Gedenken an den friedlichen Appell vom 25. April – Veranstaltungen in Irland und der Schweiz

Der 25. April 1999 ist ein wichtiges Datum für China und die Falun-Gong-Praktizierenden. Etwa 10.000 Praktizierende gingen an diesem Tag nach Peking, um an die Führung des Regimes zu appellieren, nachdem Praktizierende in Tianjin wegen ihres Glaubens illegal verhaftet wurden.

Die Verhafteten aus Tianjin wurden nach dem friedlichen Appell zwar freigelassen, aber drei Monate später startete der ehemalige Leiter der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), Jiang Zemin, eine landesweite Verfolgungsaktion gegen Falun Gong, die bis heute andauert.

Zur Erinnerung an den Appell am 25. April veranstalten Falun-Gong-Praktizierende auf der ganzen Welt Events, um das Bewusstsein für die Verfolgung durch die KPCh zu schärfen, einschließlich der staatlich sanktionierten Organentnahme von lebenden Praktizierenden.

Schweiz: Ermutigung in der Genfer Innenstadt

Falun-Gong-Praktizierende richteten am 24. April 2019 an beiden Enden der belebten Fußgängerzone im Zentrum von Genf einen Informationsstand ein. Sie erzählten den Menschen von Falun Gong und der Verfolgung in China.


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Unterschriftensammlung gegen die Verfolgung von Falun Gong in China.

 

Ein Herr, der seit 25 Jahren bei den Vereinten Nationen arbeitet, bemerkte, dass die Verfolgung in China so lange andauert, und sagte, es sei bedauerlich, dass andere Länder und internationale Menschenrechtsorganisationen bisher keine konkreten Maßnahmen ergriffen hätten, um sie zu stoppen.

Er sagte, dass das Hören und Sehen von Falun-Gong-Praktizierenden in der Öffentlichkeit und die Bemühungen für so viele Jahre ihn bewegt haben. Er ermutigte sie, diese fortzusetzen, bis die Verfolgung beendet ist.

Ein uniformierter Herr sagte, dass er bei der Arbeit sei, aber er hörte aufmerksam zu. „Jetzt wollen die westlichen Länder nur noch mit China Geschäfte machen und die Menschenrechtsfragen vergessen. China sollte diese Verfolgung sofort stoppen.“

Irland: Gruppenübung vor der chinesischen Botschaft

Falun-Gong-Praktizierende führten die Übungen am 24. April 2019 vor der chinesischen Botschaft in Dublin vor, um an den Appell vom 25. April zu erinnern.


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Die Praktizierenden gedenken an den Appell am 25. April vor der chinesischen Botschaft in Irland.

 

Die Falun-Gong-Praktizierende Frau Dai sagte: „Seit 20 Jahren leben die Falun-Gong-Praktizierenden nach den Prinzipien Wahrhaftigkeit, Güte und Nachsicht und sie arbeiten hart daran, das Bewusstsein für die brutale Verfolgung der Partei zu schärfen. Wir hoffen, dass gutherzige Menschen auf der ganzen Welt zusammenarbeiten, um die Verfolgung zu stoppen.“

Als sie sahen, wie die Falun-Gong-Praktizierenden die Übungen im Gleichklang durchführten, hupten die Fahrer in vorbeifahrenden Fahrzeugen, um ihre Anerkennung zu erweisen und ihre Unterstützung zu zeigen. Ein Ire, der ein Visum für seine Tochter beantragt hat, sagte: „Ich weiß, dass die KPCh Falun Gong und andere Gruppen verfolgt. Das ist einfach zu schade.“

Quelle: Switzerland, Ireland, and New Zealand: Commemorating the April 25 Peaceful Appeal and Raising Awareness of the Persecution in China

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