FGI (Deutschland): Falun Gong erbittet schnelle offizielle Stellungnahme vom Bundeskanzler

PRESSEMITTEILUNG vom 14.08.2001
 
Mahnwache vor dem Kanzleramt für die Hungerstreikenden im Masanjia- Arbeitslager in China.

Seit 13 Tagen befinden sich über 130 Falun Gong-Praktizierende während ihrer unrechtmäßigen Inhaftierung im Hungerstreik. Ausgelöst wurde der Protest durch die Weigerung der Lagerleitung, Falun Gong-Praktizierende nach Ablauf ihrer regulären Haftzeit zu entlassen, da sie keinen sogenannten Reuebericht unterschrieben haben. Vermutlich befürchtet die Lagerleitung, dass die Inhaftierten nach der Freilassung der Öffentlichkeit über die grausamen Folterungen und Misshandlungen im Masanjia-Arbeitslager berichten würden.

Aufgrund der akuten Todesgefahr der inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden ersuchen wir den Bundeskanzler, innerhalb von 48 Stunden beginnend ab Mittwoch, den 15.08.01 um 9.00 Uhr einen offiziellen Appell an China für die Freilassung der inhaftierten Falun Gong-Praktizierenden sowie die Beendigung der brutalen Verfolgung von Falun Gong zu richten. Wir bitten die deutsche Regierung, sich für eine dringende Lösung der momentanen Krise in China und für die Menschenrechte einzusetzen. Eine Kopie des Appellbriefes an den Bundeskanzler ist in der Anlage beigefügt.

Während dieser 48 Stunden (vom 15.08.01 9.00 Uhr bis 17.08.01 9.00 Uhr) halten Falun Gong- Praktizierende aus ganz Deutschland eine Mahnwache vor dem Bundeskanzleramt (Otto-von-Bismarck-Allee Ecke Willy-Brandt-Str.). Da die Lage kritisch ist, werden einige Falun Gong-Praktizierende bereits ab heute 15.00 Uhr vor dem Bundeskanzleramt zusammen kommen.


Redner: Am 15.08.01 wird der Referent der „gesellschaft für bedrohte völker“ um 11.00 Uhr eine Rede bezüglich der Verfolgung von Falun Gong in China halten.

Wir bitten alle Medien, wohltätige Institutionen und Bürger um Unterstützung für die Rettung der verfolgten Falun Gong-Praktizierenden in China.

Besuchen Sie uns vor dem Bundeskanzleramt.

Texte und Informationen von dieser Website können mit Quellenangabe grundsätzlich weiterverwendet werden.