Rumänien: Die Menschen in Timisoara unterstützen Freiheit und Menschenrechte in China

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Am 5. Oktober 2005 wurde ein Seminar mit dem Titel: "Die rote Mauer bricht zusammen" im Timis Gericht in der zweitgrößten Stadt Rumäniens Timisoara abgehalten. Das Seminar zog große Aufmerksamkeit bei den lokalen Medien, Menschenrechtsorganisationen, Akademikern, Studenten und Anwohnern auf sich. Das staatliche Fernsehen von Rumänien hielt ein Live-Interview ab. Eine lokale Zeitung veröffentlichte einen Bericht unter dem Titel "In China und Rumänien zeigte der kommunistische Terrorismus dasselbe häßliche Gesicht."

Unter den eingeladenen Rednern waren Gheorghe Ciuhandu, der Bürgermeister von Timisoara; Steve Ispas, Vertreter der Epoch Times; Herr Man-Yan Ng, Vertreter der deutschen Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und Experte in Marketing; Prof. Vasile Docea, renommierter Professor der Universität Timisoara; Silviu Sarafolean, Vorsitzender der Vereinigung der ehemaligen Deportierten und bekannter Demokratieaktivist; Teofil Botlung, Vorsitzender der ehemaligen politischen Gefangenen und Dr. Daniel Vighi, Vorsitzender einer Menschenrechtsorganisation und renommierter Autor.

Timisoara liegt im Westen von Rumänien und ist ein Tor zum Westen. Die Bewegung, die das rumänische kommunistische Regime 1989 gestürzt hat, hat hier begonnen. Die Menschen in dieser Stadt konnten trotz des kommunistischen Regimes Fernsehsignale aus Italien, Ungarn und Jugoslawien empfangen. Sie zündeten die Fackel der demokratischen Bewegung am 15. Dezember 1989 an. In nur wenigen Tagen hatte die Welle der Demokratie das ganze Land überflutet, und am 25. wurde die rumänische kommunistische Diktatur, die von Ceausescu geleitet wurde, abgesetzt. Das Timis Gericht war der Sitz der Provinzverwaltung auf dem Boulevard der Revolution 1989. Als die Menschen in der Stadt Timisoara die Provinzverwaltung übernahmen, wurde das Timis Gericht zum Brennpunkt der demokratischen Bewegung. Es hat eine spezielle historische Bedeutung, daß das Seminar "Die rote Mauer bricht zusammen" hier abgehalten wurde.

Der Bürgermeister von Timisoara, Gheorghe Ciuhandu, nahm persönlich an dem Seminar teilt und war der erste Redner. Er sagte: "Obgleich Rumänien den Terror durch die Kommunistische Partei vor 16 Jahren beendet hat, haben wir die Verantwortung und die Pflicht, an das Leiden zu erinnern, welche die Kommunistische Partei dem Volk gebracht hat und uns gegen diese bösartige Partei zu widersetzen. Dies ist nicht Vergeltung. Dies ist Realität." Der Bürgermeister sagte, daß er die "Neun Kommentare über die Kommunistische Partei" gelesen habe und daß die Tatsachen, die in dieser Artikelserie, welche von der Epoch Times International veröffentlicht wurden, beschrieben werden, für ihn nicht eigenartig sind. Dadurch wurde ihm die Bösartigkeit, die er unter den rumänischen Kommunisten erfahren hatte, noch bewusster.

Silviu Sarafolean, Vorsitzender des Baragan Museums und der Vereinigung für ehemalige Deportierte in Baragan, nutzte die persönlichen Erfahrungen seiner Familie und viele andere Tatsachen, um die unmenschliche Natur der Kommunistischen Partei aufzudecken. Als er vier Jahre alt war, wurden seine Eltern in das Zwangsarbeitslager in Baragan gesteckt. Er ist einer der renommierten Demokratieaktivisten in Rumänien. Er war sehr erfreut, als er über die große Anzahl der Menschen erfuhr, die aus der Kommunistischen Partei Chinas ausgetreten sind.

Professor Vasile Docea, ein renommierter Professor für Politik und Geschichte an der Fakultät für politische Forschung der Universität Timisoara, analysierte das Ausmaß der Verfolgung gegen die Menschen unter der Kontrolle durch die Kommunistische Partei.

Teofil Botlung, Vorsitzender des regionalen Zentrums für soziale Integration und menschliche Entwicklung und Vorsitzender der Vereinigung von ehemaligen politischen Gefangen, sagte, daß er bereits die Kommunistische Partei als eine bösartige Organisation erkannte, als er noch sehr jung war. Während des Seminars hielt Herr Teofil Botlung eine Rede unter dem Titel "Ein weiterer Name für die Kommunistische Partei ist Mörder!"

Während der offenen Frage- und Antwortzeit sagte der ehemalige Senator Herr Tanase P. Tavala: "Dieses Seminar ist von großer erzieherischer Bedeutung. Diese Zeitung (die Neun Kommentare) ist bemerkenswert. Die rumänischen Kommunisten haben 10 Prozent des rumänischen Volkes getötet. Die chinesischen Kommunisten haben über 80 Millionen Menschen ermordet. Ich wünsche der Demokratiebewegung des chinesischen Volkes alles Gute." Dann sagte er allen: "Ich möchte den zuständigen Abteilungen empfehlen, diesen Tag des Seminars als ein Erziehungstag in dieser Stadt zu benennen. Wir möchten, daß sich die Menschen für immer an die bösartige Geschichte der Kommunistischen Partei erinnern. Ich möchte auch die Neun Kommentare der Abteilung für Erziehung empfehlen. Dies ist exzellentes Material. Wir werden unsere nächste Generation dabei helfen, die wahre Geschichte kennenzulernen."

Man-Yan Ng vertrat die deutsche Abteilung der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte. Herr Ng ist Marketingexperte. Er nutzte seine Erfahrung, für eine ausländische Firma in China zu arbeiten, um Chinas ökonomische Realität unter der Kommunistischen Partei Chinas zu beschreiben. Er verglich die verschiedenen Perioden des ökonomischen Wohlstandes in der chinesischen Geschichte und die gegenwärtige ökonomische Entwicklung miteinander. Er deckte die Realität von Chinas gegenwärtigem ökonomischen Wohlstand auf. Nach dem Seminar wurde Herr Ng von der Abteilung für internationale Beziehungen der Universität von Timisoara dazu eingeladen, ein spezielles Seminar für die Studenten über Menschenrechte in China abzuhalten. Während des Seminars erwähnte er, daß die Kommunistische Partei Chinas, um die Gedanken der Menschen zu kontrollieren, eine brutale Verfolgung gegen Falun Gong initiiert hat. Er hoffte, daß die Studenten dem chinesischen Volk helfen können, sich von der Kontrolle der Kommunistischen Partei Chinas zu befreien und China helfen können, ein demokratisches Land zu werden.