jiang Zemins Befehle bei der Ausführung der Verfolgung von Falun Gong sehr genau. Mehr als sechs Jahre lang hat das Arbeitslager alle Arten von unmenschlichen Methoden angewandt, um Falun Gong-Übende seelisch und körperlich zu misshandeln, damit sie ihren Glauben an Falun Gong aufgeben. Zu den Foltermethoden zählen Gehirnwäsche, Sklavenarbeit, „Tigerbank“, Elektroschocks, erbarmungslose Prügel, mit Stäbchen in die Vagina stechen...

Innere Mongolei: Vier Falun Gong-Übende aus Chifeng verhaftet [19.12.2005]

Da Herr Wang auf seinen Glauben an die „Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht“ festhielt, wurde seine Strafzeit viermal verlängert, was insgesamt eine Strafzeitverlängerung von neun Monaten ausmachte. Während der Gefangenschaft hielt Wang Xiaodong einen Hungerstreik und wurde zwangsernährt. Seine Strafzeit wurde um drei Monate verlängert. In dieser Zeit wurde er im Tumuji Arbeitslager gefangen gehalten und mit Elektroschocks gequält...

Der Falun Gong-Übende Li Wenjun trat für über vier Monate in einen Hungerstreik [16.12.2005]

Am 22. November gingen Li Wenjuns Eltern wieder zum Arbeitslager und forderten die Entlassung ihres Sohnes. Guo, Direktor des Arbeitslagers behauptete, dass Li Wenjun sich nicht „umerziehen“ lasse und der „Verwaltungspolitik“ (in Wirklichkeit ist dies eine Verfolgungspolitik) nicht Folge leisten würde. Deswegen wurde Li Wenjun nicht entlassen. Die Behörden lehnten den Appell der Eltern ab, ihn zu treffen...

Dringende Rettung! Frau Yang Hong wurde wegen des Besuchens der Minghui-Webseite festgenommen (Huludao, Provinz Liaoning) [06.12.2005]

Da Frau Yang Hong ihren Glauben an Falun Gong nicht aufgeben will, wurde sie zweimal ins Masanjia-Arbeitslager gesteckt. In dem für seine Brutalität gegen Falun Gong-Praktizierende berüchtigten Arbeitslager in der Provinzhauptstadt Shenyang war Yang Hong vielerlei Folter ausgesetzt. Auch ihre Angehörigen haben sehr unter der Terrorverfolgung gelitten. Der Ehemann und der 81-jährige Vater von Yang Hong starben hintereinander während der traumatischen Verfolgung...

Dringender Hilferuf: Rettet die Falun Gong-Übende Pei Shuhua [05.12.2005]

Die Falun Gong-Übende Pei Shuhua wurde gesetzeswidrig verhaftet als sie am 4. November 2005 ihren Mitmenschen die Wahrheit über Falun Gong erklärte. Um gegen die Verfolgung zu protestieren, ist sie in einen Hungerstreik getreten, der nun seit über zwei Wochen andauert. Anstatt Frau Pei freizulassen, schickten die Behörden sie in das Zentralkrankenhaus der Gefängnisverwaltung der Provinz Jilin, wo sie weiter gefoltert wurde. Familienbesuche wurden ihr nicht gestattet. Wir wissen nicht, ob Frau Pei Shuhua noch am Leben ist.

Ein Anwalt aus Jinan: “Die Durchführung einer Gehirnwäsche verletzt das chinesische Gesetz“ [05.12.2005]

Liu Ruping, ein Rechtsanwalt aus der Stadt Jinan in der Provinz Shandong wurde am 17. Oktober 2005 in das so genannte Umerziehungslager der Provinz Shandong nach Liuchangshan, Jinan-Stadt, entführt, um dort einer Gehirnwäsche unterzogen zu werden. Während seiner Haft wurden seine Familienmitglieder erpresst. hm wurde gesagt, dass er in ein Arbeitslager geschickt würde, wenn er das Praktizieren von Falun Gong nicht aufgibt...

Dringender Appell im Interesse von unrechtmäßig im Pekinger Gaoyang Arbeitslager inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden [01.12.2005]

Chen Aihong, Zhao Shuying und Liu Yuanzhen wurden am 30. September aus Abteilung 2 zu einer Zelle im Erdgeschoss geschleift. Ihre Hände fesselte man an ein Holzbrett. Nachdem sie daran umhergeschleift und gewaltsam zwangsernährt worden waren, konnte Zhao Shuying ihre Blase nicht mehr kontrollieren. Niemand kümmerte sich um sie, so dass sie zwei Tage und Nächte in einem vor Nässe triefenden Bett liegen musste. …

November 2005

Die Verfolgung im Pekinger Tuanhe Arbeitslager [24.11.2005]

Ich wurde am 4. April 2003 gesetzeswidrig verhaftet und fast 300 Tage im Pekinger Tuanhe Arbeitslager gefangen gehalten. Dort sah und erfuhr ich die Verbrechen in dieser irdischen Hölle. Neben der körperlichen Folter gab es auch noch die seelische Folter, wie Beschimpfungen, Gehirnwäsche, Verbot von Familienbesuchen, Drohungen und Einschüchterungsversuche und Isolation bis zur Verzweiflung. Durch diese Misshandlungen wollten die Übeltäter erreichen, dass die Übenden ihren Glauben an Falun Gong aufgeben. Die körperliche Folter beinhaltet Prügel, Elektroschocks, langes Sitzen auf einem kleinen Stuhl...

Provinz Shandong: Falun Gong Praktizierende hatten 2002 einen Gruppenausbruch aus dem Wangcun Arbeitslager [22.11.2005]

Seit 21.Oktober 2003 wurde in allen Arbeitslagern der Provinz Shandong einheitliche Gehirnwäsche-Aktion gegen standhafte Falun Gong Praktizierende durchgeführt. Im Wangcun-Arbeitslager wurden die standhaften Praktizierenden von anderen isoliert auf einem Stockwerk eingesperrt und mit sog. „intensiven Erziehungsmethoden“ behandelt. Das heißt, sie wurden jeweils von vier Personen überwacht, durften rund um die Uhr nicht sprechen, nicht schlafen...



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