Todesfälle in China

  • Der Pekinger Falun Gong Praktizierende Ji Shuxian starb aufgrund der Verfolgung

    Wang Youliang nahm Herrn Ji am 13. Dezember 2001 fest. 38 Tage später wurde Herr Ji für eine 18-monatige Haftstrafe im Tuanhe Arbeitslager interniert. Dort erlitt er sämtliche Arten von Folter, einschließlich Schlafentzug. Er musste stundenlang stehen, wurde mit elektrischen Schlagstöcken drangsaliert und ins Gesicht geschlagen. Als Ji Shuxian seine Gefängnisstrafe abgeleistet hatte, war er geistig instabil. Er hatte große Schwierigkeit zu gehen und sah sehr schwach aus. Nach zwei Jahren von physischer Schmerzen und geistiger Qual starb Herr Ji am 22. September 2005.
  • Vier Falun Gong-Übende aus den Provinzen Heilongjiang und Henan kamen infolge der Verfolgung ums Leben

    Herr Li Debao war etwa 30 Jahre alt und kam aus der Gemeinde Tongzhaipu im Bezirk Tanghe der Provinz Henan. Bevor er 1998 Falun Gong kennen lernte, litt er unter Leukämie. Der Arzt sagte ihm, dass er nur durch eine Knochenmarktransplantation geheilt werden kann. Als er mit dem Falun Gong Üben anfing, verschwand seine Leukämie ohne Behandlung. Sogar der Arzt war sehr erstaunt. Als die Verfolgung anfing, appellierte Li Debao an die Regierung, das Verbot von Falun Gong durch die kommunistische Partei Chinas und Jiangs Regime, aufzuheben. Herr Li starb im Sommer 2004 an den Auswirkungen der Verfolgung.
  • 18 Falun Gong-Übende aus Guangxi, Jiangsu, Chongqing und Sichuan starben aufgrund der Verfolgung

    Frau Chen Ying, 57, wohnte im Bezirk Xiaguan, Stadt Nanjing, Provinz Jiangsu. Frau Chen wurde 1999 festgenommen und im Arbeitslager bis an die Schwelle des Todes gefoltert. Da Frau Chens Peiniger sich davor fürchteten die Verantwortung für ihren Zustand übernehmen zu müssen, schickten sie sie noch im gleichen Jahr nach Hause. Einen Monat später starb Frau Chen...
  • Nachträgliche Todesmeldung! Zwei Falun Gong Praktizierende aus Shenyang wurden Opfer der Verfolgung (Provinz Liaoning)

    Im November 1999 wurde Herr Gao ins Beidaying Untersuchungsgefängnis in Shenyang verschleppt. Einen Monat lang war er brutaler Folter ausgesetzt. Infolgedessen erlitt er einen Nervenzusammenbruch. Im November 2000 wurde er ins Zhangshi Arbeitslager in Shenyang eingesperrt, in dem er wiederum gefoltert wurde. Im April 2001, als er wegen der Folter bereits sehr schwach war und keinen klaren Verstand mehr hatte, ließ man ihn frei. Im Juli 2002 starb er.
  • Im Frauenarbeitslager der Stadt Harbin: Frau Qu Jie wurde zu Tode verfolgt und Frau Du Guijie befindet sich in Lebensgefahr

    Frau Qu Jie, etwa 60 Jahre alt, kam aus der Stadt Hegang und wohnte im Stadtteil Gongnong. Sie war Rentnerin. Weil sie trotz der Verfolgung Falun Gong weiterhin praktizierte, wurde sie Ende April abgeführt und zu vier Jahren Gefängnis verurteilt. In der letzten Zeit wurde sie vom Frauenarbeitslager der Stadt Harbin zu Tode misshandelt. Die genauen Informationen sind noch zu untersuchen...