Chinas drittmächtigster Mann zu Besuch in Norwegen – Bürger demonstrieren gegen die Verfolgung von Falun Gong

Li Zhanshu, Leiter des Volkskongresses in China, war von 15. bis 16. Mai 2019 zu Besuch in Oslo. Am 17. Mai, dem norwegischen Nationalfeiertag, besuchte er mit einer Delegation mehrere wunderschöne ländliche Gebiete in Ryfylke (nördlich von Stavanger).

Der norwegische Falun-Dafa-Verein, Amnesty International, das Tibet-Komitee und das norwegische Uiguren-Komitee hielten während dieses Besuchs eine Kundgebung für Menschenrechte ab. Die Kommunistische Partei Chinas wird für brutale und schwere Verbrechen an ihrem eigenen Volk verantwortlich gemacht. Millionen von Menschen sind dort Strafen in Arbeitslagern, Gehirnwäsche-Einrichtungen sowie Mord, Folter und sogar der Zwangsentnahme von Organen ausgesetzt.

Auf Bannern fordern Falun-Dafa-Praktizierende in Oslo das Ende der Verfolgung

Am Nachmittag des gleichen Tages war Li Zhanshu zu Gast in der Gemeinde Stavanger. Im Vorfeld des anstehenden Besuches herrschte in der Bevölkerung große Verärgerung über die chinesische Delegation, die eine Diktatur vertritt. Ein Regierungsbesuch am Nationalfeiertag der Norweger - dem Tag der Feier der Verfassung und der demokratischen Werte, Offenheit und Meinungsfreiheit! Werte, die im kommunistischen China undenkbar sind.

Die klaren Forderungen auf den Bannern der Praktizierenden erregten die Aufmerksamkeit der Passanten

 

Eine unbekannte chinesische Gruppe namens „Norwegen-Wenzhou Handelskammer“ hatte sich an dem Tag auf dem ‘Eidsvolds Platz’ vor dem Norwegischen Parlament positioniert. Sie hielten chinesische Flaggen, tanzten und benutzten große Trommeln, die besonders laut waren, als Vertreter von Menschenrechtsorganisationen ihre Reden hielten.

Die Menschenrechtsorganisationen hingegen wurden auf den Rasen hinter dem ‘Eidsvolds Platz’ geschickt.

Vielleicht als Resultat der Manipulation der norwegischen Demokratie, der Öffentlichkeit und der Meinungsfreiheit?

Norwegische Medien reagierten sehr kritisch auf die Besetzung von Eidsvolds Platz durch die unbekannten chinesischen Gruppen.

So berichtete zum Beispiel das Dagbladet, die drittgrößte Tageszeitung im Land: „Wir erwarten, dass die norwegische Regierung, so wie sie es angekündigt hat, in ihren Treffen klar und deutlich über die Frage der Menschenrechte diskutieren wird. Die Gruppe erhielt bei der Anmeldung den Standort vom Norwegischen Parlament im voraus zugewiesen, noch bevor der Staatsbesuch angekündigt war.”

Die VG, Norwegens größte Tageszeitung, berichtete: „Die chinesische Botschaft verlangte bei diesem Besuch ein Minimum an Schwierigkeiten und die norwegische Regierung hatte das akzeptiert.”

 

Praktizierende informieren die Menschen über die wahren Fakten von Falun Gong und dessen Verfolgung in China

Falun-Gong-Praktizierende bei der Veranstaltung

 

Es gab keine Anzeichen dafür, dass das Thema „Menschenrechte in China” während dieses Besuchs Gegenstand von Gesprächen gewesen wäre. Doch das gewaltige Sicherheitsprogramm, die schwer bewaffnete Polizei auf den Straßen, auf Dächern und Hubschraubern sorgte dafür, dass sich die Menschen in der Bevölkerung unwohl und wie in einer Art „Notstand-Zustand“ fühlten.

Die Falun-Dafa-Praktizierenden nutzten diesen Besuch jedoch und demonstrierten in der Öffentlichkeit gegen die grausame Verfolgung von Falun Gong in China.

Quelle: http://no.clearharmony.net/articles/a112501-Oslo-D...

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