Weitere Informationen über die Verfolgung von Frau Wang Xia in der Inneren Mongolei

Bitte 3 Fotos herunterladen!

Am 30. Juli berichtete die Minghui-Webseite über die Verfolgung von Frau Wang Xia. Frau Wang ist 30 Jahre alt und kommt aus Bayannao’er Meng in der Stadt Linhe, die in der Inneren Mongolei liegt. Weil sie ihren Mitmenschen die wahren Tatsachen (1) über Falun Gong erklärte, wurde sie zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt und ins Frauengefängnis der Stadt Huhehaote eingesperrt. Seit zwei Jahren befindet sich Frau Wang im Hungerstreik, um gegen die Verfolgung zu protestieren. In dieser Zeit bekam sie brutale Zwangsernährungen (2) und man führte an ihr Medikamentenmissbrauch durch.

Foto1: Vor der Verfolgung: Wang Xia und ihr Sohn
Foto 2 und 3: Aufnahmen von ihrem gegenwärtigen Zustand

Im Jahr 2002 bevor sie ins Gefängnis gebracht wurde, war sie über 55 Kilo schwer, jetzt wiegt sie nur noch ungefähr 20 Kilo. An ihrem Körper ist fast kein Muskelgewebe mehr.
Sie ist fast nur noch Haut und Knochen und ihre Gelenke sind völlig deformiert.

Im Gefängnis wurde Frau Wang bis an die Schwelle des Todes gefoltert und fiel ins Koma.
Ein Arzt des Gefängnisses sagte, das sie diesen Zustand höchstens noch zwei oder drei Tage
überleben kann. Einer der Verantwortlichen dort meinte in Gegenwart einiger Polizisten und der Leitung des Büro 610: „Werft sie doch einfach ins Leichenschauhaus und verbrennt sie lebendig!“ Ein Leiter des Büro 610 antwortete dazu: „Sie darf nicht hier im Gefängnis sterben. Lasst ihre Familienangehörigen sie sofort abholen. In der Minghui-Webseite wurde über sie schon berichtet. Falls sie zu Hause stirbt, zählt es zu Selbstmord.“

Am 26. Juni 2004 wurde sie von ihrem Vater abgeholt. Frau Wang war immer noch ohne Bewusstsein. Am gleichen Tag brachte man sie ins Nervenkrankenhaus Bameng, wo sie ärztlich behandelt wurde. Am nächsten Tag musste sie aber das Krankenhaus wieder verlassen. Danach war sie verwirrt und in noch schlechterer Verfassung. Die Angehörigen brachten sie wieder ins Krankenhaus. Dort blieb sie dann über 20 Tage. Als die Familie kein Geld mehr für weitere Behandlungen hatte, wurde sie abgeschoben und musste nach Hause
zurückkehren. Seitdem ist sie manchmal bei klarem Bewusstsein, und manchmal nicht. Die Angehörigen haben den Verdacht, dass Frau Wang Spritzen bekam, die das Nervensystem zerstören. Wann immer sie zu sich kommt, sagt sie mit schwacher Stimme aber einem starken Willen: „Falun Dafa ist gut“.


(1) „Die Wahrheit erklären“ bzw. „die wahren Umstände über Falun Gong“ erklären bezieht sich darauf, dass in China auf Anordnung Jiang Zemins in den Medien gezielt Propaganda gegen Falun Gong betrieben wird, in dem sie Lügen erfinden und der Bevölkerung ein gefährliches Bild von Falun Gong vortäuschen. Auf diese Weise haben sich viele unschuldige Menschen an der Verfolgung mit schuldig gemacht und es ist ein zusätzliches Mittel, um die Verfolgung in solch einem Ausmaß aufrecht zu erhalten.

(2) Zwangsernährung ist eine der häufig angewandten Foltermethoden gegenüber Falun Gong-Praktizierenden in China. Sie wird meistens von medizinisch nicht geschultem Personal durchgeführt und hat bereits bei mehreren Hundert Praktizierenden zum Tode geführt. Aber auch wenn Mediziner die Zwangsernährung durchführen, wird diese mit der Absicht gemacht, den Falun Gong-Praktizierenden schlimmste Schmerzen zuzufügen. Dabei gibt es folgende Abläufe: Vor einer beabsichtigten Zwangsernährung wird der Praktizierende so lange geschlagen, bis er zu schwach ist, dagegenzuhalten. Mehrere Personen drücken ihn dann zu Boden und stellen sich auf seinen Körper und Gliedmaßen. Anschließend wird ein sehr dicker, grober und oft schmutziger Plastikschlauch (also keine Magensonde nach medizinischen Richtlinien) in die Lunge, die Luftröhre und/oder Speiseröhre eingeführt. Die sogenannte „Nahrung“ besteht z.B. aus hoch konzentrierten Salzlösungen, ungekochtem Maisbrei, Medikamenten die Durchfall oder Erbrechen verursachen, manchmal sogar Kot, Urin, Alkohol, Speichel. Nachdem die sogenannte „Ernährung“ beendet ist, wird der Plastikschlauch oft mehrmals raus- und rein geschoben, um zusätzliche Schmerzen und Blutungen zu erzeugen. Der Ausdruck „Zwangsernährung“ dient der Verschleierung dieser in Wahrheit äußerst sadistischen und gefährlichen Foltermethode.


Chinesisches Original

Texte und Informationen von dieser Website können mit Quellenangabe grundsätzlich weiterverwendet werden.