Todesfälle in China

  • Lei Ming, Falun Gong-Praktizierender aus Jilin, wurde wegen der Ausstrahlung von Videos über die wahren Hintergründe der Verfolgung von Falun Gong verfolgt und kam ums Leben(Foto)

    Lei Ming wurde vom mittleren Volksgericht in Changchun ohne rechtliche Grundlage zu siebzehn Jahren Gefängnis verurteilt. Als er im Oktober ins Gefängnis Jilin kam, wurde er dort zwei Jahre lang weiter gefoltert. Im Jahre 2004 wurde Lei Ming medizinisch bedingt aus der Haft entlassen, war jedoch durch die Folter behindert geworden. Doch die bösartigen Polizisten hörten nicht auf, seine Familie weiter zu belästigen. …
  • Frau Tian Ruiying aus Weifang, Provinz Shandong, starb auf Grund der Verfolgung

    Die Falun Gong-Praktizierende Tian Ruiying war etwa 50 Jahre alt. Ihr Mann Yu Shengquan, ca. 53, der ebenfalls Falun Gong praktiziert wurde deswegen vor drei Jahren ins Arbeitslager gesteckt. Nach dem Beginn der Verfolgung ging Tian Ruiying in den Jahren 1999 und 2000 zweimal nach Peking, um gegen die Verfolgung zu protestieren. Sie wurde allein deswegen festgenommen und in eine Gehirnwäsche-Einrichtung eingesperrt. Immer wieder wurden sie und ihre Familie belästigt und eingeschüchtert; ihr Haus wurde durchsucht. …
  • Eine ältere Frau, Shen Chengxin, aus der Provinz Jilin kam infolge der Verfolgung ums Leben

    Um die Zeit des mittleren Herbstfestes 2003 herum, überfielen die Beamten der Xishan lokalen Polizeibehörden Frau Shen zuhause, beschlagnahmten ihren Besitz und suchten nach Falun Gong-Büchern, Videokassetten und anderen Materialien. Sie nahmen Frau Shen mit zur Polizeistation und hielten sie dort eine Nacht lang gefangen. Ihre Familie musste 1.000 Yuan für ihre Entlassung an die Gemeindepolizei zahlen. Ende September 2003 wurde Frau Shen mitten auf der Straße von der Polizei ergriffen und ihre Handtasche wurde durchsucht. …
  • Fu Xuedan starb im Alter von nur 21 Jahren, nachdem seine Mutter ins Arbeitslager gebracht worden war

    Kurz nach der Festnahme seiner Mutter, fiel er in schwere Depressionen. Er vermisste ihre Fürsorge. Der Kummer machte ihm so schwer zu schaffen, dass er täglich nur eine Schüssel Fertignudeln zu sich nahm. Sein Vater ging täglich sehr früh zur Arbeit und kam erst spät am Abend wieder heim, um sie beide durchzubringen. So blieb Fu vollkommen auf sich gestellt. Die Trauer um das Schicksal seiner Mutter konnte er nicht überwinden. …
  • Frau Li Wenzhen aus Maoming starb an den Folgen der Verfolgung (Provinz Guangdong)

    Frau Li hielt trotz der schlimmen Verfolgung an ihrem Glauben an Falun Gong und dessen Prinzipien Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht fest und verzichtete nicht darauf, Falun Gong zu praktizieren. Ende 2001 inhaftierten sie Beamte des Büro 610 in Huazhou in die so genannte „Rechtserziehungsschule“ in Maoming, wo sie einer Gehirnwäsche unterzogen wurde. Dort war sie verschiedenen psychischen und physischen Foltermethoden ausgesetzt. …
  • Frau Zhou Liru aus der Inneren Mongolei wurde vor ihrem Tod grausam verfolgt

    Anfang 2001 machte sie sich mit Li Yuxiang wieder auf den Weg nach Peking, um sich für ein Ende der Verfolgung von Falun Gong einzusetzen. Danach verhaftete man sie erneut und sie kam in das Gefängnis Natou in Zhulantun. Weil sie sich im Gefängnis weigerte, die Gefangenenkleidung anzuziehen, wurde sie von dem bösartigen Polizisten Liang Yubao grausam geschlagen und für 15 Tage fest an einen langen Stock gefesselt. Dies verursachte ihr besonders an der Brust sehr unangenehme Schmerzen. …
  • Frau Wang Shujun kam infolge der Verfolguung ums Leben, ihr Mann wurde zu drei Jahren Gefängnis verurteilt

    Im Haftzentrum durfte Frau Wang Falun Gong nicht ausüben und auch dessen Lehren nicht lesen. Sie musste in einem finsteren, unreinen Raum mit hartem, kaltem Fußboden leben. Sie bekam nur Kornkekse, die schwarz aussahen und sauer schmeckten und Suppe wie Salzwasser, aber kein Trinkwasser. Trotz ihrer abnehmenden Gesundheit weigerte sich das Lager, Frau Wang zu entlassen. Wenn ihre Familie zu Besuch kam, durfte sie sie nicht sehen und man beschimpfte sie zudem auch noch. …
  • Vier Falun Gong-Praktizierende aus Henan, Guangdong, Heilongjiang kamen infolge der Verfolgung ums Leben

    Fang Changrong war 70 Jahre alt, praktizierte Falun Gong und wohnte in der Provinz Guangdong. Mit Beginn des Praktizierens von Falun Gong ging es ihm immer besser. Nachdem er am 18. Juni 2000 vor dem Stadthaus die Falun Gong-Übungen gemacht hatte, wurde er mehrmals von den Mitarbeitern der Kommunistischen Partei Chinas in seiner Firma und seinem Wohngebiet belästigt, seine Wohnung wurde oft durchsucht. …
  • Vier Falun Dafa-Praktizierende kamen in den Provinzen Liaoning, Hubei, Heilongjiang, Shandong aufgrund der Verfolgung ums Leben

    Liu Juan, 31, lebte in der Stadt Wuhan in der Provinz Hubei. Im Januar 2001 fuhr sie nach Peking. Polizisten der lokalen Polizeistation brachten sie zurück in die Stadt Wuhan in der Nähe von Qingling. Die Polizei erpresste Gegenstände im Wert von über 10.000 Yuan. Sie und ihre Familie wurden immer wieder von der lokalen Polizei und Mitglieder des Parteikomitees bei sich Zuhause belästigt. Ihnen wurde verboten, die Falun Gong Übungen zu machen. Schließlich erlitt Lu Juan einen Rückfall ihres alten Leidens, einer Tuberkulose, und verstarb am 9. März 2006.
  • Weitere sechs Falun Gong-Praktizierende starben infolge der Verfolgung

    Frau Wu Xiu, um die 60 Jahre alt, war eine Falun Gong-Praktizierende aus Ruzhou in Pingdingshan, Provinz Henan. Von Beruf war sie Lehrerin. Als sie 1996 anfing Falun Gong zu üben, konnte sie dadurch ihre Diabetes und ihren hohen Blutdruck überwinden. Mit dem Beginn der Verfolgung wurde auch sie ständig belästigt und verfolgt, so dass sie einen großen seelischen und körperlichen Schaden davon mitnahm. Für eine Weile war sie sogar gelähmt. Obwohl sie sich einigermaßen davon erholen konnte, erblindete sie. Sie starb im Juni 2006.
  • Der 16-jährige Sohn der Falun Gong-Praktizierenden Geng Cuifang und Su Anzhou aus Lianzhou, Provinz Gansu, starb an den Auswirkungen der Verfolgung

    Im Dezember 2000 fuhr das Ehepaar Geng Cuifang und Su Anzhou nach Peking, um sich für ein Ende der Verfolgung stark zu machen. Aus diesem Grund wurden sie verhaftet. Su Anzhou kam in das Zwangsarbeitslager Pinantai, und Geng Cuifang wurde im Untersuchungsgefängnis Xiguoyuan in Lanzhou unrechtmäßig bis Oktober 2001 eingesperrt. Inzwischen lebte ihr 16-jähriger Sohn allein zu Hause. …
  • Wang Yunjie, deren Brust aufgrund von Elektroschockbehandlung furchtbar zugerichtet war, starb an den Folgen der Folter (Foto)

    Frau Wang Yunjie, eine Falun Gong-Praktizierende aus Dalian, Provinz Liaoning, wurde 2002 von der Polizei vom Arbeitsplatz entführt und in das berüchtigte Masanjia Arbeitslager gesteckt. Dort wurde sie mehrfach grausam gefoltert und misshandelt. Infolgedessen eiterte ihre Brust sehr stark. Im Juli 2006 starb sie infolge der Folter...
  • Drei Falun Gong Praktizierende im Bezirk Chaoyang in Peking starben durch die Verfolgung.

    Zhou Xiuzhen begann im Jahr 1997 mit dem Lernen von Falun Gong, was ihrer Gesundheit sehr gut tat. Durch die andauernde Verfolgung durch das Kommunistische Regime stieg ihr Blutdruck bedenklich an und ihr Herzleiden kam wieder. Zhou wurde zu einem Jahr Zwangsarbeitslager verurteilt. In der Strafanstalt und im Zwangsarbeitslager wurde sie gefoltert.
  • Vier Todesfälle durch Verfolgung in den Provinzen Shandong und Hebei

    Li Huilan, 62, eine Falun Dafa-Praktizierende wurde festgenommen und in die Botou Strafanstalt eingesperrt, weil sie öffentlich mit ihren Mitmenschen über die Verfolgung von Falun Gong gesprochen hat. Weil Li Huilan auch in Gefangenschaft auf das Praktizieren von Falun Gong bestand, wurde sie unerbittlich von dem Polizisten Meng Qingzhong gefoltert. Einmal wurde sie für acht Stunden mit Handschellen an ein Kreuz gefesselt. Sie litt seelisch und körperlich so stark, dass sie im November 2003 verschied...
  • Deng Yufang erlitt im Nanmusi Frauenzwangsarbeitslager grausame Folter, bevor sie an den Folgen der Verfolgung starb

    Deng Yufang Zustand wäre Grund genug gewesen, sie auf Kaution zur medizinischen Behandlung freizulassen, doch wurde ihr dieses Recht verweigert und sie blieb weiterhin der Verfolgung im Arbeitslager ausgesetzt. Kurz vor Ablauf ihrer Haftzeit wurde Deng in eine Isolationszelle eingesperrt, wo sie nur zwei Stunden täglich schlafen durfte. Die Lagerleitung stiftete Drogenabhängige an, die zu foltern. Sie konnte kein Essen mehr zu sich nehmen. Schließlich verstarb Deng Yufang im Juni 2006.