Provinz Heilongjiang: Sieben Jahre Gefängnis – weil er Falun Dafa praktiziert

Ein 28-jähriger Mann wurde im Juni 2017 verhaftet und zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt. Der Grund; als er seine befristete Aufenthaltserlaubnis auf der Polizeiwache erneuern wollte, fragte man ihn, ob er Falun Dafa praktiziere. Er bejahte.

Falun Dafa ist ein Kultivierungsweg für Körper und Geist, dessen Praktizierende Chinas kommunistisches Regimes seit 1999 verfolgt. Aus diesem Grund sind Hunderttausende Praktizierende in verschiedenen Bereichen ihres täglichen Lebens zur Zielscheibe der Verfolgung durch Behörden geworden.

Zhang Shude, geboren in der Stadt Harbin (Provinz Heilongjiang), zog 2017 für einen Arbeitseinsatz nach Panjin (Provinz Liaoning). Am 26. Juni 2017 wurde er verhaftet, weil er der Polizei sagte, dass er Falun Dafa praktiziere, als er nach seinem Glauben gefragt wurde.

Das Gericht Xinglongtai in der Stadt Panjin führte am 16. Januar 2018 einen Prozess gegen ihn durch. Am 8. Februar verurteilte das Gericht ihn zu sieben Jahren Gefängnis und einer Geldstrafe von 20.000 Yuan. Sein Arbeitgeber kündigte seinen Vertrag ein Jahr vor Ablauf, weil er nach seiner Verhaftung nicht zur Arbeit erschienen war.

Herr Zhang legte beim Mittleren Gericht Panjin Berufung gegen das Urteil ein, die aber am 24. August 2018 ohne Anhörung abgelehnt wurde. Am 1. September legte er eine weitere Berufung beim Obersten Volksgericht von Liaoning ein und verlangte eine Wiederaufnahme des Verfahrens.

Obwohl er noch auf die Antwort des Obersten Gerichtshofs wartet, wurde Herr Zhang am 16. Oktober 2018 ins Gefängnis Nanshan in der Stadt Jinzhou gebracht. Das Gefängnis hat bisher keinem Familienmitglied erlaubt, ihn zu besuchen.

Chinesische Version
http://www.minghui.org/mh/articles/2018/11/14/张树德已向盘锦中级法院递交申诉状-377127.html

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