Was bringt eine kommunistische Nation dazu, eine gefälschte „Selbstverbrennung” zu inszenieren?

18 Jahre nach dem dramatischen Ereignis treten Augenzeugen der inszenierten „Selbstverbrennung” hervor und enthüllen die wahren Fakten über den orchestrierten Schwindel des chinesischen kommunistischen Regimes. Aus Angst vor Repressalien hüllten sie sich all die Jahre in Schweigen und erzählen erst jetzt wie die Kommunistische Partei versuchte, die spirituelle Gruppe Falun Gong, eine friedliche Meditationspraxis, die auf den Grundwerten Wahrhaftigkeit, Barmherzigkeit und Nachsicht basiert, zu diffamieren.

Am 23. Januar 2001 sollen sich fünf Personen auf dem Tiananmen-Platz in Peking, China, in Brand gesteckt haben. Nur wenige Stunden nach dem Ereignis führten die chinesischen Staatsmedien eine Blitzkampagne durch, um die „Selbstverbrennung” als Tat von Falun-Gong-Praktizierenden darzustellen.

Wenn man die Entstehung der Hass-Kampagne gegen Falun Gong verfolgt, stößt man auf den 20. Juli 1999. Es war der Tag, an dem Jiang Zemin, der damalige Führer der Kommunistischen Partei Chinas (KPCh), ein landesweites Verbot von Falun Gong ankündigte. Er empfand die wachsende Popularität der Gruppe – mit offiziellen Schätzungen von 70-100 Millionen Anhängern bis Ende der 90er Jahre – als Bedrohung für die kommunistische Herrschaft.

Der inszenierte Vorfall der Selbstverbrennung beeinflusste die Menschen in ganz China äußerst negativ. Ihre Einstellung zu Falun Gong änderte sich von Achtung und Sympathie für die Praktizierenden der friedlichen Praxis bis hin zu Wut und Angriff auf dieselben.

null

Auf diesem undatierten Foto sind Falun-Gong-Praktizierende in China zu sehen, wie sie Banner mit der Aufschrift „Wahrhaftigkeit – Barmherzigkeit – Nachsicht” entfalten, während ein Polizist auf sie zuschreitet, um sie zu verhaften. (©Minghui.org)

Die regierende kommunistische Partei startete damals eine umfassende Kampagne und nutzte den inszenierten Vorfall, um ihre Behauptung, Falun Gong sei eine gefährliche Gruppe, zu untermauern. 18 Monate zuvor hatte die Partei diese spirituelle Meditationspraktik verboten und versuchte in der Folge mit allen Mitteln, die öffentliche Meinung in China und im Ausland gegen Falun Gong zu wenden. Nach dem Vorfall nahmen die Hassverbrechen gegen Falun-Gong-Praktizierende zu, und die KPCh brachte ihre Verfolgung mit zunehmenden Verhaftungen, Folterungen, Morden und erzwungenen „lebenden Organentnahmen” auf die Spitze.

Jedoch zeigt eine Analyse des gesamten Ereignisses deutlich, dass die „Selbstverbrennung” das Erzeugnis der KPCh war, um Falun Gong zu diskreditieren.

Ein objektiver Blick auf das siebenminütige Video, das fünf Menschen zeigt, die sich in Brand stecken, gibt einem das Gefühl, einen zweitklassigen Film mit schlecht geschriebenem, löchrigem Drehbuch sowie einer miesen Produktion zu sehen. Eine gründliche Analyse brachte unbestreitbare Beweise zutage, dass der angebliche Vorfall der „Selbstverbrennung” tatsächlich vom chinesischen kommunistischen Regime inszeniert worden war, nur um ihn als abscheuliche Propaganda gegen Falun Gong zu benutzen.

Der Selbstopferungsfilm ist voll von Widersprüchen

Filmemacher, Feuerexperten, Nichtregierungsorganisationen und unabhängige Medien haben den Film genau untersucht und die darin enthaltenen Unstimmigkeiten herausgefiltert. Sie waren geschockt, wie eine Nation so weit gehen kann, ihre eigenen unschuldigen Bürger zu verteufeln und ihnen die Freiheit des spirituellen Glaubens zu verweigern.

Daraufhin wurde eine Reihe von Medienberichten veröffentlicht, in denen der selbstvernichtende Schwindel aufgezeigt wurde, darunter Artikel in der Washington Post und der National Review. Zu den besten Medien, die die inszenierte Selbstverbrennung aufdeckten, gehört die Website False Fire mit einem ausgezeichneten Dokumentarfilm „False Fire” [1], der jeden Aspekt des tragischen Schwindels sorgfältig analysiert. Eine detaillierte Analyse, einschließlich einer Überprüfung von 54 klärenden Fakten [2] ist auf der Website Minghui.org [3] und anderen Quellen verfügbar.

An dieser Stelle möchten wir kurz einige eklatante Lücken im Zusammenhang mit diesem Drama aufzeigen.

Woher kommt die Feuerlöschausrüstung?

Polizeibeamte, die auf dem Tiananmen-Platz patrouillieren, tragen normalerweise keine Feuerlöschausrüstung bei sich. Das Videomaterial des Gebietes zeigt auch keine fixen Feuerlöschgeräte auf dem Tiananmen-Platz. Woher hatte die Polizei die Ausrüstung und wie haben sie sie so schnell zum Einsatzort gebracht?

Eine Überwachungskamera, die selbstständig schwenkt und zoomt (im Jahr 2001)

Eine Überwachungskamera ist normalerweise so befestigt, dass sie aus einem bestimmten Winkel filmt; die Kamera bewegt sich nicht. Im Videomaterial des Selbstverbrennungs-Schwindels scheint die Kamera zu schwenken und der Polizei an den Ort zu folgen, an dem das Feuer ausbrach. Darüber hinaus vergrößert und verkleinert sie die Aufnahmen, um alle Details des sich entfaltenden Dramas einzufangen. Die chinesischen Medien behaupteten, das Material stamme von CNN.

Jedoch wurde der damalige Nachrichtenchef von CNN, Eason Jordan, in der Washington Post zitiert: „Das in den chinesischen Fernsehberichten verwendete Material konnte nicht von einem CNN-Videoband stammen, weil der CNN-Kameramann fast unmittelbar nach Beginn des Vorfalls verhaftet worden war.”

Deshalb hatte CNN gar keine Möglichkeit gehabt, irgendwelches Filmmaterial produzieren.

Haare und mit Benzin gefüllte Kunststoffflasche bleiben von den Flammen unberührt

Laut Minghui.org soll Herr Wang Jindong, einer der „Selbstverbrenner“, eine grüne Sprite-Flasche aus Kunststoff mit Benzin gefüllt haben, um sie über seinen Körper zu gießen. Eine mit Benzin gefüllte Kunststoffflasche sollte eines der ersten Dinge sein, die schmelzen. Sie lag jedoch nach dem Brand bemerkenswert intakt zwischen seinen Beinen.

Auch Wangs Haare scheinen keinen Schaden genommen zu haben, sie wirken vom Feuer unberührt.

null

Ein Polizist, der mit einer Feuerlöschdecke hinter Wang stand, schien darauf zu warten, dass dieser mit dem Schreien von Slogans fertig war, bevor er ihm die Decke über den Kopf warf. (©Minghui.org)

Luftröhrenschnitt-Patientin spricht mit Leichtigkeit, stirbt aber plötzlich nach der Genesung

Schon vier Tage nach dem inszenierten Vorfall konnte das kleine Mädchen Liu Siying, das sich angeblich aufgrund von schweren Verbrennungen einer Tracheotomie (Luftröhrenschnitt) unterziehen musste, interviewt werden. Sie konnte sogar singen. Aber Siying starb ganz plötzlich am 17. März 2001, kurz bevor sie aus dem Krankenhaus entlassen werden sollte.

Obwohl die Lehre von Falun Gong die Tötung sowie Selbstmord verbieten, entschied sich die kommunistische Partei dennoch dazu, diesen Vorfall zu nutzen, um die Verfolgung der Gruppe zu intensivieren.

Trotz des intensiven Drucks des tyrannischen Regimes sind die Menschen aufgewacht und haben sich entschieden, auf der Seite der Gerechtigkeit zu stehen. Dies bedeutet auch, dass die Menschen keine Angst mehr vor der Unterdrückung haben und beginnen, aufzuwachen und sich der Verfolgung zu widersetzen. Bis heute haben sich mehr als 320 Millionen Menschen dafür entschieden, aus der KPCh [4] und ihren angeschlossenen Organisationen auszutreten. Und die Zahl steigt immer weiter, da täglich mehr als sechzigtausend Menschen die KPCh und ihre Unterorganisationen verlassen.

Suren Rao ist ein Werbeprofi im Kreativbereich. Er lebt in Kalkutta und schreibt freiberuflich. Er setzt sich für die Meditationspraktik Falun Dafa ein und unterstützt die Bemühungen, das Bewusstsein für die Verletzung der Menschenrechte der unschuldigen Falun-Gong-Praktizierenden in China zu schärfen.

_____________________________________________ _____________________________________

Quelle: How a Staged Self-Immolation Manipulated Public Opinion in China

URLs in diesem Beitrag:

[1] False Fire

[2] 54 klärende Fakten über die Selbstverbrennung

[3] Minghui.org

[4] Austritt aus der KPCh

Texte und Informationen von dieser Website können mit Quellenangabe grundsätzlich weiterverwendet werden.