Provinz Hunan: Das Personal des Baimalong Arbeitslagers in Zhuzhou verabreicht dort eingesperrten Frauen nervenschädigende Drogen

Die Beamten des Baimalong Arbeitslagers stecken Falun Gong-Praktizierende abwechselnd in die sogenannte „Umerziehungsgruppe“, „strenge Erziehungsgruppe“ und „Entschlossenheitsgruppe“. Im Juli 2002 wurde die „Standhaftigkeit Zerstörungsgruppe“ (dessen Zielgruppe sind diejenigen, die in ihrem Glauben an Falun Gong standhaft blieben) von dem Leiter des Arbeitslagers, Zhao, dem stellvertretender Direktor des Arbeitslager, Zhao Guibao und dem Vorarbeiter, Ding Cailan, zusammengestellt. Zheng Xia, der für die Verfolgung der Falun Gong-Praktizierenden verantwortlich ist, wurde zum Gruppenleiter gewählt.

Im November 2001 versetzte Ding die Falun Gong-Praktizierende Chen Chujun von der „Produktionsgruppe“ in die sogenannte „Umerziehungsgruppe“, um sie dort einer Gehirnwäsche zu unterziehen. Chen Chujun ist ca. 30 Jahre alt und arbeitete am Haihua Bahnhof. Am Tag, als Chen Chujun in die "Umerziehungsgruppe" geschickt wurde, befahl die Polizei, dass Fau Chen auf den Boden gestoßen und ihre Hände gefesselt werden sollten. Sie stießen ihr Gesicht gegen den Boden und schnitten gegen ihren Willen die Haare ab. Chen protestierte gegen die Misshandlung mit einem Hungerstreik. Der Direktor des Lagers schickte sie dann in die „Produktionsgruppe“.

Im Baimalong Arbeitslager kann man auf verschiedene Art und Weise gefoltert werden, wenn man entschlossen praktiziert. Nach sechs Tagen wurde Chen in das Krankenzimmer geschickt, um dort Spritzen zu bekommen. Nach einem halben Monat befahl der Direktor zwei Beamten, sie im Krankenzimmer zu bewachen. Nach Zeugenberichten spritzte das Personal Zucker mit nervenschädlichen Drogen, die sie „Winterschlaf“ nennen, in Chens Blutkreislauf. Nachdem eine dieser Droge verabreicht worden ist, wird man allmählich unter Gedächtnisverlust leiden und will immer schlafen. Das medizinische Personal verabreichte Chen jeden Tag eine kleine Menge dieser Droge. Das führte dazu, dass sie langsam krank wurde, als ob sie an einer chronischen Krankheit leiden würde. Doktor Lu vom Baimalong Medizinbüro ist in erster Linie für den Schaden an Frau Chens Gesundheit verantwortlich.

Das Medizinbüro blockierte alle Information über Frau Chen. Später erhielt eine Praktizierende eine Notiz von Chen, worin stand, dass sie sich nicht mehr an die kurzen Mantras vor den Falun Gong Übungen erinnern konnte. Dann wurde Chen in das medizinische Zentrum des Zhuzhou Chemiewerkes geschickt. Chen wurde während ihrer Gefangenschaft im Krankenhaus zwangsernährt und ihr Magen, ihre Gallenblase und ihre Lungen wurden von dieser Folter beschädigt. Nach 22 Tagen Hungerstreik wurde Chen in das Baimalong Medizinbüro geschickt. Nachdem sie ihre Schwester traf, fing sie an, ein bisschen zu essen. Ihrer Familie wurde versprochen, dass sie nach ihrer Magenoperation nach Hause durfte. Doch Frau Chen durfte nicht nach Hause. Also trat Chen am 2. Januar 2002 erneut in einen Hungerstreik. Sieben Tage später wurde sie in das zweite Krankenhaus von Zhuzhou geschickt. Seitdem haben wir nichts mehr von ihr gehört.

Im Baimalong Arbeitslager ist diese Art der Brutalität normal. Wir wissen oft nicht, ob es den Praktizierenden erlaubt worden ist, nach Hause zu gehen oder ob sie zu Tode gefoltert wurden. Die bekannten Todesfälle im Baimalong Arbeitslager sind: Liu Qingxi, Wen Huiying, Jin Fuwan, Guo Zhaoqing und Qi Manying.

Die Falun Gong-Praktizierende Xia Ting ist 29 Jahre alt. Ursprünglich kommt sie aus der Provinz Zhejiang und lebt jetzt in Shenzhen. Frau Xia ist auch im Baimalong Arbeitslager festgehalten worden. Xia wurde einmal in das Medizinbüro, nachdem sie in den Hungerstreik getreten war gebracht. Sie war für einen Monat im Hungerstreik und ihr wurden Drogen verabreicht, die sie rund um die Uhr schläfrig machten. Momentan ist ihre Sehkraft sehr schlecht. Sie ist lustlos, ihr Rücken ist krumm, ihre Schultern lässt sie hängen und sie kann beim Gehen ihr Gleichgewicht nicht halten. Außer „Lunyu" (das Vorwort des Falun Gong Buches Zhuan Falun) kann Xia Ting sich an nichts mehr erinnern, was sie einst aus den Falun Gong Büchern gelernt hatte. Außerdem muss sie wiederholt nach dem aktuellen Datum fragen.

Einmal schrieb Xia Ting mit Hilfe von anderen Praktizierenden einen Bericht über ihren gesundheitlichen Zustand. Dann brachte Zhao Guibao sie zum Verhör in einem privaten Raum. Zu dieser Zeit arbeiteten wir in der Nähe und sahen, wie Zhao Guibao ihr drohte, wenn sie ihre Erklärung nicht wiederrief.

Wir wissen noch von einer anderen Praktizierenden, die unter den nervenschädigenden Drogen litt. Diese Praktizierende heißt Yu Yingzhu. Sie ist 29 Jahre alt und kommt aus der Provinz Hunan. Sie wurde für über drei Jahre gefangengehalten. Frau Yu wurde in die selbe Gruppe wie Xia Ting gesteckt und beide traten gemeinsam in den Hungerstreik. Nachdem Yu vom medizinischen Personal Drogen verabreicht bekommen hatte, fühlte sie sich, als ob ihr die ganze Kraft verloren ging. Jedes Mal, wenn ihr etwas verabreicht wurde, hatte sie eine pinkfarbene Flüssigkeit in ihren Ausscheidungen. Yu fühlte, dass nach vier bis fünf Tagen der Drogeninjektion, etwas nicht stimmte und sie weigerte sich fest wieder in das Medizinbüro zu gehen. Zur Zeit wird sie wahrscheinlich immer noch im Baimalong Arbeitslager festgehalten.


Chinesisches Original: http://www.minghui.org/mh/articles/2003/11/29/61503.html
Englische Version: http://clearwisdom.net/emh/articles/2003/12/14/43124.html

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