Altes China: Die Söhne wurden bedeutende Gelehrte, da ihnen ihre Mutter gutes Benehmen anerzogen hatte

Cheng’s Mutter, Frau Ho, war die Ehefrau eines hochrangigen Regierungsbeamten. Sie war auch die Mutter zweier bekannter Gelehrter, Cheng Mingdao und Cheng Yichuan, zur Zeit der Song-Dynastie. Sie kümmerte sich um ihre angeheiratete Verwandtschaft mit großer Achtung und viel Liebe. Sie hat ihre Familie zu gutem Benehmen erzogen. Darüber hinaus war sie von demütiger Gesinnung und großer Vornehmheit.

Sie behandelte ihre Dienerschaft mit Güte. Wenn ihre Kinder die Diener maßregelten, hätte sie diese sicherlich verwarnt: „Obgleich es einen Unterschied zwischen den Armen und den Reichen gibt, sind wir doch alle Menschen.“ Sie war immer mild und nachsichtig wenn ihre Diener Fehler machten versuchte sie ihr Bestes, sie nicht zu verletzen. Aber wenn ihren Kindern ein Fehler unterlief, dann zeigte sie diese direkt auf, selbst wenn er noch so klein war; wenn es jedoch ein ernsthafter Fehler war, bat sie ihren Mann einzugreifen und sie zu bestrafen und sie bestand darauf, dass sie den Fehler wieder gut machten. Sie sagte einmal: „Der Grund, warum ein Kind seiner Familie Schande bereitet, ist, weil die Mutter die Vergehen der Kinder dem Vater verheimlicht und der Vater verfehlt die Fehler der Kinder zu korrigieren.“

Frau Cheng hatte sechs Jungen, aber nur zwei überlebten. Sie behütete sie wie ihren Augapfel; nichts desto trotz stolperten sie und fielen hin, als sie erst ein paar Jahre alt waren. Die Familienmitglieder befürchteten, dass sie sich erschrocken hätten und beeilten sich, ihnen aufzuhelfen. Frau Cheng hingegen maßregelte sie noch: „Wenn ihr anständig gegangen wärt, wärt ihr dann gestrauchelt und gefallen?“ Sie beabsichtigte ihren Kindern eine gute geistige Haltung an zu erziehen, so dass sie sich selbst an strikte Maßstäbe halten würden und die Schuld nicht auf andere schieben würden, sobald sie einem Problem begegneten.

Beim Essen verlangte Frau Cheng oft, dass sich die beiden Brüder neben sie setzten. Sobald die Dienstmädchen luxuriöse Gerichte für die jungen Herren auftrugen, hielt sie diese unverzüglich zurück: „Wenn ihr all ihre Wünsche erfüllt, solange sie noch jung sind, was wird erst geschehen, wenn sie erwachsen sind?“ Wenn ihre Kinder diskutierten und sich mit anderen stritten, selbst wenn sie recht hatten, ergriff sie nie für sie Partei. Frau Cheng sagte: „Was mir Sorge bereitet ist, dass sie weder fähig sind mit einer Enttäuschung fertig zu werden, noch sich für die Gerechtigkeit auszusprechen.“ Aufgrund dieser Erziehung, die sie von klein auf genossen hatten, waren die beiden Herren Cheng überhaupt nicht heikel, was das Essen oder die Kleidung anbelangte, und noch viel weniger würden sie jemanden beschimpft haben. Cheng Mingdao und Cheng Yichuan wuchsen so zu bedeutenden Gelehrten ihrer Zeit heran.


Dieser Artikel auf Chinesisch:
http://www.minghui.org/mh/articles/2005/9/23/110407.html
Dieser Artikel auf Englisch:
http://www.clearwisdom.net/emh/articles/2005/10/17/65969.html

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