Frau Gu Changqin kann nach der langen Verfolgung im Liaoning-Frauengefängnis nicht mehr gehen und sprechen

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Frau Gu Changqin aus dem Stadtteil Gangyaoling, Bezirk Nanpiao der Stadt Huludao in der Provinz Liaoning, wird seit dem Jahre 2002 im Liaoning-Frauengefängnis verfolgt. Jetzt kann sie nicht mehr sprechen und ist auch nicht mehr in der Lage zu gehen.

Frau Gu ist 51 Jahre alt, von Beruf Ärztin und arbeitete im Gayaoling Krankenhaus. 1999 ging sie nach Peking, um für gegen die Verfolgung von Falun Gong zu appellieren; sie wurde verhaftet und zu drei Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Man brachte sie ins Masanjia-Zwangsarbeitslager in der Stadt Shenyang. Frau Gu wurde vom Direktor der 2. Abteilung Su Jing und von den männlichen und weiblichen Wachen gefoltert. Su und mehrere Polizistinnen standen an der Tür, um den Eingang zu versperren, während die restlichen Wachen Frau Gu stießen, schlugen, traten und mit elektrischen Kommandostäben misshandelten. Eine lange Zeit konnte Frau Gu weder liegen, um zu schlafen, noch normal atmen. Sie konnte ihren Hals nicht mehr bewegen und ihre Wangen sowie ihr ganzes Gesicht waren völlig angeschwollen. Frau Gu konnte nur noch Flüssigkeiten zu sich nehmen, was sie notdürftig am Leben hielt. Im Jahr 2000 schickte das Zwangsarbeitslager Frau Gu nach Hause, aber am 11. November des gleichen Jahres wurde sie abermals ins Arbeitslager gebracht. Am 30. Mai 2001 befand sich Gu Changqin in einem kritischen Zustand und wurde erneut nach Hause geschickt.

2002 verhaftete die Ortspolizei Gu Changqin ohne gesetzliche Grundlage und verurteilte sie zu sechs Jahren Haft. Dieses Mal wurde sie ins Liaoning-Frauengefängnis gesperrt. In Folge der Verfolgung bestand sie gerade noch aus Haut und Knochen und war fast zu schwach, um zu essen. Die Wachen zwangen Frau Gu ziemlich lange auf einer schmalen Bank zu sitzen, die nicht breiter als 5 cm war. Dies schädigte ihren Rücken so sehr, dass sie sich nicht mehr aufsetzen konnte. Aus Protest trat Gu Changqin daraufhin in einen Hungerstreik, wurde jedoch so brutal zwangsernährt, dass sowohl ihre Stimmbänder als auch ihr Magen Schaden nahmen. Sie konnte nicht mehr reden und musste sich nach jedem Schluck übergeben.

Jedes Mal, wenn Frau Gus Familie zu Besuch war, musste sie von jemandem hergetragen werden. Als Frau Gus Familie vor kurzem auf Besuch war, baten sie um ihre Freilassung. Die Gefängnisverwaltung sagte, dass sie Frau Gu freilassen könnten, aber zuvor müsse ihr zum Zwecke eines physischen Tests ein Medikament gespritzt werden. Die Beamten erklärten, dass die Familie ihre Zustimmung für dieses Verfahren geben und unterschreiben müsse. Als Frau Gus Familienmitglieder fragten, welches Medikament gespritzt werden würde, verweigerte das Gefängnis diese Auskunft. Da die Familie ablehnte zu unterschreiben, wurde Frau Gu Changqin nicht frei gelassen.

Dieser Artikel auf Chinesisch: http://minghui.ca/mh/articles/2006/8/16/135710.html