Mein Bruder wandelte sich von einem erbitterten Gegner meines Glaubens zu einem aktiven Unterstützer von Falun Dafa

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Ich habe einen jüngeren Bruder, der Präsident einer Fabrik in einer der größten Städte Chinas ist, die direkt von der Zentralregierung kontrolliert wird. Durch jahrelange Erfahrung während seiner Arbeit ist er sich der bösen Taten der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh) sehr bewusst geworden. Bevor er jedoch die wahren Begebenheiten von Falun Dafa kennen lernte, bedrängte er mich jedes Mal, wenn wir sprachen: „Mach das nicht (Falun Dafa praktizieren). Mein Bruder kam 2001 im Zuge einer Geschäftsreise in die Stadt in der ich lebe. Noch bevor ich ihn traf, erklärte er mir bereits, dass er mich überzeugen wolle, Falun Dafa aufzugeben, er warnte mich, um vorbereitet zu sein. Ich war überzeugt, dass alle Menschen, die ich traf, eine Schicksalsverbindung mit Dafa haben und ich versuchen müsse, sie zu retten, weil alles Leben die für das Fa gekommen ist. Ich bereitete mich sorgfältig vor und nahm eine DVD der Neun Kommentare über die kommunistische Partei sowie anderes Informationsmaterial mit, als ich mich mit ihm und seinen Arbeitskollegen zum Essen traf.

Als ich zu dem reservierten Raum kam, waren mit den Kollegen meines Bruders insgesamt 13 Leute dort. Jeder hieß mich herzlich willkommen, mit Ausnahme meines jüngeren Bruders. Sein Gesicht verdunkelte sich, während eine Zigarette an seinen Lippen hing. Er begrüßte mich sehr kühl: „Du bist da.“ Er wollte sich gleich zu Beginn unseres Treffens groß aufspielen. Ich dachte bei mir, ein Dafa-Praktizierender ist gekommen, um dich zu erretten. Deshalb begrüßte ich jeden herzlich und sagte: „Es ist sehr schwierig die Gelegenheit zu bekommen, euch zu treffen; das muss Schicksalsverbindung sein.“ Die Zigarette meines Bruders baumelte immer noch an seinen Lippen und er sah mich nicht direkt an.

Jemand sagte zu meinem Bruder: „Ich finde deine Schwester hat gute Manieren und du bist der jüngere Bruder, der ihr Respekt zeigen sollte, wie kannst du dich so benehmen?“ Mein Bruder erwiderte: „Von welcher älteren Schwester sprichst du denn? Sie ist mein Feind.”

Ich antwortete gutherzig: „Als eine Dafa-Praktizierende habe ich keine Feinde. Falun Dafa lehrt mich, ein guter Mensch zu sein.“ Als ich versuchte, ihnen das Wahre von Falun Dafa zu erklären, unterbrach mich ein Bankdirektor, der neben mir saß: „Weißt du was, ich habe dieses Buch (Zhuan Falun) gelesen. Was darin steht, ist wirklich gut und macht viel Sinn. Meister Li ist wirklich kompetent; so viele Menschen auf der ganzen Welt lernen seine Lehre. In meinen Augen konnte kein anderer Führer eines Landes dies erreichen; wozu zählt dieser Jiang Zemin schon? Sogar die Mitglieder des ständigen Ausschusses des Politbüros haben unterschiedliche Meinungen. Er ist völlig inkompetent, dennoch wagt er, andere zu belehren.“

Ich erkannte, dass der Meister versuchte, mir eine Hand zu reichen. Ich sah meinen Bruder direkt an und sandte aufrichtige Gedanken aus, um die bösen Elemente, die ihn davon abhielten, das Wahre von Falun Dafa zu verstehen, zu beseitigen. Als mein Bruder nichts mehr sagen konnte, nahm ich die Neun Kommentare über die Kommunistische Partei Chinas und das andere Informationsmaterial heraus. Jeder stand von seinem Sessel auf und nahm sich eine Kopie davon. In diesem Moment kam mir ein anderer Gedanke: Dies ist die Hoffnung auf deine Rettung, du musst dir das Material genau ansehen und es schätzen! Mein jüngerer Bruder nahm sich ebenfalls eine Kopie und sah es flüchtig an. Dann begann er die Verfolgung von Falun Dafa in seiner Stadt zu beschreiben. Aus seinen Worten verstand ich, dass er so handelte, weil er sich um meine Sicherheit und die Zukunft meiner Kinder sorgte.

Als das Essen zu Ende war, sagte mein Bruder zu mir: „Ich werde dich nach Hause bringen. Ich möchte nicht im Hotel bleiben, sondern bei euch übernachten.“ In dieser Nacht nach dem Aussenden der aufrichtigen Gedanken sah ich, dass noch Licht in seinem Zimmer brannte. Als ich ihn am nächsten Morgen beim Frühstück danach fragte, erklärte er mir: „Ich habe letzte Nacht nicht geschlafen. Als ich die Neun Kommentare fertig gelesen hatte, war es bereits 5:00 Uhr morgens.“

Ich fragte ihn: „Was hältst du davon?“ Er nickte mit dem Kopf, sagte jedoch nichts. Ich erklärte ihm sofort: „Dein Besuch diesmal muss damit zusammenhängen. Es ist Schicksalsverbindung. Ich sage das wirklich zu deinem Besten, bitte tritt aus der KPCh aus!“ Er stimmte sogleich zu. Als ich fragte, unter welchem Namen er austreten wolle, meinte er: „Nimm meinen wirklichen Namen!“

Als mein Bruder gehen wollte, hörte ich gerade die Lektionen des Meisters auf einem MP3 Player. Er sagte scherzend: „Schwester, wem schickst du ein Telegramm?“ Ich gab ihm den Player. Er hörte eine Weile zu und sagte: „Ich habe das noch nie gehört, warum hast du mir das noch nie gegeben?“ Als ich zögerte, fügte er schnell hinzu: „Borge es mir, ich werde es dir beim nächsten Mal zurückgeben.“ Ich wusste, dass ich einen anderen bekommen könnte, er jedoch nicht.

Auf seiner Heimreise hörte er den Lektionen zu. Die Zugpolizei fand es heraus und nahm ihm den MP3 Player weg, durchsuchte sein Gepäck und seinen Körper. Glücklicherweise befanden sich die Neun Kommentare und das andere Material in einem anderen Koffer und er hatte nur den MP3 Player bei sich. Die Polizei fragte ihn, woher er diesen habe. Er erklärte, dass er ihn im Warteraum des Bahnhofs gefunden habe und weil ihm so langweilig war, versuchte er ihn zu bedienen. Da die Polizei nicht beweisen konnte, dass er in Falun Dafa Aktivitäten involviert war, ließen sie ihn nach zwei Stunden gehen.

Nachdem er zu Hause war, erklärte er seinem guten Freund, Leiter der Polizeibehörde, was passiert war. Als der Freund das Informationsmaterial gelesen hatte, welches mein Bruder ihm brachte, entließ er alle Falun Dafa-Praktizierenden aus dem Gehirnwäschezentrum.

Die Tochter meines Bruders heiratete vor Jahren, doch sie konnte kein Kind bekommen. Nicht lange nach ihrem Austritt aus der KPCh, weil sie durch Informationsmaterial das Wahre von Falun Dafa erfahren hatte, wurde sie schwanger.

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