Türkei: Pressekonferenz vor dem chinesischen Konsulat in Istanbul in der Woche der Menschenrechte

Türkische Falun Dafa-Praktizierende versammelten sich vor dem chinesischen Konsulat in Istanbul, um zu protestieren und auf die Verfolgung der Praxis aufmerksam zu machen, die in China seit 19 Jahren andauert. Die Aktivität fand in der Menschenrechtswoche am 7. Dezember 2018 statt.

Trotz Kälte demonstrierten die Praktizierenden die Falun Dafa-Übungen und veranstalteten eine Pressekonferenz über die Verfolgung in China.

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Meditierende Praktizierende vor dem chinesischen Konsulat in Istanbul.

Ein Mitarbeiter des Konsulats sagte zu den Fotografen, die bei der Pressekonferenz anwesend waren, dass sie keine Fotos machen dürfen. Der Mitarbeiter fragte einen Praktizierenden: „Warst du schon einmal in China? Du kennst China überhaupt nicht.“ Der Praktizierende antwortete: „Wir können nicht nach China gehen, sonst werden wir verhaftet!“ Der chinesische Mitarbeiter wurde schließlich von der türkischen Polizei wegen seines bedrohlichen Verhaltens abgeführt.

Während der einstündigen Veranstaltung hielten die Passanten an, um Broschüren zu erhalten, während andere lächelten und Daumen nach oben zeigten.

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Die Zeitung Sözcü berichtete über den Protest auf ihrer Website.

Die Banner erregten viel Aufmerksamkeit bei den Medien, die kamen, um über die Veranstaltung zu berichten. Die Reporter vor Ort kamen von den meistgelesenen Zeitungen der Türkei, darunter die Zeitung Sözcü, die auch einen Videobericht über das Ereignis veröffentlichte. Auch andere Zeitungen veröffentlichten Berichte auf ihren Websites.

Im Berichte der Zeitung Sözcü stand, dass über 4.000 Praktizierende bei der Verfolgung getötet wurden, und erwähnte die brutalen Verbrechen bei der Organentnahme gegen Praktizierende und andere Gefangene aus Gewissensgründen.

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