Todesfälle in China

  • Yin Anbang aus Harbin ist im Tailai-Gefängnis gestorben (Foto)

    Nachdem Yin Anbang, 38 Jahre alt, aus dem Arbeitslager entlassen worden war, lehrte er an einer privaten Hochschule, da es ihm nicht mehr erlaubt war, in der Parteischule zu arbeiten. Im Oktober 2005 wurde er angezeigt und die Hochschule kündigte ihm umgehend, weil er die Studenten im Unterricht über die grausame Wirklichkeit der Verfolgung von Falun Gong aufgeklärt hatte. 10 Tage später wurde er von der Leitung der Hochschule beim Büro 610 angezeigt. Am Abend des 12.November 2005 führte ihn dann die Polizei von zuhause ab. …
  • Herr Hu Yunxiang starb infolge der Verfolgung (Kreis Dazhu, Provinz Sichuan)

    Im Juli 2002 wurde Hu Yunxiang wegen seines Glaubens an Falun Gong von der Yangjia-Grundschule auf Anordnung der Bildungsbehörde gekündigt und zu einer abgelegenen Schule auf dem Land versetzt. Täglich musste er ca. zwei Stunden lang zu Fuß unterwegs sein, um zur Schule zu kommen. Im August 2003 wurde er zu einer Gehirnwäsche-Einrichtung gebracht und für vier Monate eingesperrt. Da er nicht auf Falun Gong verzichten wollte, durfte er nicht einmal an der Beerdigung seines Schwiegervaters teilnehmen. …
  • Die Falun Gong-Praktizierende Deng Yunlan starb an den Folgen der Verfolgung

    Deng Yunlan war eine lanjährige Falun Gong Übende, die sehr früh mit Falun Gong begann. Laut eines Mitpraktizierenden war sie die älteste Praktizierende im Sanshui-Frauenzwangsarbeitslager. Trotz ihres hohen Alters blieben ihr Folterungen nicht erspart. Sie wurde gezwungen lange Strecken zu gehen, man entzog ihr den Schlaf und zwang sie zu harter Zwangsarbeit. Durch die Misshandlungen ging es ihr gesundheitlich und psychisch immer schlechter. ..
  • Drei Praktizierende starben während der Verfolgung in der Autonomen Region Xinjiang der Uiguren und in den Provinzen Hebei Hunan

    Frau Yu Ruilan, 60 Jahre, wurde viele Male von der Polizei belästigt, damit sie mit der Kultivierung von Falun Gong aufhöre. Nach dem Chinesischen Neujahr 2003 kam sie für drei Wochen in die Zhengding-Strafanstalt. Einen Monat lang wurde sie darüber hinaus in ein Gehirnwäschezentrum in Zhengding eingesperrt. Aufgrund der permanenten Verfolgung bekam Yu hohen Blutdruck. Am 1. Oktober 2005 suchten der/die Sicherheitsleiter/in Zhang Qingyu und der Stadtbeamte Yu Ruilan sie Zuhause auf ...
  • Zhang Lianrong kam infolge der Verfolgung ums Leben (Gemeinde Yangcun, Landkreis Dingxing, Provinz Hebei)

    Zhang war schwer verletzt. Als sie aus der Polizeiwache herauskam, war sie wegen der Verfolgung schon geistig verwirrt. Zuhause verlor sie alle Rechte als Mensch. Sie durfte keine Falun Gong-Schriften lesen und die Übungen machen, wurde oft von ihrem Mann und ihrer Schwiegermutter geschlagen und beschimpft. Im Sommer 2001 erzählten die Familienangehörigen, dass sie die Familie verlassen habe. …
  • Die Falun Gong-Praktizierende Gu Yeming aus dem Kreis Chaoyang in Peking wurde zu Tode gefoltert

    Im August 2001 wurde Frau Gus Wohnung von der bösartigen Polizei durchsucht und sie wurde gesetzwidrig zu 1,5 Jahren Arbeitslager verurteilt, da sie nicht aufhörte, sich in Falun Gong zu kultivieren und die Menschen über die wahren Hintergründe der Verfolgung von Falun Gong zu informieren. Frau Gu durfte im Arbeitslager nicht schlafen und wurde gezwungen, sehr schwere körperliche Arbeit zu verrichten, sodass sie körperliche und geistige Schäden erlitt und ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. …
  • Der Falun Gong-Praktizierende Liu Shijun starb infolge der erlittenen Verfolgung (Heilongjiang Province )

    In der Strafanstalt brachten Polizisten des Jiguan Bezirkes Liu in eine spezielle Disziplinareinheit, wo er schwere Zwangsarbeit verrichten musste. Nach seiner Freilassung wurde Liu immer wieder vom Polizisten Han Junqiang, Mitgliedern des Wohnvereines und den Vorgesetzten seiner Arbeit per Telefon und auch persönlich belästigt. Sie drohten ihm, so dass es für ihn und seine Familie unmöglich war, ein normales Leben zu führen. …
  • Zhang Dongsheng aus der Gemeinde Yukou, Peking, starb an den Folgen der Folter; seine Frau wurde widerrechtlich zu Arbeitslager verurteilt

    Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus war Herr Zhang Dongsheng, 49, sehr schwerfällig und konnte nicht mehr richtig gehen. Im Frühjahr 2003 wurde er erneut von bösartigen Polizisten belästigt. Zhang Dongsheng wurde wieder ins Krankenhaus gebracht. Bei einer Röntgen-Untersuchung wurde festgestellt, dass seine inneren Organe Schatten aufwiesen. Eine Woche nach seiner Entlassung lief ihm ständig der Speichel aus dem Mund und seine Beine funktionierten nicht mehr richtig, so als ob er halbseitig gelähmt wäre. …
  • Herr Su Yonglun starb einen Tag nach der Freilassung aus dem Chenzhou-Gefängnis (Changde, Provinz Hunan)

    Die Angehörigen von Herrn Su waren durch die andauernden Einschüchterungen und Bedrohungen der Behörden sehr verängstigt, so dass sie sich negativ gegen Falun Gong stellten. Während Su Yonglun im Gefängnis inhaftiert wurde, besuchten ihn die Angehörigen nie. Laut Informationen seien die Häftlinge im Chenzhou-Gefängnis übermäßiger Zwangsarbeit ausgesetzt und wurden mit diversen Methoden gefoltert. Am 7. August 2006 erhielten die Angehörigen plötzlich einen Anruf des Gefängnisses. …
  • Zwei Falun Dafa-Praktizierende starben in der Provinz Henan infolge der Verfolgung

    Nachdem die Verfolgung am 20. Juli 1999 begann, wurde Gao Qingfeng, 73, immer wieder von Agenten des Büros 610 und Polizisten belästigt. Der KP-Sekretär Zhu Zaihong stellte Gaos Rentenzahlungen ein. Im Januar 2000 wurde Gao Qingfengs Sohn und seine Schwiegertochter, ebenfalls beide Falun Gong-Praktizierende, von Beamten des Büros 610 und den Polizisten Li Weibing und Xin Yajie inhaftiert. Gao konnte den seelischen Druck nicht ertragen. …
  • Lei Ming, Falun Gong-Praktizierender aus Jilin, wurde wegen der Ausstrahlung von Videos über die wahren Hintergründe der Verfolgung von Falun Gong verfolgt und kam ums Leben(Foto)

    Lei Ming wurde vom mittleren Volksgericht in Changchun ohne rechtliche Grundlage zu siebzehn Jahren Gefängnis verurteilt. Als er im Oktober ins Gefängnis Jilin kam, wurde er dort zwei Jahre lang weiter gefoltert. Im Jahre 2004 wurde Lei Ming medizinisch bedingt aus der Haft entlassen, war jedoch durch die Folter behindert geworden. Doch die bösartigen Polizisten hörten nicht auf, seine Familie weiter zu belästigen. …
  • Frau Tian Ruiying aus Weifang, Provinz Shandong, starb auf Grund der Verfolgung

    Die Falun Gong-Praktizierende Tian Ruiying war etwa 50 Jahre alt. Ihr Mann Yu Shengquan, ca. 53, der ebenfalls Falun Gong praktiziert wurde deswegen vor drei Jahren ins Arbeitslager gesteckt. Nach dem Beginn der Verfolgung ging Tian Ruiying in den Jahren 1999 und 2000 zweimal nach Peking, um gegen die Verfolgung zu protestieren. Sie wurde allein deswegen festgenommen und in eine Gehirnwäsche-Einrichtung eingesperrt. Immer wieder wurden sie und ihre Familie belästigt und eingeschüchtert; ihr Haus wurde durchsucht. …
  • Eine ältere Frau, Shen Chengxin, aus der Provinz Jilin kam infolge der Verfolgung ums Leben

    Um die Zeit des mittleren Herbstfestes 2003 herum, überfielen die Beamten der Xishan lokalen Polizeibehörden Frau Shen zuhause, beschlagnahmten ihren Besitz und suchten nach Falun Gong-Büchern, Videokassetten und anderen Materialien. Sie nahmen Frau Shen mit zur Polizeistation und hielten sie dort eine Nacht lang gefangen. Ihre Familie musste 1.000 Yuan für ihre Entlassung an die Gemeindepolizei zahlen. Ende September 2003 wurde Frau Shen mitten auf der Straße von der Polizei ergriffen und ihre Handtasche wurde durchsucht. …
  • Fu Xuedan starb im Alter von nur 21 Jahren, nachdem seine Mutter ins Arbeitslager gebracht worden war

    Kurz nach der Festnahme seiner Mutter, fiel er in schwere Depressionen. Er vermisste ihre Fürsorge. Der Kummer machte ihm so schwer zu schaffen, dass er täglich nur eine Schüssel Fertignudeln zu sich nahm. Sein Vater ging täglich sehr früh zur Arbeit und kam erst spät am Abend wieder heim, um sie beide durchzubringen. So blieb Fu vollkommen auf sich gestellt. Die Trauer um das Schicksal seiner Mutter konnte er nicht überwinden. …
  • Frau Li Wenzhen aus Maoming starb an den Folgen der Verfolgung (Provinz Guangdong)

    Frau Li hielt trotz der schlimmen Verfolgung an ihrem Glauben an Falun Gong und dessen Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht fest und verzichtete nicht darauf, Falun Gong zu praktizieren. Ende 2001 inhaftierten sie Beamte des Büro 610 in Huazhou in die so genannte „Rechtserziehungsschule“ in Maoming, wo sie einer Gehirnwäsche unterzogen wurde. Dort war sie verschiedenen psychischen und physischen Foltermethoden ausgesetzt. …