FGI Deutschland): Stellungnahme zur jüngsten Mordanklage

Chinas neuester Propagandatrick gegen Falun Gong
 
In der Provinz Guangxi wurde ein Mann zum Tode verurteilt, weil er einen anderen mit einer Axt erschlagen hat. So grausam und traurig dieser Vorfall auch für die betroffenen Familien sein mag, er hätte sicherlich nie für internationale Schlagzeilen gesorgt, wenn die staatlich kontrollierte chinesische Nachrichten-Agentur Xinhua diesen Mord nicht Falun Gong in die Schuhe geschoben hätte.

Aber gerade das hat Xinhua als neuerlichen Schachzug in der immer stärker eskalierenden Verleumdungskampagne gegen Falun Gong getan und damit gegenüber den gewaltlosen Falun Gong-Praktizierenden Haß im Volk gesät. Einem Artikel der Washington Post vom 4. August zufolge ist die "Hochdruck-Propagandakampagne" gegen die Bewegung eine der drei Hauptstrategien der chinesichen Führung zur Auslöschung von Falun Gong, und sie behauptet in diesem Zusammenhang, daß das chinesische Volk bereits gegen Falun Gong aufgebracht ist. Allerdings zeugen sensationsheischende Berichte wie dieser eher von der verzweifelten Ohnmacht des Chinesischen Regimes.

Tausende von Falun Gong-Praktizierenden haben sich seit zwei Jahren in der öffentlichkeit friedlich und gewaltlos zu ihrem Glauben bekannt, selbst angesichts bevorstehender schlimmster Mißhandlungen und Folter. Töten in jeglicher Form und daher auch Selbstmord verstoßen grundlegend gegen die Lehre von Falun Gong. "An Praktizierende haben wir strikte Anforderungen gestellt, sie dürfen nicht töten" sagt Li Hongzhi, der Lehrer der Schule, in seinem Buch Zhuan Falun, dem Hauptwerk von Falun Gong.

Angesichts des durchgehend gewaltlosen Auftretens der Falun Gong-Praktizierenden und einer Lehre, die das Töten in jeglicher Form untersagt, wird eben diesen Menschen ein nicht nachprüfbarer Mord zur Last gelegt. Falls der Vorfall wirklich stattgefunden hat -was keinesfalls bewiesen ist- könnte der Täter wirklich ein Falun Gong-Praktizierender sein?

Die Geschichte von Xinhua weist eine lange Liste von Vertuschungsversuchen, Täuschungsmanövern und künstlich erfundenen Geschichten auf. So wird von Xinhua geleugnet, dass während der Kulturrevolution auf Geheiß des Staates Massenmorde stattfanden. Xinhua verbreitet als Tatsache, dass die Explosion in einer Schule zu Beginn dieses Jahres, bei der es viele Tote gab, die Tat eines verrückten Bombenlegers war und nicht das Resultat einer illegal bestehenden Fabrik für Feuerwerkskörper, wie man später doch zugeben mußte.

Wir appellieren an alle internationalen Medien und Menschenrechtsorganisationen, von der chinesischen Regierung uneingeschränkten Zugang zu Unterlagen und Zeugen zu fordern, um den Mord in Guangxi aufzuklären. Ohne unabhängige Untersuchung auf internationaler Ebene ist die Behauptung, daß der Mörder ein Falun Gong-Praktizierender ist, nicht haltbar.


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