Augenzeugenberichte

  • Wie ich im Kellergeschoss des Pekinger Polizeikrankenhauses gefoltert wurde

    Am zweiten Morgen hatte ich eine Menge Haare verloren. Ich fragte die Polizisten nach den Medikamenten, die sie mir verabreicht hatten, aber sie antworteten mir nicht. Ich versuchte mir die Infusion herauszuziehen, aber die Polizei zog meine Arme und Beine lang und kettete sie erneut fest. Ein Polizist sagte mir: „Ich glaube nicht, dass Du nicht umerzogen werden kannst. Lass uns sehen, wie lange Du das aushalten kannst.“ Dann gaben sie mir acht bis zehn Infusionen und erlaubten mir den ganzen Tag nicht zur Toilette zu gehen. Mein Unterleib schmerzte stark und war geschwollen. …
  • Ich war Augenzeuge der brutalen Verfolgung meiner Mutter

    Meine Mutter Xu Shuqin ist eine Falun Gong Übende. Im Oktober 2001 ging sie nach Peking, um sich dort für Falun Gong einzusetzen. Seit dem ist sie dreimal von der Zunhua öffentlichen Sicherheitsbehörde der Provinz Hebei eingesperrt und dreimal in Gehirnwäschezentren gesteckt worden. Ich habe persönlich einige Male miterlebt, wie meine Mutter während ihrer Gefangenschaft und der Gehirnwäsche misshandelt wurde...
  • Der üble Geruch verbrannten Fleisches durchdrang die Folterkammer des Huludao Arbeitslagers

    Ich bin Liu Wanli, ein 40-jähriger Falun Gong Übender aus dem Dorf Xishan in der Provinz Liaoning. Im November 2002 erlitt ich im Huludao Arbeitslager bösartige Folterungen. Zuerst forderte die Wache Ding Wenxue, dass ich meine „Umerziehung“ akzeptierte, indem ich die „drei Erklärungen“ schreiben sollte, um damit zu versprechen, meine Kultivierung aufzugeben. Ich sagte: „Falun Gong kann die Moral eines Menschen verbessern. Ich praktiziere Falun Gong und versuche, ein guter Mensch zu sein. Ihr wollt, dass ich umerzogen werde. Aber in was für eine Person wollt ihr, in die ich mich verwandeln soll?“ ...
  • Appellbrief an den obersten Gerichtshof der Provinz Heilongjiang

    "Mein Name ist Yao Yuming. Ich bin eine 54-jährige Frau. Mein Heimatort liegt im Hanjia Goldminen Gebiet des Huma Bezirks. Weil ich Falun Gong übe, bin ich vom Huma Bezirksgericht verurteilt worden, und ich werde gegenwärtig im Frauengefängnis der Provinz Heilongjiang gefangen gehalten. Im Medizinischen Zentrum injizierten mir mehrere Verbrecher gewaltsam Medikamente. Bis heute habe ich nicht herausfinden können, welches Medikament mir damals gespritzt wurde. Nachdem ich in eine Gruppe des Konzentrationslagers gebracht wurde, war ich drei Tage lang bewusstlos gewesen, bevor ich wieder zu Sinnen kam. …"
  • Der Falun Gong Übende Li Zhiyong aus Changchun erlitt im Jilin Gefängnis brutale Folter (Fotos)

    Der 26-jährige Li Zhiyong, ein Mitarbeiter der Kantine der Changchun Industrie- und Handelsbank, wurde nach seiner Verhaftung auf der Basis erfundener Beschuldigungen zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. Am 16. Dezember 2003 wurde er von den Behörden zur weiteren Verfolgung ins Jilin Gefängnis gebracht und dort für 21 Monate misshandelt. Dort wurde er zu Sklavenarbeit gezwungen und musste gefälschte Markenkleidung herstellen. Aufgrund der Misshandlungen während seiner Gefangenschaft bekam er ernstzunehmende Ödeme...
  • Die bitteren Erfahrungen der Verfolgung von Herrn Li Huifeng aus Qiqihar

    Januar 2001 waren wir zu fünft im Haus des Falun Gong Übenden Wenjie. Plötzlich stürmten fünf Polizisten des dritten Sittendezernats die Wohnung. Sie schleiften uns weg und brachten uns zu ihrem Büro. Sofort verhörten und folterten sie mich, um an Informationen zu gelangen. Sie legten mir hinter dem Rücken Handschellen an und hingen mich daran an einem Eisenhaken auf, der sich zwei Meter über dem Boden befand. Sie riefen: „Dein Leiden ist unser Vergnügen!“ Die Schmerzen waren unerträglich. Dann verpassten sie mir Elektroschocks an meinen Genitalien...
  • Provinz Hunan: Huang Yonghui schildert die Misshandlungen die man ihm im Chishan Gefängnis zufügte

    Der Falun Gong Übende Huang Yonghui ist 45 Jahre alt. Am 5. Dezember 1999 ging er nach Peking, um sich für Falun Gong einzusetzen. Er wurde daraufhin festgenommen und für vier Tage eingesperrt. Später sperrte man ihn für weitere 15 Tage ein. Er trat in einen Hungerstreik. Man ließ ihn nach drei Tagen wieder frei. Nachdem er aus dem Gefängnis entlassen wurde, kündigte man ihm bei seiner Arbeit, weil er Falun Gong nicht aufgeben wollte. Sein Telefon wurde überwacht und seine persönliche Identifikationskarte konfisziert. Im November 2000 wurde Huang Yonghui erneut festgenommen und im Dezember 2001 unrechtmäßig zu einer dreijährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Er wurde ins Chishan Gefängnis eingesperrt. Folgendes ist sein Bericht über die Misshandlungen die man ihm im Chishan Gefängnis zufügte...
  • Nachdem er aufgrund der Verfolgung bereits seine Beine verloren hat, erleidet Herr Wang Xinchun aus Yichun fortlaufend Misshandlungen (Foto)

    Am 27. September 2004 um 15 Uhr kam der Falun Gong Übende Wang Xinchun in seinem Rollstuhl beim Fengmao Forstzentrum in Yichun an. Ohne jede Erklärung begann Wang Fengquan, ihn zu treten und schlug auf ihn ein. Folglich fiel Wang Xinchun mit seinem Rollstuhl in einen 2 Meter tiefen Graben. Dann sprang Wang Fengquan in den Graben und schlug noch 30 bis 40 Minuten auf Wang Xinchun ein. Wang Xinchuns Nase blutete, und er war an Kopf, Hals, Brustkorb, Schulter und Rücken verletzt. …
  • Frau Sun Lin wurde brutal verprügelt und von Polizeibeamten hinter einem Motorrad hergeschleift (Fotos)

    Frau Sun Lin, eine Falun Gong Übende aus Laixi in der Provinz Shandong wurde von Beamten der Hebin Straßenpolizeidienststelle am 7. August 2004 entführt. Die Polizisten verprügelten sie brutal, so dass sie mehrfache Wunden an ihrem Körper davontrug. Später fesselte man ihre Hände mit Handschellen an ein Motorrad, der Fahrer fuhr los und schleifte Sun Lin hinter sich her. Sun Lin trat aus Protest gegen diese Grausamkeiten in einen Hungerstreik. …
  • Ein durch viele Hände gegangener Brief aus dem Masanjia Arbeitslager

    Der Beamte Sun Zhian und andere aus der Linhe Polizeiwache in Jinzhou folterten mich, nachdem ich festgenommen und zur Polizeiwache gebracht worden war. Man steckte mich dann ins Masanjia Arbeitslager, wo ich gegenwärtig ohne rechtliches Verfahren gefangen gehalten werde. Gruppenleiter Wang meinte, dass meine Akte besagt, dass ich inhaftiert worden war, weil ich VCDs mit Falun Gong Inhalten bei mir hatte, als ich einen Freund besuchte...
  • Wie die offizielle Propaganda Chinas Nachrichten erfindet und die Bevölkerung täuscht

    „Natürlich die Wahrheit sagen“, war die Antwort sowohl von den Reportern als auch von meinen Chefs. „Gut. Sie bitten mich darum, die Wahrheit zu sagen. Jetzt will ich Ihnen sagen, dass Falun Gong gut ist. Wagen Sie, das aufzuzeichnen und im ganzen Land zu senden?“ Enttäuscht riefen die Reporter schnell ihren Chef an und berichteten ihm die Situation. Schließlich gingen sie mit leeren Händen, und sie sind nie wieder zurückgekommen. …
  • Nachgestellte Folterszenen: Falun Gong Praktizierende wurden von Polizisten des Yilan Kreises, Provinz Heilongjiang brutal gefoltert (Teil 2)

    Mit Essstäbchen, Zahnbürsten oder sogar schmutzigen Stöcken wurde der Mund von Praktizierenden mit Gewalt aufgespannt und dann hochkonzentriertes Salzwasser (so gesättigt, dass das Salz nicht mehr schmilzt) eingeflößt. Zähne der Praktizierenden wurden dabei gebrochen, ihr Mund wurde verletzt und blutete. Bei einigen Praktizierenden gelang das Salzwasser in die Lungen, sie bekamen Krämpfe am ganzen Körper und erstickten fast...
  • Bedingungen des Jilin Gefängnisses: um aus der Haft aus medizinischen Gründen entlassen zu werden, muss man bereits einige Tage lang im Sterben gelegen haben

    Nachdem er im zweiten Gefängnis von Jilin auf brutale Weise Folter und Misshandlungen erdulden musste, war der Falun Gong Übende Sun Changde aus Changchun nicht mehr in der Lage, sich selbst zu versorgen. Vor seiner Inhaftierung wog er 100kg, jetzt nur noch 70kg. Seine Familie hatte die Gefängnisbeamten darum gebeten, ihn für eine medizinische Behandlung freizulassen. Zhang Yong, ein Gefängnisaufseher, sagte: „Es gibt nur zwei Möglichkeiten für eine Haftentlassung aus medizinischen Gründen. Eine ist, dass man eine Menge Geld hat. Die andere Möglichkeit ist, dass der Gefangene nur noch wenige Tage zu leben hat...
  • Nachgestellte Folterszenen: Falun Gong Praktizierende wurden von Polizisten des Yilan Kreises, Provinz Heilongjiang brutal gefoltert (Teil 1)

    Die Polizei des Yilan Kreises folterte entweder persönlich Falun Gong Praktizierende oder ordnete gefangene Kriminelle an, dies zu machen. Die eingesetzten Foltermethoden sind äußerst grausam. Praktizierenden wurde z.B. eine Plastiktüte über den Kopf gezogen, so dass sie beinahe erstickt wären. Frau Zhang Min wurde wegen ihres Hungerstreiks hochkonzentriertes Salzwasser eingeflößt, das ihre aufgrund von Schlägen schwer verletzten Lungen so beschädigte, dass sie daran starb...
  • Folter und Verfolgung, die ich im Wangcun Arbeitslager in der Provinz Shandong erlitt

    Um gegen meine Verurteilung der „Umerziehung durch Arbeitslager“ zu protestieren, trat ich in einen Hungerstreik. Daraufhin verbündete sich die Polizei, die verantwortlich für die Umerziehung war, mit den Gefängnisinsassen, um uns barbarisch zwangszuernähren. Sie drückten mich auf den Boden und stießen einen Schlauch in meine Nasenhöhle. Bald war der Schlauch mit Blut bedeckt. Ein anderer Mitpraktizierender wurde durch diese Vorgehensweise bei der Zwangsernährung getötet...