Kerzenlichtmahnwache vor dem Stephansdom in Wien - Erinnerung an das Zhongnanhai-Ereignis vom 25. April 1999 in China

Genau vor 20 Jahren, nämlich am 25. April 1999, sind ca. 10.000 Falun-Gong-Praktizierende aus China zum Zentralpetitionsbüro in das Regierungsviertel ´Zhongnanhai` in Peking gegangen, um den staatlichen Führungskräften die wahren Begebenheiten über Falun Gong darzulegen.

Die wahre Geschichte hier im Link zum Nachlesen.

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Die Praktizierende Andrea sitzt in Ruhe bei der Meditation

Auf der ganzen Welt gibt es um den 25. April herum Aktivitäten und Mahnwachen von Praktizierenden, das ist auch der Grund, weshalb die Praktizierenden aus Österreich sich auf dem Staphansplatz in Wien getroffen haben. Im Gedenken an 20 Jahre unrechtmäßige Verfiolgung von Falun Gong in China und an unsagbar viele Todesopfer (die genaue Zahl kann leider nicht ermittelt werden), die die Verfolgung nicht überlebt haben.

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Falun-Dafa-Praktizierende aus Österreich im Interview:

Andrea Pichler ist um die 30 Jahre alt und praktiziert seit ca. 3 Jahren Falun Dafa. Um an der Mahnwache teilnehmen zu können, war sie an diesem Tag vier Stunden unterwegs. Warum ist ihr diese Mühe wert? - Andrea: „Es ist hier eine harmonische Atmosphäre spürbar, deshalb fahre ich gern nach Wien. Heute am Stephansplatz konnte ich gemeinsam mit vielen Falun-Dafa-Praktizierenden vor den Augen vieler interessierter Menschen die Übungen machen und ihnen zeigen, dass Falun Dafa gut ist. Ich habe beim Aufbau des Infostandes geholfen und mich dann ganz auf die Übungen konzentriert. Zwischendurch konnte ich zusehen, wie andere Praktizerende mit Menschen redeten und sehr gut erklärten, worum es uns hier geht. Mit den Übungen von Falun Dafa kann ich mir selbst helfen: Meine Stimmung wird leichter, die Gedanken werden ruhiger und friedvoller. Schritt für Schritt erkenne ich immer mehr die tiefe Bedeutung von Falun Dafa.“

nullRenate spricht mit einem Passanten, während am Falun Dafa-Stand Unterschriften gegen den Organraub in China gesammelt werden.

Renate ist mit ihrer Tochter Bianca gekommen: „Es ist ein Moment, in dem wir unsere Schicksalsverbindungen mit den Leuten wahrnehmen können, ihnen das Fa nahebringen und ihnen die Möglichkeit geben, dass sie sich für die Zukunft positionieren - oder dass sie überhaupt Zukunft haben! Da gibt es für mich keine anderen Gedanken außer: Ja, klar! Wenn ich frei habe von meiner Arbeit, dann ist das für mich selbstverständlich, dass ich zu Aktivitäten komme - und ich bin immer dankbar, dass so etwas überhaupt organisiert wird.“

In Katja Hausmanns Terminkalender spielen Infotage und viele andere Aktionen für Falun Dafa immer eine bedeutende Rolle. Warum sie am 25.04. auf den Stephansplatz gekommen ist? „Das ist für mich sonnenklar! Weil es so wichtig ist, diese Verfolgung aufzuzeigen! Und um auf ein Ereignis aufmerksam zu machen, das den meisten Leuten überhaupt nicht bewusst ist, das zu einer der schrecklichsten, menschlichen Katastrophen dieser Erde geführt hat. Kein Mensch kennt Zhongnanhai! Die Wichtigkeit, auf diesen in Zukunft sicher als `schrecklich´ bekannten historischen Moment aufmerksam zu machen, hat mich hierhergeführt.“

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Kerzenlichtmahnwache vor dem Stephansdom

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