Todesfälle in China

  • Yang Qiansheng, Falun Gong-Praktizierender aus Hunan, kam ins Militärkrankenhaus und verstarb an den Folgen einer Zwangsbehandlung

    Trotz Yang Qianshengs guten Gesundheitszustandes wollte der Arzt ihn nicht entlassen. Weil Yang Qiansheng weder Spritzen, noch Medikamente einnehmen wollte, wurde er ans Bett gefesselt: Seine Nase wurde zugestopft und ihm wurde erzwungener maßen ein Medikament eingeflößt. Als Yangs Ehefrau seine Qualen sah, sagte sie zum Arzt: „Ihr habt kein Recht, ihn ohne seine Erlaubnis zu behandeln. Der Arzt antwortete ihr : „Solange er im Krankenhaus ist, wird alles vom Krankenhaus entschieden. Sie können nicht entscheiden was wir zu tun oder zu lassen haben.“ …
  • Todesmeldung! Der Falun Gong-Übender Li Wanyun wurde zweimal ins Arbeitslager gesteckt und starb schließlich infolge der Verfolgung (Foto)

    2002 wurde Herr Li Wanyun zum zweiten Mal gesetzwidrig zu drei Jahren „Umerziehung durch Arbeit“ verurteilt, weil er immer noch festentschlossen auf seinen Glauben an Falun Gong bestand. Durch die grausame Folter im Chaoyangguo-Arbeitslager in Changchun war er sehr geschwächt und bekam eine Entzündung am Knochenmark. Im Juni 2003 wurde der bereits dem Tode nahe Stehende auf Bürgschaft freigelassen. Seitdem er wieder zu Hause war, blieb er körperlich sehr schwach und konnte weder normal arbeiten noch für sich sorgen. …
  • Todesmeldung! Falun Gong-Übender Li Wanyun wurde zweimal ins Arbeitslager gesteckt und starb schließlich an der Verfolgung (Foto)

    Der Falun Gong-Übende Li Wanyun wurde zweimal widerrechtlich zu Arbeitslager verurteilt. Im Juni 2003 wurde er auf Bürgschaft entlassen, als er im Chaoyanggou-Arbeitslager in Changchun in Lebensgefahr schwebte. Jedoch konnte er sich aufgrund der finanziellen Verfolgung eine Behandlung im Krankenhaus überhaupt nicht leisten. Dadurch verschlechterte sich sein körperlicher Zustand und er verstarb am 3. August 2006.
  • Provinz Guizhou: Ye Fenglin Guizhou starb auf mysteriöse Weise im Zhongba Zwangsarbeitslager

    Die Nachricht über den Tod von Ye Fenglin wurde vom Zhongba-Zwangsarbeitslager zurückgehalten. Im Juli baten andere Praktizierende im Lager immer wieder Ye sehen zu dürfen, doch wurde ihnen das mit verschiedensten Ausreden der Wärter verweigert. Erst ca. 20 Tage später konnten die Wärter aufgrund einer speziellen Situation den Praktizierenden die Mitteilung über seinen Tod nicht länger verschweigen. Herr Ye war ins Krankenhaus des Arbeitslagers gekommen und dort auf misteriöse Weise verstorben. ...
  • 47-jähriger Lehrer starb infolge grausamer Folter (Kreis Yilan, Provinz Heilongjiang)

    Neben dem Foltern wurde Sun Peichen, wie alle anderen Falun Gong-Praktizierenden auch, übermäßiger Sklavenarbeit ausgesetzt. Täglich konnte er lediglich 2-3 Stunden schlafen. Morgens um 5 Uhr sollte er schon aufstehen und mit der Arbeit anfangen, der „Feierabend“ war um ca. 21 oder 22 Uhr, das war noch früh. Mitunter wurde bis nachts 23, 24 Uhr oder sogar bis zum nächsten Tag gearbeitet. Die Wachen schlugen und beschimpften ihn willkürlich, sobald ihnen etwas nicht gefiel. Als Strafe wurde er mit Stromschlägen gequält...
  • Die Qualen, die Wei Xiaodong vor seinem Tode erleiden musste (Foto)

    Im Oktober 2002 erkrankte Wei an Tuberkulose. Das Haftzentrum ließ ihn jedoch nicht behandeln sondern wollte von seiner Familie mehr Geld für seine täglichen Ausgaben. Sie erpressten über 2 700 Yuan von der Familie. Wei wurde 18 Monate lang in diesem Haftzentrum festgehalten. Im Dezember 2003 wurde Wei Xiaodomg zur weiteren Verfolgung ins Gefängnis von Mudanjiang geschickt. Er war damals durch die Strapazen der Verfolgung schon sehr schwach geworden. …
  • Der Falun Dafa-Praktizierende Huang Yongzhong starb infolge von heftigen Schlägen, die er im Gefängnis Beijiang bekam (Fotos)

    Am 2. Juli 2006 wurden Huangs Eltern zweimal angerufen, sie sollten schnell ins Gefängnis kommen. Sie waren sicher, dass das ein schlechtes Zeichen war und nahmen einen Freund ihres Sohnes mit. Man sagte ihnen im Gefängnis, dass Huang im Krankenhaus sei, darum gingen sie eiligst dorthin. Als sie ihn schließlich gefunden hatten, war er mit Handschellen und Beineisen ans Bett gefesselt. Er war so schwach, dass er nicht einmal sprechen konnte. …
  • 54-jährige Grundschullehrerin aus Chongqing starb infolge der Verfolgung

    Frau Wang Shibi war Lehrerin an der Dashibao-Grundschule in der Gemeinde Xipeng im Stadtteil Jiulongpo, Stadt Chong Qing. Am 17.August 2000 wurde sie von Polizisten entführt und später zu fünf Jahren "Umerziehung durch Arbeit" verurteilt. In einem Arbeitslager, welches dem Yongchuan-Frauengefängnis untersteht, erlitt Frau Wang allerlei Drangsale, sodass sie schwer krank wurde. Am 19.Januar 2005 wurde sie wegen ihres schlechten körperlichen Zustandes auf Bürgschaft frühzeitig freigelassen. …
  • Gao Youlan starb durch die Verfolgung

    Als im März 2006 der Organraub an lebenden Falun Gong Praktizierenden durch die Kommunistische Partei in den Arbeitslagern enthüllt wurde, fuhr Frau Gao zum Wafangdian Gefängnis, um ihren Sohn Li Shangrong zu besuchen. Nachdem sie wieder Zuhause war, machte sie sich große Sorgen, um ihren Sohn und seine Frau. Mit ihrer Gesundheit ging es immer weiter bergab. Sie bekam Lungenkrebs und starb am 27. Mai 2006 im Alter von 64 Jahren.
  • Falun Gong-Übender Zou Yuantao aus Xiangfan, Provinz Hubei, starb an den Folgen der Verfolgung

    Herr Zou Yuantao trat im Arbeitslager zweimal in den Hungerstreik, welches die Lagerbeamten dazu veranlasste ihn gewaltsam zu ernähren. Dabei ergriffen sechs Insassen seine Hände und Füße und drückten sie fest herunter. Eine andere Person drückte mit einem Hocker auf seine Beine, während ein anderer seinen Kopf hielt und seine Nase zuhielt. Dann nahm eine weitere Person einen Bambusstock und brach damit seine Zähne gewaltsam auf und schüttete ein Drittel einer Cola Flasche in seinen Mund, so dass Herr Zou fast daran erstickte...
  • Der Falun Gong-Praktizierende Bian Fusheng starb nach Jahren der Verfolgung

    Herr Bian Fusheng, 72 Jahre alt, erlebte durch das Üben von Falun Gong viele körperliche und seelische Verbesserungen. Im Jahr 2000 suchte Liu Yi, Beamter der örtlichen Polizeistation von Heping in Acheng, Herrn Bians Familie auf und wollte wissen, ob Herr Bian Fusheng immer noch Falun Gong üben würde. Weil Herr Bian die Frage bejahte, wurde er inhaftiert und mit 20 Tagen Haft bestraft. …
  • Zwei Falun Gong-Praktizierende aus den Provinzen Liaoning und Hebei starben an den Folgen der Misshandlungen

    Nach Beginn der Verfolgung im Jahr 1999 durchsuchten Zhang Yanbo und Jia Yufeng aus der Politischen Sektion der Polizeibehörde das Zuhause des 50-jährigen Song Shengfa wiederholt. Ende 2001 erpressten sie 500 Yuan von ihm. Darüber hinaus verhafteten sie seinen Sohn und ließen ihn erst wieder frei, nachdem seine Familie 1000 Yuan Lösegeld zahlte. Song Shengfa litt sehr unter der Verfolgung, so dass es ihm seelisch und körperlich immer schlechter ging. …
  • Zhu Xiumin starb im Jahr 2004 infolge der Verfolgung

    Im April 2003 wurde Zhu Xiumin erneut verhaftet und einer 15-tägigen Gehirnwäschemaßnahme im Weiningying-Zwangsarbeitslager unterzogen. Sie wurde an einen Stuhl gefesselt. Täglich musste sie sich Videos anschauen, in denen die Lehre von Falun Gong verdreht und beschimpft wurde. Außerdem musste sie Schriftstücke verfassen, in denen sie sich gegen Falun Gong äußerte. Die gesamte Zeit über musste sie schwere Arbeit verrichten. …
  • Frau Wang Xinfeng stirbt infolge der Verfolgung (Stadt Laixi, Provinz Shandong)

    Am 13.Mai 2004 drangen 8-9 Polizisten in das Haus von Wang Xinfeng ein. Sie beschlagnahmten Bücher von Falun Gong und nahmen drei Falun Gong-Praktizierende fest, die sich gerade bei Wang Xinfang aufhielten. Wang Xinfeng war von der brutalen Aktion der Polizei so geschockt, dass sie auf der Stelle zusammenbrach. Nach dem Vorfall tauchte ihre alte Krankheit wieder auf und sie konnte sich nicht mehr um sich kümmern. Am 29. Juni 2006 starb sie...
  • Vier ältere Falun Dafa-Praktizierende aus den Provinzen Heilongjiang, Shandong, Liaoning und Peking starben während der Verfolgung

    Aufgrund ihres Glaubens an Falun Gong wurde Frau Liu Zhenxiang bedroht und verfolgt. Außerdem musste sie grundlos Strafen zahlen. Parteimitglieder in Fushan bedrohten sie ebenfalls. Sie erpressten immer wieder Geld von ihr. Der Beamte Jiang Ningchen führte eine Gruppe an, die ihre Wohnung durchwühlten und plünderten. Immer wieder wurde sie bedroht und eingeschüchtert, bis die ältere Frau regelrecht traumatisiert war und schließlich schwer erkrankte. Im März 2005 verstarb sie schließlich.