Russische Praktizierende sprechen über ihr Verständnis zum sechsten Jahrestag des Appells am 25.4. in Peking

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Am 25. April 1999 haben 10.000 Falun Gong Praktizierende friedlich für ihr Recht auf Glaubenfreiheit vor der Petitionsbehörde in Peking, China appelliert. Russische Praktizierende richteten ihren Blick zurück auf die bald sechs Jahre Leiden und Unterdrückung. Ihnen wurde dadurch die Großartigkeit dessen bewusst, was die Praktizierenden mit ihrem gütigen, friedlichen und nachsichtigen Geist erreicht haben und welchen Einfluss dieser weltweit hatte.

Am 23. April 2005 tauschten die Praktizierenden übers Internet miteinander aus:

Lalisa, eine Falun Dafa Praktizierende in St. Petersburg sagte dazu: “Als am 25.4. 1999 10.000 Menschen appellierten, gab es an unserem Übungsplatz dazu viele verschiedene Meinungen. Ich hatte in meiner russischen Vergangenheit mehrere Jahrzehnte über Kontakt zum bösartigen Erziehungssystem der Kommunistischen Partei Chinas. Ich glaubte, dass eine so große Bewegung mit sehr vielen Beteiligten in einem Land, das von der bösartigen Partei regiert wird, undenkbar sei. Es war eine Anschauung in meinen Gedanken. Durch das weitere Lernen der Falun Gong Schriften, der Kultivierung und der Fa-Berichtigung konnte ich diese Anschauung durchbrechen. Die 10.000 friedlich demonstrierenden Praktizierenden setzten sich für das Recht ein und setzten für die Praktizierenden in anderen Teilen der Welt ein Beispiel.“

Mary, eine über 70-jährige Falun Dafa Praktizierende aus St. Petersburg sagte: “Der Appell vom 25.4. 1999 in China ist laut Chinesischer Verfassung rechtlich zulässig und wäre in einem demokratischen Land erlaubt. Jedem sollte das Recht auf Meinungsfreiheit zustehen, doch die Menschen, die so viele Jahre lang unter der Gehirnwäsche der Kommunistischen Partei aufgewachsen sind, bezeichnen diese Handlung als Verstoß gegen die “Öffentliche Sicherheit” oder einen “politischen Akt” und rechtfertigen auf diese Weise die Verfolgung von Falun Gong. Die Bevölkerung Chinas, sowie die Menschen in anderen Ländern sollten sich darüber im Klaren sein, dass das falsch ist. Russland kann zwar in wirtschaftlicher Hinsicht nicht mit dem Westen mithalten, dennoch verbietet es solche Verfolgungen, wie in China. Die russische Regierung bediente sich keiner radikalen Mittel, um die Versammlungen und Proteste gegen die Regierung anlässlich des Rückgangs der sozialen Fürsorge Anfang des Jahres, stattdessen überlegte sie nach den Vorfällen, wie sie die Situation verbessern könnte. Das Unterdrücken der Glaubensfreiheit und Meinungsfreiheit kann nur in einem despotischen Land geschehen, das von einer bösartigen und autokratischen Kommunistischen Partei regiert wird.“

Nawa, eine Falun Gong Praktizierende aus dem Fernen Osten erzählte, dass sie persönlich von der Verfolgung des Jiang Zemin Regime betroffen ist. Ende 2004 zog ihre gesamte Familie wegen der Arbeit ihres Mannes nach Peking um. Nawa praktizierte jedoch weiter Falun Gong und wurde auf die schwarze Liste gesetzt. Aus diesem Grund verweigerte der Chinesische Zoll ihr die Einreise und so wurde sie von ihrer Familie gänzlich getrennt. Ihre persönliche Erfahrung ließ sie die Grausamkeit und Unmenschlichkeit der Verfolgung gegenüber 100 Millionen Menschen, die sich an den Werten Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht orientieren, besser verstehen. Die Verfolger nutzten den friedlichen Appell am 25.4. als Rechtfertigung für die Verfolgung. Sie sagte: „Ich bewundere zutiefst die erstaunlichen Taten der Falun Gong Praktizierenden in China, die trotz der gefährlichen Umgebung hervortreten und für die Gerechtigkeit einstehen.“

Ivan, ein Falun Gong Praktizierender aus Moskau fing im März 1999 mit dem Praktizieren an. Er war Zeuge der plötzlichen Veränderungen nach dem 25.4. 1999 und dem offiziellen Beginn der Verfolgung am 20. Juli mit. Trotz vieler Schwierigkeiten gelang es Ivan immer wieder Aktivitäten in Moskau zu organisieren, um die Menschen über die Verfolgung von Falun Gong zu informieren. Damals war Moskau von den Lügen Jiang Zemins überflutet worden. Sogar Pressekonferenzen über Falun Gong wurden von der Chinesischen Botschaft gestört. Heute, sechs Jahre später, sagte Ivan schweren Herzens: “In China, einer autoritären, tyrannischen und schrecklichen Umgebung ließen 10.000 Menschen, die Falun Gong ausüben, ihr persönliches Interesse los und traten heraus, um der Regierung die Situation vor Augen zu führen. Ihr Handeln verfolgte keine egoistischen Ziele, sie wollten lediglich der Regierung sagen, dass Falun Gong eine aufrichtige Praktik ist und forderten die Freilassung aller inhaftierten Praktizierenden. Der friedliche Appell am 25.4. zeigte mir die Großartigkeit und Selbstlosigkeit der Falun Gong Praktizierenden. Es hat mich ermutigt, es in meiner Kultivierung besser zu machen und mehr Menschen über die wahren Tatsachen aufzuklären.”